
Alsbach. Super Stimmung und rasenden Applaus – das gab es bei der Möhnensitzung im Dorfgemeinschaftshaus von Alsbach. Ein bunt gespicktes Programm aus Sketchen, Büttenreden, Gesangseinlagen, Musik von den Sudhaus-Boys und Tänzen riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Da blieb kein Auge trocken. Während etwa Obermöhn Ulla Minnig als Bauchrednerin überraschte, begeisterte die erstmals von Farah Görlitz trainierte Möhnentanzgruppe „Ladykracher“ das Publikum mit ihrem Mexiko-Tanz.
Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 21. Februar 2012
Karnevalsverein Alte Herren Siershahn feierten als „Legenden der Filmgeschichte“
Siershahn. Das Motto des diesjährigen Karnevals bei der fünften Prunksitzung, veranstaltet vom Karnevalsverein Alte Herren Siershahn, brachte Hollywoodfeeling in die Overberghalle Siershahn. Ein bunter Mix aus Büttenreden, stimmungsvollen Gesangseinlagen sowie tollen musikalischen und tänzerischen Darbietungen begeisterte die Narren. "..."
Nach der Pause eröffneten die „Weissen Funken“ (trainiert von Christina Dupp und Susanne Weiand-Schlotter) mit einem Gardetanz. Anschließend brachten die „Sudhausboys“ aus Montabaur die Halle mit kölschen Liedern zum Toben. Eine Nominierung in der Kategorie „Integrationsfigur“ verdiente sich Bernd Weyand. Als „Ahmed Özdemir“ berichtete er von seinen Erfahrungen mit seiner Asylsuche in Siershahn. Darüber hinaus erzählte er von seinem Auftritt bei der Sendung „Wer wird Millionär“. Düster wurde es mit dem Einmarsch der „United Dancers“, die als asiatische Kampfsportler von sich reden machten. Regie führte bei diesem Showtanz Petra Stumpf. Musikalisch wurde es anschließend beim Auftritt von Martin Schneider. Der Oberwesterwälder entlockte seinem Saxofon „heiße“ Töne.
Das heimische „Sierscher Sixpack“ präsentierte Schlager im Partysound. Beim letzten Programmpunkt, dem Männerballett, war die Stimmung auf dem absoluten Höhepunkt. Die perfekten Körper der „jungen“ Siershahner zeigten sich zu Tönen der Sängerin Pink von ihrer wild-erotischen Seite. Wie auch 2011 fungierten Petra Stumpf und als Claudia Günster als Produzentinnen.
Westerwälder Zeitung vom Mittwoch, 15. Februar 2012
Kölscher Kneipenkarneval lädt mit einigen Aktionen zum Feiern ein
Montabaur. Am Freitag, 10. Februar, ist es wieder so weit: Montabaur verwandelt sich zur größten Kölner Partymeile im Westerwald. An der Neuauflage des 2011 erstmals angebotenen Kneipenkarnevals beteiligen sich in diesem Jahr insgesamt elf gastronomische Betriebe aus Montabaur. Die Organisation übernimmt die Schloss-Garde Mons Tabor 1986.
Montabaurs Gastronomie wird an diesem Abend typisch kölsche Speisen, Live-Musik und fassfrisches Kölsch anbieten. Schon die Eröffnung um 19.33 Uhr am Rathaus der Stadt wartet mit einigen Schmankerln auf, versprechen die Veranstalter. So werden die Jecken mit kölschen Tön von den Sudhaus-Boys, der Samba-Gruppe Monta Batida, den Binnbach-Boostern und der rheinischen Frohnatur Rudi Klaus in Stimmung versetzt. Anschließend wird in die verschiedenen Lokalitäten gezogen und nach kölscher Art gefeiert – getreu dem Motto „Kölsche Tön un noh mieh!“
Folgende Lokale sind dieses Mal dabei: Steakhaus „el Rancho“, American Sportsbar, Em Ählchen, Alt Montabaur, „Victors“ im Hotel Schlemmer, Scala am Markt, Restaurant „Classic“, Sion am Markt, Theke am Rebstock, Roswitas Schlupfwinkel sowie Roundabout. Ein eigens eingerichteter Shuttle-Service ermöglicht den Besuchern das einfache Erreichen der Lokale außerhalb der Kernstadt. Im 25-Minuten-Takt werden insgesamt fünf Haltepunkte angefahren. Wer möglichst viele Lokalitäten besucht und sich dort einen Stempel abholt, kann einen Kurzurlaub für zwei Personen gewinnen.
Weitere Infos und den Flyer zum Download auf: www.schlossgardemonstabor.de
Westerwälder Zeitung vom Samstag, 4. Februar 2012
Die Simmerner Sitzung des KCSK 1973 ließ wieder alle Narrenherzen höher schlagen
Simmern. „Die Simmerner Käs’cher on tour“ ist das Sessionsmotto des Karnevalsclubs Simmerner Käs'cher (KCSK). Und das Motto ist Programm: Egal ob in der Luft, auf dem Wasser oder auf der Skipiste – für jeden war bei der Sitzung etwas dabei. Durchs Programm führte zum ersten Mal Florian Thiel, der spätestens nach seiner Gesangseinlage die Narren für sich gewonnen hatte.
Tolle Tanzdarbietungen sind bei den Simmerner Käs’cher immer zu sehen. Den Auftakt machten die Kleinsten mit einem Showtanz über Fußball und Cheerleading. Weitere Tanzgruppen wie die gemischte Juniorengarde und die Mädchengarde folgten. Ein Höhepunkt waren das Tanzpaar Sarah Meise und Calvin Knopp und die gemischte Seniorengarde. Der Nachwuchs der Funkenmariechen, Fabienne Neumer, Klara Kern und Mara Lüdecke, zeigten wie das Seniorenmariechen Katja Dickopf ihr Können.
Die Lachmuskeln strapazierten die Büttenredner Sven Geilen, der sein Debüt gab, Jenny als dusselige Sekretärin, Klaus Jäger als Detlef sowie Jupp und Juppchen. Auf jeder Sitzung der Simmerner Käs’ cher dürfen auch die Sudhaus Boys nicht fehlen: Sie brachten die Halle wieder zum Beben. Absoluter Höhepunkt war die Abschlussshow des Vereins: Wieder einmal herausragend choreografiert von Katja Diefenbach und Carolin Ternes flogen die Simmerner mit coolen Stewardessen, süßen Matrosen und bayerischen Bobfahrern durch die Siebenbornhalle.
Westerwälder Zeitung vom Donnerstag, 19. Januar 2012
Zum 60-jährigen Bestehen der Kirche war Kölns Karnevalsgröße Willibert Pauels zu Gast
Geburtstag Zum 60-jährigen Bestehen der Kirche war Kölns Karnevalsgröße Willibert Pauels zu Gast
Moschheim. Das Fest zum 60-jährigen Bestehen der Filialkirche St. Paulus Moschheim war klassisch, komisch und nachdenklich. Es bot Volkslieder, kölsche Lieder und einen Kabarettisten, der sein Programm in eine Art Predigt gleiten ließ. Die Gäste in der Dorfgemeinschaftshalle spendeten Willibert Pauels, im Kölner Karneval besser bekannt als „Ne bergische Jung“, stehende Ovationen.
Vor 60 Jahren wurde die katholische Kirche in Moscheim in Eigenleistung erbaut. Die Einwohner von Moschheim sind zu circa 70 Prozent römisch-katholisch. Und so sorgte der Förderverein der Kirche St. Paulus dafür, dass dieser Geburtstag zünftig gefeiert wurde. Im Anschluss an die Messe ging es geschlossen zur Festhalle. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Fördervereins, Eva-Maria Müller, gab Bürgermeister Thomas Fein einen kurzen Abriss über die Historie der Dorfkirche. Die Moschheimer Sängervereinigung unter der Leitung von Gerhard Christmann präsentierte drei volkstümliche Lieder.
Für ein „kirchliches“ Fest ging es dann eher ungewöhnlich weiter. Die Sudhaus Boys aus Montabaur singen seit 20 Jahren kölsche Lieder. Mit ihrem „Karneval aus der Mitte des Westerwaldes“ brachte die Band die Gäste zum Schunkeln. Doch das war nur der Brückenschlag zum Höhepunkt des Abends. Der Förderverein hatte „Ne bergische Jung“ für die Feier engagiert. „Wir wollen zeigen, dass Kirche auch fröhlich sein kann. Willibert Pauels vereint beides, Kirche und Humor“, erklärte Maria Müller. "..."
Westerwälder Zeitung vom 5.10.2011
Veranstaltung Gotteshaus in Moschheim wird 60 Jahre alt - Feier in der Dorfhalle
Moschheim. Die Moschheimer St.-Paulus-Kirche wird am ersten Oktoberwochenende 60 Jahre alt. Zu diesem festlichen Anlass lädt der Förderverein der Filialkirche für Samstag, 1. Oktober, ab 18.30 Uhr, zu einer großen Geburtstagsfeier mit einem ganz besonderen Ehrengast in das Dorfgemeinschaftshaus nach Moschheim ein. Die Festlichkeiten beginnen um 17 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst in der St.-Paulus-Kirche unter Mitwirkung der Sängervereinigung Moschheim und der Solistin Laura Maria Püsch. Bei der Feier im Gemeinschaftshaus wird anschließend als Ehrengast des Abends „ne bergische Jung“, der Oberberger Willibert Pauels, zum Kirchengeburtstag gratulieren. "..."
„Er will Glaube und Humor in unverkrampfter Form darstellen und ohne hochtrabende Worte auf den Punkt bringen“, ist sie vom „bergische Jung“ überzeugt. Einer fröhlichen Geburtstagsfeier steht damit nichts im Wege.
Doch nicht nur Willibert Pauels wird für Stimmung sorgen, auch die Westerwälder Sudhaus-Boys stehen auf der Bühne und sorgen den ganzen Abend mit Kölschen Liedern für ausgelassene Partylaune. Der Förderverein hat außerdem eine Verlosung organisiert. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, wie Eva-Maria Müller betont.
Der Eintritt ist frei. Das „Geburtstagskind“ freut sich über Spenden. Der Erlös ist für den Erhalt der Moschheimer Kirche bestimmt.
Westerwälder Zeitung vom 24.09.2011
Montabaur. Gerade sind die letzten Luftschlangen verschwunden, schon wird für die kommende Session geprobt. Getreu dem Motto „nach dem Karneval ist vor dem Karneval“ treffen sich die Sudhaus-Boys jetzt wieder wöchentlich mittwochs um 19.30 Uhr im Haus der Jugend, um das neue Programm einzustudieren. Im kommenden Jahr ist der Chor bereits 20 Jahre auf der Bühne aktiv – ein Grund mehr, vorbeizuschauen und mitzumachen. Infos und Kontakt: www.sudhaus-boys.de
Möhnenabend Herzbuben und Bürgermeisters Tagesschau begeistern
Alsbach. Bei der großen Geburtstagssitzung im ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus gab’s für die nun 50-jährigen Alsbacher Möhnen und ihre Bühnenstars gute Stimmung und viel Applaus. Nachdem das närrische Publikum vom Möhnenvorstand, Ulla Minnig, Christel Hermann, Inge Hein, Iris Sander, Sabine Ehl-Höwer und Kerstin Görlitz, herzlich begrüßt worden war, kam als erster Pfarrer Hartmut Failing als „Hein Daddel von der Waterkant“ auf die Bühne. "..."
Ebenso musikalisch ging es mit den Sudhaus Boys aus Montabaur und ihren stimmungsvollen Liedern weiter. Im Anschluss fand die Prämierung der drei schönsten Kostüme statt. Eine Darbietung der besonderen Art präsentierte die Möhnentanzgruppe Ladykracher, die mit einem Potpourri an Evergreens der vergangenen fünf Jahrzehnte erinnerte. Natürlich durften das Trio Infernale, die beiden Tratschtanten Emma und Lina sowie die Alsbacher Tagesschau nicht fehlen: Letzterem Diavortrag sieht mancher Alsbacher Bürger mit mulmigem Gefühl entgegen, denn niemand kann sich sicher sein, ob er nicht von der „Tagesschaukamera“ des Bürgermeisters erfasst wurde. Den krönenden Abschluss bildeten die Alsbacher Herzbuben als „leckere holländische Meisje“. Erst nach Mitternacht endete der närrische Alsbacher Programm in einem großen Finale.
Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 8. März 2011
Elgendorf. Zum 125. Jubiläum hatte der Männergesangverein Freundschaft Elgendorf am Samstagabend zur Fastnacht in die Dorfgemeinschaftshalle geladen. Die kostümierten Gäste feierten bis in die frühen Morgenstunden. Als Moderatoren führten Teresa und Bernd Görg führten durch ein abwechslungsreiches Programm. Einen Auftritt hatte auch die Schlossgarde Mons-Tabor mit Prinz Patrick I., die mit 68 Personen die komplette Bühne füllte. Ein Highlight waren die Dancing Dolls aus Niederahr, die mit einer aufwendig dargebotenen Weltreise in ferne Länder entführten. Mit Langhaarperücke und Angebersonnenbrille erzählte „Porschefahrer“ Bernd Görg von Autobahnerlebnissen und einem Besuch im Gourmettempel. Die Sudhausboys brachten mit kölschen Stimmungsliedern den Saal in Schwung.
Quelle: Westerwälder Zeitung vom 8.03.2011
Galasitzung Fastnachtsspektakel mit tollen Tänzen, zündenden Büttenreden und stimmungsvoller Musik
Wirges. Die zweite Kappensitzung der Karnevalsgesellschaft Wirges in der diesjährigen Session am Samstagabend war zwar nicht so toll besucht wie die Gaudisitzung eine Woche zuvor (da war das Bürgerhaus sehr gut besetzt), doch sie zeigte, was die Wirgeser KG in Sachen Fasching drauf hat. Das Fastnachtsspektakel, bei dem der Musikverein der Stadt für den karnevalistischen Klang sorgte, wurde mit dem Einzugsmarsch des Spielmannszuges Frei-Weg, der die farbenprächtige Schar aller Akteure auf die Bühne geleitete, eröffnet. „Das ist eine der Neuerungen in unserem Sitzungskonzept wie einiges andere auch“, verriet Sitzungspräsident Dirk Kaltenbach unserer Zeitung."..." Für musikalischen Schwung sorgten neben dem Elferrat mit seiner Animationsmusik die Sudhaus-Boys aus Montabaur mit kölschen Liedern und nicht zuletzt der Fanfarenzug Staudt, der mit seinen fetzigen Rhythmen seit Jahren zur Wirgeser Fastnacht gehört wie das Amen in die Kirche.Westerwälder Zeitung vom Montag, 28. Februar 2011
Karneval Kappensitzung der GK Heiterkeit sorgte für mächtig Stimmung
Montabaur. Die große Kappensitzung der GK Heiterkeit Montabaur war für 420 Gäste ein närrisches Vergnügen. Nach fünf Jahren zurück in der Stadthalle bot der Verein Heiterkeit alles, was man an Karneval erwartet: Sketche, Tänze, Gesang und Geselligkeit. "..."
Nach der Ordensverleihung und der Ehrung der langjährigen Mitglieder Karl Arnst für 40 Jahre sowie Christof Kunoth, Friedel Wiesemayer und Hubert Schwickert für 33-jährige aktive Arbeit bei der Heiterkeit wurde das geplante Programm kurzfristig umgestaltet. Der Prinz war noch nicht da. Dank entschlossener Handlung des Elferrates fiel das kaum auf und tat der Stimmung keinen Abbruch."..."
Die Sudhaus Boys, acht Sänger, brachten mit „echt kölsche“ Liedern satte Stimmung in den Saal."..." 33-jährige Erfahrung haben Friedel Wiesenmayer und Hubert Schwickert. Sie redeten über „Gott und die Welt“. Witzig, wie so ein Zwiegespräch abgehalten werden kann. Sie wissen, was dem Publikum gefällt. Für das Auge waren dann die Schautanzgruppe Montabaur (mit Afrika als Thema) und der „Vogeltanz“ des Elferrates. Ein Handpuppenkuddelmuddel der besonderen Art.
Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 22. Februar 2011
Karneval Stimmungsvolle Prunksitzung des KCK
Kadenbach/Arzbach. Begleitet von den Garden, den Mirror Dancers und den Swinging Woodlegs, zog Prinzessin Sandra II mit ihrem Hofstaat in die ausverkaufte Narrhalla ein und eröffnete mit Sitzungspräsident Michael Wallrath die 17. Große Prunksitzung des Karnevals- Clubs Kadenbach (KCK). Trainerin Daniela Sauer hatte mit den Kleinsten im Verein einen gemeinsamen Tanz einstudiert, den die Bambini mit der Kindergarde zu Ehren der Prinzessin aufführten. Danach nahmen Prinzessin und Gefolge stolz am neuen Elferratstisch platz. Bereits während der Sessionseröffnung hatte Prinz Patrick I. für Stimmung gesorgt. Dies gelang ihm auch, als er mit der Schlossgarde Mons Tabor Kadenbach besuchte.
Als sich der Vorhang für den ersten Sketch öffnete, waren auch ohne Worte die Lacher auf der Seite der Akteure. Saßen doch Esther Baumann und Thomas Schlagwein als Babys in überdimensionalen Hochstühlen und erzählten aus ihrem Leben. In einem weiteren Vortrag erzählte Esther Baumann in der Tagesschau humorvoll von einem Fall von Vernachlässigung in Kadenbach. Dirk Metzler hingegen nahm sich des nie endenden Streits zwischen Frau und Mann an. Vom Hochstuhl wieder herunter, präsentierte Thomas Schlagwein sich als sportlichster Mann von Kadenbach.
"..." Kölsches Flair brachten auch die Sudhaus Boys aus Montabaur mit und ebneten damit den Weg zur Bühne für die Tanzflöhe aus Donrath, die mit den KAZI-Funken Rut-Wiess aus Lohmar angereist waren. Sie faszinierten mit ihrem Tanz der Extraklasse. Als sie dann noch den gewichtigen Sitzungspräsidenten Michael Wallrath in die Höhe hoben, war die Stimmung im Saal überwältigend."..."
Westerwälder Zeitung vom 16. Februar 2011

Westerwald-Post vom 09.02.2011
KCSK Simmern Präsents Walt Disney in der Siebenbornhalle
König der Löwen; Pocahontas; Aladin und Co. sind das Thema der diesjährigen Session beim Karnevalsclub Simmerner "Käscher" 1973 e.V.
Mit einem großen Aufmarsch aller Aktiven läutete der KCSK seine diesjährige Kappensitzung in der Siebenbornhalle ein.
Sitzungspräsidentin Gabi Fischer-Thiel eröffnete und führte durch das vielfältige Programm. Den Anfang machte traditionell die kleine gemischte Kindergarde, die als Indianer die Bühne warm machte für die darauf folgende kleine Mädchengarde. Da der KCSK Simmern im Gardetanz eine lange und erfolgreiche Tradition hat, boten die Mädchenjuniorengarde, die gemischte Seniorengarde, das Tanzpaar Sarah Meise und Calvin Knopp und die Solomariechen Katja Dickopf, Mara Lüdecke, Klara Kern und Fabienne Neumer ihre fantastischen Leistungen dar. Die Ereignisse des vergangenen Jahres rief Florian Fischer als Protokoller mit viel Wortgewandtheit nochmals in Erinnerung. Die "Sänger vom finstern Walde" brachten mit Ihrer Darbietung das Publikum zum Mitsingen. Hunderteins Dalmatiner und die Story von Peter Pan waren Thema der gelungenen Tanzdarstellung der Milchbubis. Die Vorträge von Hr. Seimetz; Jupp und Juppchen und der Jungfrau Jenny luden zum Mitlachen und Schenkelklopfen ein. Mit viel Wortwitz und Mitdenkpotential sangen die Mauerblümchen sich in die Herzen der Simmerner Jecken ein. Kölsche Lieder, Mitsing- und Mittanzgarantie brachten wieder die Sudhausboys in die Siebenbornhalle.
Jeglicher Höhepunkt einer Kappensitzung beim KCSK ist die Abschlussshow: Hervorragend choreographiert von Katja Diefenbach und Carolin Ternes erlebte man einen Remix von Pocahontas, Aladin und König der Löwen. Ein Erlebnis von fantastischer Tanzdarbietung, Kostümen, Akrobatik und Lichttechnik machten diesen Abend unvergesslich.
Quelle: Wochenblatt der VG Montabaur - vom 4.02.2011
Danke an die Simmerner Käscher für die Videos !
Zugabe und Ende
Grau-Blau-Sitzung Tänzerische Glanzlichter, spitzzüngige Büttenreden und beeindruckende Rhythmen
Höhr-Grenzhausen. Mit einem filmischen Beitrag begann die erste Sitzung der Karnevalsgesellschaft Grau-Blau 1949 am Samstagabend in Höhr-Grenzhausen. Bereits bevor der Elferrat auf der Bühne war, amüsierte sich das Publikum köstlich über die eigenwilligen Einkaufsmethoden des „Kochs“ (Elferratspräsident Thomas Paulsen), der für Frau Jaschke (Bernd Opitz) ein leckeres Wildschweingulasch aus eben dem Borstentier zubereiten wollte, das sich im November in die örtliche Metzgerei verirrt hatte. Der Film war der gelungene Auftakt für einen kurzweiligen Abend voller karnevalistischer Höhepunkte, bei dem sich auch das amtierende Prinzenpaar Manuel I. und Nadja I. samt Gefolge sowie eine Abordnung der Schlossgarde Mons Tabor die Ehre gaben. "..."
Auch der mündige Bürger (Norbert Weber) vollführte einen politischen Rundumschlag. Bei Baufhof-Mitarbeiter Jupp Schmitz (Martin Staudt) lernte das Publikum, dass auch tote Hasen wieder auferstehen können und was Schmitz’ Schäferhund Rolf damit zu tun hat. Die zwei alten Grau-Blauen (Andre Geilen und Christian Georg) plauderten schließlich aus, dass der Elferrat untereinander total zerstritten ist und der Präsident urinierte Beleidigungen erhält. Die Trommler beeindruckten neben ihren Rhythmen mit einer spektakulären Schwarzlicht-Show und einer innovativen Darbietung des Queen-Liedes „We Will Rock You“ mit Trommeln und E-Geige. Ohne Zugabe durften sie die Bühne nicht verlassen. Auch der Gesang der Sudhaus Boys brachte Stimmung in den Saal und den Elferrat auf die Stühle. Musikalisch, wie der zweite Programmteil mit dem Musikverein Hillscheid begonnen hatte, endete der tolle Abend mit dem Grau-Blau-Lied, gesungen von Sandra Hackling.
Quelle: Westerwälder Zeitung vom 31.12.2011
Super Einstieg in die Welt der Sudhaus-Boys für unsere "Neuzugänge" - Alwin Kohns (1.v.links) und Marko Best (2.v.links)

Quelle: KG Grau-Blau Höhr-Grenzhausen
Montabaur hat wieder ein närrisches Oberhaupt: Prinz Patrick I. feierlich gekrönt
Fünf lange Jahre lag das närrische Zepter in der Westerwälder Kreisstadt in der Schublade. Nun wurde es hervorgeholt und damit die prinzenlose Zeit beendet. Montabaur hat wieder einen Karnevalsprinzen! Am vergangenen Wochenende wurde Prinz Patrick I. „von
Schlafkomfort und Sangeskunst“ in der Mons-Tabor-Halle feierlich in sein Amt eingeführt "..."
Zum Schunkeln und Mitsingen animierten die Sudhaus-Boys mit kölsche Lieder. "..."
Quelle: www.westerwaelderleben.de vom 14.01.2011
KG Heiterkeit inthronisiert Prinz Patrick I. von Schlafkomfort und Sangeskunst
MONTABAUR. Im Hinterkopf noch „Stille Nacht..." und das laute Krachen der Silvesterböller, da wirkte in der Mons-Tabor-Halle das dreifache „Helau" zur Prinzenkürung am Wochenende vom Sitzungspräsidenten der „KG Heiterkeit" Gerd Schlemmer etwas befremdlich.
Doch mit Fortdauer machte sich der Funken von „Gott Jokus" unter den Gästen breit. Wie es sich für eine erfolgreiche Kampagne gehört, wurde ein Programm zusammengestellt, das den Gästen Bewährtes präsentierte, aber auch Neues zeigte. Das Neue war eine „Live-Schaltung" über mehrere Leinwände vom Rathausplatz, wo KG-Vorsitzender Christoph Kunoth sich auf die Suche nach einem Prinzen machte.
Auf der bunt geschmückten Bühne der Mons-Tabor-Halle wurde ein Programm geboten, das alles beinhaltete, was eine gute Sitzung ausmacht.
"..."
Musikalisch hatten dann noch die „Sudhaus-Boys" mit kölsche Lieder und die Gruppe „Gugge mer mo" aus Bad Ems ihren großen Auftritt an einem Abend, der weit nach Mitternacht seinen Abschluss fand.
Westerwald-Post vom 12.01.2011
Quelle: Wochenblatt der VG Montabaur v. 19.10.2010
Siershahner Prunksitzung entführte Publikum ins närrische Weltall
Sierscher neigen ja an und für sich nicht zum Abheben. Im Karneval aber ist das anders.
SIERSHAHN. "Sierscher im Weltraum" hieß es bei der dritten Prunksitzung des Karnevalvereins Alte Herren Siershahn. Ein bunter Mix aus Büttenreden, stimmungsvollen Gesangseinlagen sowie tollen musikalischen und tänzerischen Darbietungen begeisterte die Zuschauer. "..."
Wer jetzt noch nicht in Stimmung war, den versetzten die "Sudhausboys" mit ihrem musikalischen Beitrag in einen "Höhenrausch". Für einen tollen Abschluss des ersten Teils sorgten vor der Pause die "E-Girls", die mit ihrer tänzerischen Leistung und tollen Kostümen die Zuschauer betörten. Die Trainerinnen Susanne Weiand-Schlotter und Yvonne Weyand waren bei diesem heißen Flug selbst mit an Bord.
"..." Der weitere Verlauf des Abends "am Rande des Universums" brachte den ein oder anderen Zuschauer noch in ferne Welten, "die nie zuvor ein Mensch gesehen hat".Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 16.02.2010
Die neue Art des Sitzungskarnevals war ein voller Erfolg
ELGENDORF. Der MGV "Freundschaft" Elgendorf hatte für eine lockere Atmosphäre in der bunt geschmückten Dorfgemeinschaftshalle gesorgt, und eine Stunde vor Beginn des Programms war der Saal schon bestens gefüllt. Die beiden Moderatoren, Teresa und Bernd Görg, führten durch ein dreieinhalbstündiges Programm mit viel Tanz und Musik und noch mehr Stimmung.
Den Anfang machte das Solomariechen Katja Dickopf von den Simmerner Käsjer. Diese tänzerische und akrobatische Glanzleistung wurde vom närrischen Publikum frenetisch gefeiert. Die beiden Arbeiter (Anja und Berthold Ickenroth) vom städtischen Bauhof berichteten mit viel Witz über Ereignisse mit den "geliebten" Nachbarn aus Horressen und Eschelbach. Die Schlossgarde war wie in jedem Jahr eine gern gesehene Gruppe. Sie begeisterte das Publikum mit drei tollen Tänzen.
Dann war Stimmungsmusik angesagt. Die Sudhausboys brachten mit Kölschen Liedern den Saal so richtig in Schwung. Frontmann Dirk Heuser animierte die Narren bei zwei Auftritten zum Mitmachen, und die Sudhausboys durften erst nach mehreren Zugaben die Bühne verlassen. "..."
Die Erste Schautanzgruppe Montabaur rundete das Programm der MGV-Fastnacht mit einer tollen Show ab. Und dann ging die Party erst richtig los. DJ Christopher Paulus legte von der klassischen Tanzmusik oder Ballermann-Hits bis hin zu Rockklassikern tolle Lieder auf, sodass sich die Tanzfläche und die Sektbar erst in den frühen Morgenstunden allmählich leerten.
Westerwälder Zeitung vom 16.02.2010
Karnevalisten feierten ausgelassen im Montabaurer Forum Sankt Peter
MONTABAUR. Mit dem Einmarsch eröffneten die Mitglieder der Großen Karnevalsgesellschaft (GK) Heiterkeit die Sitzung im Forum Sankt Peter. Durch den bunten Abend führte in gewohnt launiger Manier Sitzungspräsident Gerd Schlemmer.Auch die Schlossgarde Mons Tabor trug mit ihren drei Tänzen zum Gelingen der Sitzung bei. Vor dem Auszug des Elferrates bedankte sich Gerd Schlemmer bei den Zuschauern und verwies auf den Fastnachtszug am Veilchendienstag um 14.11 Uhr sowie das närrische Frühstück am Rosenmontag im Haus Mons Tabor.
Westerwälder Zeitung vom 10.02.2010
Deutsche Meister zeigen ihr Können - Prinzenpaar aus Koblenz zu Besuch
SIMMERN. Unter dem Motto "Es lebe der Sport" spornten die Simmerner Käs‘cher ihre Zuschauer zu Höchstleistungen an. Muskelkater war vorprogrammiert, alle Muskeln egal ob Lach-, Arm-, oder Beinmuskeln wurden beim Klatschen, Lachen Tanzen und Singen den ganzen Abend beansprucht. "..."
Jetzt waren alle in der Siebenbornhalle in Fahrt und die Sudhausboys aus Montabaur hielten die Narren weiterhin in Stimmung. "..."
Westerwälder Zeitung vom 19.01.2010
Von Vampiren und einem Lied, das zu Tränen rührte
HÖHR-GRENZHAUSEN. Grau-Blau, helau: das karnevalistische Blut
brodelt wieder im Kannenbäckerland. Die KG Grau-Blau eröffnete den Sitzungsmarathon der Session 2010 mit ihrer ersten Sitzung im VFL-Heim in Höhr-Grenzhausen.Traditionellen Frohsinn verbreiteten die Sudhaus-Boys
mit ihren Songs und Stimmungs-Schunklern. "..."
Traditionellen Frohsinn verbreiteten die Sudhaus-Boys mit ihren Songs und Stimmungs-Schunklern. "..."
Lokalanzeiger vom 16.01.2010
Sketche, Tänze und Musik begeisterten Narren in Höhr-Grenzhausen
Als einer der ersten Vereine im Kreis startete die Karnevalsgesellschaft Grau-Blau in die Sitzungssession. Rund 300 Gäste erlebten tolle Unterhaltung mit Tanz, Musik und exzellenten Sketchen und Büttenreden.
Westerwälder Zeitung vom 12.01.2010
Bernd Görg zum närrischen Jubiläum geehrt - Elf Jahre Sitzungspräsident
ELGENDORF. Der MGV Elgendorf lud ein zur großen Kappensitzung, und 300 kostümierte Gäste kamen in die bunt geschmückte Narrhalla. Bernd Görg begrüßte zum elften Mal als Sitzungspräsident des MGV seine närrischen Gäste. Er erhielt vom Vorsitzenden Uli Preusser ein Präsent zum närrischen Jubiläum. Preusser hofft, dass Görg noch viele Jahre in der Elgendorfer Fastnacht aktiv ist.
Den Anfang des vierstündigen Programms machte die Schlossgarde Mons-Tabor, die mit drei Tänzen das Publikum begeisterte. Zwei Gastredner aus der Schusterstadt brachten die Zuhörer mit allerlei Kokolores zum Lachen. Friedel Wiesenmeyer und Gerd Schlemmer berichteten mit viel Witz über Elgendorfer, Eschelbacher und Horresser Ereignisse. Dann betrat der Hausmeister (Bernd Görg) die Bühne, der eigentlich Feierabend machen wollte und die Leute am liebsten aus dem Saal werfen wollte, da er mit der Fastnacht ja nichts am Hut hätte. Nach den urkomischen Erzählungen über seine schwierigen Hausmeistertätigkeiten, konnte ihm dies jedoch keiner im Saal glauben. Als zwei Klofrauen berichteten Holger Bast und Jörg Jung in derart unnachahmlicher Manier von ihren Berufserfahrungen, dass das begeisterte Publikum sie am liebsten nicht mehr von der Bühne gelassen hätte. Dann war Stimmungsmusik angesagt. Die Sudhausboys brachten mit Kölschen Liedern das Publikum in Schwung. "..."
Westerwälder Zeitung vom 24.02.2009
Prunksitzung der Alten Herren Siershahn - Büttenredner aus Köln zu Gast
SIERSHAHN. "Stars in der Manege", so lautete in diesem Jahr das Motto der Prunksitzung des "Karnevalsvereins "Alte Herren Siershahn" in der Overberghalle in Siershahn, die Sitzungspräsident Michael Steudter feierlich eröffnete. Doch bevor das Programm startete, wurde Ortsbürgermeister Gustav Böckling vor den rund 400 versammelten Narren für zwei Mal elf Jahre Amtszeit mit einem Karnevalsorden ausgezeichnet. "..."
Wer jetzt noch nicht in Stimmung war, den riss es beim musikalischen Auftritt der "Sudhausboys" von den Sitzen. Die Akteure aus Montabaur brachten die Halle mit Kölschen Liedern zum Toben. Eine tolle Überleitung für das zweite Jubiläum des Abends: Die von Petra Stumpf vor zehn Jahren gegründete Tanzgruppe "United Dancers" lieferte wieder einmal einen hervorragenden Tanz mit waghalsigen Hebefiguren zu tollen Rhythmen. "..."
Die "E-Girls" rockten zu "Born to be wild", und das "Männerballett" flog zu "Runaway" spektakulär über die Bühne, bevor die Party bis in den Morgen weiter ging.
Westerwälder Zeitung vom 23.02.2009
Die noch junge Karnevalsgesellschaft feierte erste Sitzung im Pfarrzentrum
MONTABAUR. Die erste Kappensitzung der jungen Großen Karnevalsgesellschaft Heiterkeit Montabaur bescherte den närrischen Besuchern in der voll besetzten Narrhalla des katholischen Pfarrzentrums einen kurzweiligen Abend. Der gelungene Mix aus Büttenreden, Tanz und Gesang sorgte für ein begeistertes Publikum und machte Lust auf mehr. "..."
Die Sudhaus-Boys entführten die Narrenschar musikalisch nach Köln, und setzten den gelungenen Schlusspunkt einer Kappensitzung in Montabaur, bei der das begeisterte Publikum singend und klatschend die Aktiven verabschiedete.
Westerwälder Zeitung vom 19.02.2009
WIESBADEN. Es war wirklich eine weise Entscheidung der Stadtverwaltung, den Tattersall im Jahre 2007 gründlich sanieren zu lassen. Denn wer weiß, ob der beliebte Bürgersaal im Bergkirchenviertel ansonsten den vergangenen Samstagabend heil überstanden hätte.
Dass Sitzungspräsident Frank Schwarztrauber in jeder Kampagne den Dom zum Wackeln bringt, das ist Kennern der närrischen Szene nichts Neues. Doch so, wie sich die phon- und "tanzgewaltigen" Marktplatzbuben diesmal bei ihrer Fremdensitzung präsentierten, wäre der (Mainzer) Dom ohnehin zusammengestürzt - und der vierfarbbunt geschmückte Tattersall wurde zumindest in seinen Grundfesten erschüttert. Dafür sorgte schon gleich zu Beginn der gut fünfstündigen Sitzung der Musikzug der Roten Herolde, der das Auditorium schlagkräftig auf das kommende Programm einstimmte. Und da hatten die Marktplatzbuben unter ihrem Vorsitzenden Harald Schedel Einiges auf die Beine gestellt. "..." Stimmungslieder, das ist auch das Metier von Edith Zimmermann, die diesmal so gerne Max und Moritz gewesen wäre. Einen Ausflug nach Köln unternahmen hingegen die Sudhaus Boys aus Montabaur, die zum Schluss die Narrhalla noch einmal so richtig zum Beben brachten. "..." Die Narrenschar jedenfalls war begeistert.
Von Burkhard Lück-Dieterich
Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de - 17.02.2009 - WIESBADEN
MONTABAUR. Die Karnevalsgesellschaft (KG) Heiterkeit hatte zu einem Abend voller Frohsinn eingeladen.
Und wirklich: Lebenswahrheitendes Protkolollers, aber auch Lebensgeschichtenund -gewohnheiten eines Rockers oder eines Eunuchen kamen prima an. Sitzungspräsidenet Gerd Schlemmer versprach dem närrischen Volk im vollbesetzten Saal „etwas auf die Ohren" und hielt Wort: Samba Badidt, eine Westerburger Grupper, die sich ausschließlich mit Schlaginstrumenten Gehör verschafft, brachte den brasilianischen Straßenkarneval ein Stück näher. Farbenfroh, mit liebevollen Choregrafien im Gepäck, präsentierten sich die Tanzgruppen sowie das Männerballett der freiwilligen Feuerwehr Montabaur. Marktständler und auch Trips und Trilles klatschten und tratschten, was das Zeug hielt und mit den Sudhaus Boys endete vorläufig ein überaus kurzweiliger Abend. Seinen Abschluss, soviel sei an dieser Stelle verraten, fand er allerdings viel später.
Westerwald-Post vom 11.02.2009
Wirgeser Karnevalsgesellschaft wird 5 x 11 Jahre alt und bot den Gästen viel Witz, Musik und Tanz
Gute Stimmung, viel Witz, Musik und Tanz - in Wirges kamen die Narren am Wochenende auf ihre Kosten. Die Karnevalsgesellschaft feierte närrisches Jubiläum und hatte zur Gaudi-Sitzung geladen.
WIRGES. Mit rund 450 Zuschauern war das Bürgerhaus in Wirges gut gefüllt. Alle waren
gekommen, um mit der Wirgeser Karnevalsgesellschaft das große Jubiläum zu feiern: Diese wird in diesem Jahr 5 x 11 Jahre alt. Sitzungspräsident Johannes Paffhausen, der Elferrat, die Amazonen und die Blauen Funken begrüßten zuerst die närrischen Gäste, und der Herold (Florian Quirmbach) kündigte stolz das Prinzenpaar an. Prinzessin Tiziana I. von närrischem Blut und Prinz Felix I. vom Kleidsches-clan der Obergass erstürmten die Bühne, plauderten aus dem Nähkästchen und wünschten den Narren einen lustigen Abend: "Wir sagen Bühne frei - und freuen uns auf karnevalistisches Allerlei", verkündeten die Tollitäten. "..."
Ein echtes Urgestein im Wirgeser Karneval ist Gerd Haunschild, der in diesem Jahr sein 3 x 11-jähriges Jubiläum auf der Bühne feiern kann. "Eigentlich heiße ich Horst-Dieter, aber meine Freunde nennen mich Hotte." "..."
Kölsche Lieder mit den Sudhaus-Boys sorgten zu später Stunde weiter für ausgelassene Stimmung. "..."
Westerwälder Zeitung vom 09.02.2009
Prunksitzung des Karnevals Clubs Kadenbach füllt Arzbacher Limeshalle - Ein echter Geheimtipp
ARZBACH/KADENBACH. In Arzbach kann man Karneval feiern. Die kleine Augstgemeinde gilt als Jecken-Hochburg in der Verbandsgemeinde Bad Ems - und wird dabei sogar zum Fastnachtsexil. Im benachbarten Kadenbach gibt es nämlich keine Dorfgemeinschaftshalle, sodass der Karnevals Club Kadenbach (KCK) mit seiner großen Prunksitzung in die Arzbacher Limeshalle "auswandert". Und eben diese Prunksitzung hat sich weit über Kreisgrenzen hinaus zum echten Geheimtipp gemausert. "..."Bei Mitternachtsschau jagte ein Höhepunkt den nächsten - Närrisches Publikum war begeistert
Und nun heizten die Sudhaus-Boys aus Montabaur den Gästen so richtig ein, bevor zum Schluss die große Mitternachtsschau das Programm abrundete. Unter der Leitung von Carolin Ternes (Männerballett) und Katja Diefenbach für die Gesamtschau wirbelten die Tänzer über die Bühne. Das Publikum war begeistert, die Zuschauer standen auf Tischen und Stühlen und riefen immer wieder nach Zugaben.
Westerwälder Zeitung vom 21.01.2009
Höhr-Grenzhausen: Karnevalsgesellschaft Grau-Blau begeisterte 350 Besucher mit toller Sitzung
Thomas Paulsen stand im Mittelpunkt der hochkarätigen Sitzung von Grau-Blau in Höhr-Grenzhausen. Denn seit 25 Jahren ist er Präsident der Karnevalsgesellschaft, und zu aller Erleichterung denkt er nicht ans Aufhören.
HÖHR-GRENZHAUSEN. "So soll es sein, so kann es bleiben!" Mit Live-Gesang brachte Präsident Thomas Paulsen das Publikum bei der Abendsitzung der Karnevalsgesellschaft Grau-Blau im VfL-Heim gleich zu Beginn schon in die richtige Stimmung. Überhaupt stand der Abend ganz im Zeichen von Thomas Paulsen, der in diesem Jahr ein Jubiläum feiert. Er ist seit 25 Jahren Präsident."..."
Freude schenkten auch die Sudhaus-Boys, die ihren ersten Auftritt bei Grau-Blau souverän meisterten. Zu kölschen Hits tanzte das Publikum auf den Stühlen "..."
Westerwälder Zeitung vom 19.01.2009
Oberhonnefeld-Gierend setzt auf Tradition - Prinzenpaar sorgt für Stimmung
OBERHONNEFELD-GIEREND. Früher war alles besser - auch im Karneval. "Könnt ihr nicht mal eine Sitzung im alten Stil machen?" Diesen Satz bekamen die Narren des KC "Weeste Näh" Oberhonnefeld immer wieder zu hören und machten Nägel mit Köpfen: Sie luden zur großen Nostalgie-Sitzung ins Kultur- und Jugendzentrum (KuJu) ein: "Su bie et freeher wor" feierten sie Karneval mit vielen Schunkelliedern, Tänzen und Büttenreden. Kleiner Wehrmuttropfen: Mit knapp 100 Gästen kamen leider weniger nostalgische Narren zum Mitschunkeln als erwartet.
"Dann machen wir eben eine Familienfeier aus dem Spielchen", verkündete Sitzungspräsident Hans Nussbaum angesichts der freien Saalplätze. Denn Grund zum Trübsal blasen hatten die Jecken keineswegs: Zum ersten Mal seit fünf Jahren haben die Oberhonnefelder wieder ein Prinzenpaar. Heiko I. "vom Weiser Bach" und Prinzessin Sandra I. "vom Pflegefach" werden die Session anführen und für Stimmung sorgen. Das versprachen sie ihrem Volk hoch und heilig. Mit Gefolge nahmen sie auch gleich auf der Bühne Platz und verteilten fleißig Orden an alle Aktiven.
Den Start machten - in Oberhonnefeld schon traditionell - die Minifunken, die wie ihre älteren Tanzkolleginnen, den Teens von den "Oberhonnefelder Funken" und den Damen der "Honnefelder Funken", gekonnt die Beine "fliegen" ließen. Aus dem benachbarten Straßenhaus waren die "Akrokids" mit ihrem "Magic-Moments"- Showtanz zu Gast. Auch die "Moonlight Dancers" und die "Sudhaus Boys" sorgten mit ganzem Körpereinsatz für Begeisterung. "..."
Rhein-Zeitung vom 9.01.2009
Westerwälder Narren starten in Montabaur mit Elan in die neue Session
Die fünfte Jahreszeit ist auch im Westerwaldkreis eröffnet: In Montabaur zelebrierte man das bunte Treiben mit einem dreifach donnernden Helau! Die Schloss-Garde Mons Tabor 1986 lud zur Auftaktveranstaltung in die Bürgerhalle der Stadt Montabaur. Viele Jecken und Narren waren dem karnevalistischen Ruf gefolgt und starteten mit dem Narrenschiff in die neue Session. Ein buntes Programm sorgte für tolle Stimmung. Neben Tänzen der Kadetten, der Tanzmariechen, der Show- und Gardetanzgruppe Ruppach-Goldhausen waren auch der Spielmannszug des Eitelborner Karnevalsverein, der KCK Kadenbach Binnbach Booster und die Montabaurer Sudhaus-Boys mit dabei.
Westerwälder Zeitung vom 12.11.2008

Westerwälder Post vom 19.11.2008
Prinzenvorstellung 2008
„Prinz Kai-Uwe und Prinzessin Gabi vom Karneval über alle Grenzen" (Kai-Uwe Hurter aus Ransbach-Baumbach und Gabi Kießling aus Hilgert) und das Kinderprinzenpaar „Prinz Moritz I. und Prinzessin Vivian I., Wir verzaubern Höhr-Grenzhausen" (Moritz Kuch aus Ebernhahn und Vivian Sofie Niehaus aus Höhr-Grenzhausen) wurden standesgemäß vom Komitee Fastnachtszug, den anwesenden Vereinen und Ratsmitgliedern im wunderschönen Foyer des Keramischen Zentrums empfangen und begrüßt. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Sudhaus-Boys, die mit ihren närrischen Liedern für karnevalistische Stimmung sorgten. "..."
Quelle: Newsarchiv der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen http://www.hoehr-grenzhausen.de/ | 10.11.2008
Verein feierte 2x11 Jahre - Drei Gründungsmitglieder wurden geehrt
"HORRESSEN. Zwei mal elf Jahre: Dieses närrische Jubiläum feierte die Schloss-Garde Mons-Tabor in der Waldschule in Horressen.
Natürlich stand die Feierlichkeit zum Geburtstag des Vereins aus Montabaur ganz im Zeichen des Karnevals - und so wurde aus dem Jubiläumsfest ein amüsanter und fröhlicher Abend. Zu Beginn des bunten Treibens stimmten die Sudhaus-Boys das Publikum mit bekannten Karnevalhits auf den Abend ein. Schließlich standen alle Gäste auf und empfingen feierlich die aktiven Mitglieder des Jubiläumsvereins, die durch die Reihen der Besucher auf die Bühne marschierten. Dort war nun ein prachtvolles Bild zu sehen: Die gesamte Schar der Schloss-Garde strahlte fröhlich dem Publikum entgegen. Auf das Kommando Carsten Irrgangs machten sich die Kadettenmädchen sowie die Tanzmariechen für ihren Auftritt bereit, und jede der beiden Gruppen präsentierte einen flotten Gardetanz."
Quelle: Westerwälder Zeitung vom 06.10.2008
Seit 20 Jahren eröffnet die "Schloss Garde Mons Tabor" den Reigen der Fastnachtsveranstaltungen in Montabaur. In der Stadthalle tat sie dies nun mit einem bunten Programm, an dem viele Helfer mitwirkten.
MONTABAUR. "Wir eröffnen die Montabaurer Fastnacht zwar acht Stunden nach 11 Uhr 11, doch kommen wir immer noch rechtzeitig zur närrischen Heerschau. Und dazu heiße ich Sie alle hier in der Bürgerhalle unserer Stadt herzlich willkommen." ...
"Das Programm 2006 dagegen zeichnete sich durch eine bunte Folge von Gardetänzen aus, begann aber zun?chst mit der Vorstellung des Garde Corps der SGMT sowie der Verleihung des Elf-Jahre-Ordens an Melanie Frink, Nadine Mattern-Wingender, Ralf Jächel und Josef Hecken. Sodann sorgten die Kadetten schwungvoll mit einem Tanz, einstudiert von Trainerin Daniela Patzke, die auch die Gruppe der Tanzmariechen gut eingestellt hatte. Erneut erfreuten die Sudhaus-Boys, geleitet von Dirk Heuser, mit vorwiegend Kölschem Liedgut - ein Auftritt, der die Stimmung erheblich anheizte..."

Sudhaus-Boys
News-Archiv 2006
Westerwälder Zeitung vom 28.02.2006
Zugausklang mit Sudhaus-Boys
Die Montabaurer Gesangsgruppe "Sudhaus-Boys" möchte den Ausklang der Karnevalskampagne gemeinsam mit dem Narrenvolk mit einem Open-Air-Konzert am Ende des Zuges gegenüber dem Haus Mons Tabor in der Kirchstraße begehen. Alle, die nach dem Zug noch Lust haben, kölsche Lieder zu singen und zu schunkeln, sind eingeladen. Weitere Infos gibt es unter www.sudhaus-boys.de.
Westerwälder Zeitung vom 27.02.2006
Tarzan im Alsbacher Urwald abgetaucht
Dorfgemeinschaftshaus mutierte zum heißen Dschungel mit toller Stimmung und Raketenfeuerwerk
ALSBACH. Es waren die heißen und überbrodelnden Temperaturen im Dorfgemeinschaftshaus Alsbach, die Tarzan dazu bewegten, in diesem Jahr hier Einzug zu halten. Beim "Dschungel-Fieber" zeigten sich die zwei hinreißenden Lianen Tina Scholle und Dorothee Albert mitsamt dem Vorstand des FMC Alsbach "Happy". Sie stimmten beschwingt das Publikum auf einen Abend voller Höhepunkte ein.
"..." Gäste im Dschungel waren zudem: Die Sudhausboys mit flotten Songs, Günter Stotz alias Wolfgang Petry, die Geschwister Eidenberg und Dominik Fleuth-Streaton, die als Nordrhein-Westfalen-Meister das Publikum mit ihren Gardetänzen begeisterten. Gefeiert und geschunkelt wurde bei stimmungsvoller Musik noch bis spät in die Nacht.
Westerwälder Zeitung vom 25.02.2006
Heike Hild ist neue Obermöhn für Jecken von Heiligenroth Regina Schughart ist abgetreten - Närrischer Abend der Spitzenklasse
"..." Die acht "Sudhaus-Boys" rissen sogar die Altmöhnen von den Stühlen und brachten auch hessische Besucher zum Singen. Zu bekannten Karnevalshits hüpften die Gäste, und die Sänger wurden erst nach zwei Zugaben wieder von der Bühne gelassen. Den letzten Auftritt des Abends hatte die Gruppe "Sommersault", trainiert von Elke Lehmann, die auch hier mittanzte. Mit einem grandiosen Finale aller fast 100 Aktiven verabschiedeten sich die Hexen mit einem dreifachen "Helljerod Hellau!"
RZ Koblenz, Region Nord vom 22.02.2006
Hillscheider feierten beim Tirolerball der Kolpingsfamilie bis zum Morgen
Die Showtanzgruppe aus Montabaur (Foto) bereicherte den Tirolerball der Kolpingsfamilie in der Hillscheider Oberwaldhalle mit einer ausgefallenen Darbietung. Das Publikum honorierte den Tanz mit viel Applaus. Was vor genau 60 Jahren als kleiner, bunter Abend der Pfarrei begann, hat sich bis heute zum Publikumsmagneten - vor allem für jüngere Generationen - entwickelt: Der Hillscheider Tirolerball stand unter dem Motto "Wild wild Westerwald". Mit vielen Tänzen, den trällernden Sudhaus-Boys und einem Sketch lockte die Kolpingsfamilie Feierfreudige in die Halle, die zu einem Saloon umgestaltet worden war. Moderiert wurde der Abend von Marco Kleemann und Manuel Gloger. Zu Beginn schaute das Höhr-Grenzhausener Prinzenpaar vorbei. Prinz Frank stellte fest: "Wir heben hier ja ganz schön den Altersdurchschnitt." Womit der regierende Narr Recht hatte. Auffallend viele Jugendliche füllten die Halle. Dass nichts außer Kontrolle geriet, dafür sorgten Securitys im schwarzen Dress, deren imposante Staturen auch bei Prinz Frank Eindruck machten: "Ich dacht", ich werd" verhaftet", scherzte er. Nach dem Programm mit vielen Tänzen startete die After-Show-Fete - gefeiert wurde bis in den frühen Morgen.
Westerwälder Zeitung vom 20.02.2006
Aus Oberwaldhalle einen Saloon gemacht
Kolpingfamilie Hillscheid veranstaltete zum 60. Mal Tirolerball - Vorwiegend junges Publikum kam
HILLSCHEID. Was vor genau 60 Jahren als kleiner, bunter Abend der Pfarrei begann, hat sich bis heute zum Publikumsmagneten - vor allem für jüngere Generationen - entwickelt: Der Hillscheider Tirolerball stand am Samstag unter dem Motto "Wild wild Westerwald".
Mit vielen Tänzen, den trällernden Sudhaus-Boys und einem Sketch lockte die Kolpingfamilie Feierfreudige in die Oberwaldhalle, die passend zum Thema in einen riesigen Saloon umgestaltet war. "..."
Westerwälder Zeitung vom 13.02.2006
Wirgeser im Helau-Fieber
Programm der Kappensitzung riss Publikum mit
Die erste Kappensitzung der Wirgeser Karnevals-Gesellschaft bot ein abwechslungsreiches Programm. Besonders die Tanzvorführungen und Musikeinlagen rissen das große Publikum mit.
"..." Der Musikverein Wirges spielte mit dem Karnevalslied "Viva Colonia" den absoluten Ohrwurm des Abends der auch von den Sudhaus-Boys aus Montabaur zusammen mit anderen "Kölschen Liedern" gesungen wurde - unter aktiver Beteiligung des gesamten Publikums. "..."
Westerwälder Zeitung vom 10.02.2006
Pfarrheim war ein Dschungel
Fastnachtssitzung der 1. Schautanzgruppe Montabaur - 250 Besucher
MONTABAUR. Unter dem Motto "Bunt wie der Dschungel" hatte die 1. Schautanzgruppe Montabaur mit der Pfarrgemeinde St. Peter in Ketten zur großen Fastnacht eingeladen - mehr als 250 Gäste kamen ins Pfarrzentrum. Alle erlebten einen amüsanten Abend.
Getreu des Mottos war die Halle in einen wilden Urwald verwandelt worden. Den Mittelpunkt stellte das auf Leinwand gemalte Bühnenbild dar. Expeditionsleiter Dirk Heuser führte witzig durch den Abend. Eröffnet wurde das bunte Treiben durch den Einzug des Kinderprinzenpaares "Prinzessin Sissi I. und Prinz Max I. von und zu Roßbach" mit Hofstaat und den Kinderpagen der GKM. Als erster Redner spiegelte Karl Arnst als Protokoller verschiedene Anekdoten wider. Der Bogen spannte sich vom Weihnachtsmarkt bis zum Lindenfall vor der katholischen Kirche. Es folgte der Auftritt der Schlossgarde Mons-Tabor mit einem Tanz ihrer Jüngsten. Danach diskutierten die Besitzer des Kostümverleihs "Mons Ta-Dress" über verschiedene Schildbürgerstreiche in und um Montabaur. Die Tanzmariechen der Schlossgarde boten mit ihrer Tanzdarbietung eine willkommene Abwechslung. Als leidgeplagter Ehemann stellte Jörg Cermann sein Können als talentierter Büttenredner unter Beweis. Höhepunkt war der Auftritt der 1. Schautanzgruppe Montabaur. Mit ihrer Musicaldarbietung "Tarzan" brachten sie das Publikum zum Staunen. Die Tänzerinnen stellten die Geschichte von Tarzan und Jane (Leitung: Rosemarie Holzenthal) ausdrucksstark dar. Mit ihrer Stimmungsmusik war es den Sudhaus Boys ein Leichtes, die Narren von ihren Stühlen zu reißen.
Sudhausboys, Bäbchen und Heini
Prümer Küchenfeenball war wieder ein Renner für feierfrohe Frauen aus der Region
PRÜM. Weibliche Narrenschar unter sich: Beim Prümer Küchenfeenball im Veranstaltungs- und Kongresszentrum feierten etwa 500 Frauen eine muntere Faschingsparty. Im Mittelpunkt: Originalität, Lokalkolorit und viel Gaudi.Küchenfeenball nennt sich das karnevalistische Großereignis in der Abteistadt - gewiss ein Unikat. Und einmalig ist auch das gesamte "Ballambiente": Eine farbenfroh geschmückte Karolinger-Narrhalla, bunte Kostüme, fetzige Musik, würzige Büttenreden, Tänze und Sketche. "..."
An Programmfolge wirkten mit: Die Eifelfunkengarde, die Girlis, Margarete Rosenkranz als "Schwester Inge", Prinz Dominik und Gefolge, die Küchenfeen von der Dausfelder Höhe, die Roten Funken, Marita Laures und Karl-Heinz Kuhn als "Unternehmer", Irmgard Thor, Jutta Schreiber und Maria Bastuck als "Landeier", die Nachtschwärmer, Thomas Keppe, "Ausnahmslos Niederprüm", Hot Shoes, Bloody Mary und die wilden 13, die Frauengruppe Stadtkyll, die Sudhausboys, die Funkengarde, Musikant Hans-Peter Gansen sowie Manfred und Margret Kutsch. Besonders beeindruckte der Auftritt von Papst Benedikts Sekretär, Monsignore Pirelli, und Dolmetscherin Sophi Tortellini mit einem herrlichen Dialog. In bunter Folge wechselten die Darbietungen, bis es beim Finale hieß: Wir treffen uns in nächsten Jahr wieder. Prüm ohne die Küchenfeen? Undenkbar, denn das wäre wie - die Abteistadt ohne Basilika.
Hallo Montabaur vom 01.2006

Sudhaus-Boys
News-Archiv 2005:
Westerwald-Post vom 23.11.2005
MONTABAUR. Bunt wie die Farben des Dschungels" wird die Pfarrgemeinde St. Peter in Ketten Montabaur in Zusammenarbeit mit der 1. Schautanzgruppe Montabaur e. V. die diesjährige Kampagne am Samstag, 4. Februar 2006, starten. Hierzu sind alle die gerne feiern herzlich eingeladen. Mit dabei sind namhafte Büttenredner, Schloss-Garde Mons-Tabor, Tanzgruppen, Sudhaus-Boys und andere Überraschungsgäste. Rechtzeitig vor Weihnachten beginnt der Kartenvorverkauf bei der Firma Langshausen ab 1. Dezember 2005. Der närrische Beitrag zur Veranstaltung beträgt 6 Euro. Ansprechpariner: Rosi Holzenthal, Girod oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Westerwald-Post vom 16.11.2005
Schloss-Garde eröffnete neue Session
Am vergangenen Freitag, 11.11., eröffnete in der Bürgerhalle des Rathauses in Montabaur die Schloss-Garde die neue Session. Susanne Kotschwar, Vorsitzende der Schloss-Garde konnte zahlreiche Gäste begrüßen, "..."
Die Tanzmariechen der Garde zeigten den Gästen, was sie bei ihrer Trainerin Daniela Patzker gelernt haben. Auch die Kadetten, die bei der Schloss-Garde ausschließlich aus Mädchen bestehen, trugen zur Unterhaltung der Gäste bei. Der Spielmannszug Eitelborn und die Sudhaus-Boys (Foto oben re.) aus Montabaur sorgten für Stimmung in der vollen Bürgerhalle. "..."
Westerwälder Zeitung vom 14. 11.2005
Schloss-Garde startete in die neue Session mit toller Party
Narren der Kreisstadt hatten viel Spaß in der Montabaurer Bürgerhalle
MONTABAUR. Die Schloss-Garde eröffnete den erlesenen Reigen karnevalistischer Höhepunkte in der Kreisstadt: Pünktlich am 11.11. nahmen Tanzmariechen und Kadetten die Bürgerhalle des Montabaurer Rathauses in Beschlag und feierten mit Gästen und Zuschauern den Auftakt der Session 2005/2006.
Susanne Kotschwar, Vorsitzende der Schloss-Garde Mons Tabor (SGMT), empfing das närrische Publikum voller Freude. Darunter waren Hausherr Stadtbürgermeister Klaus Mies, Landrat Peter Paul Weinert, Andree Stein, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde, aber auch närrische Oberhäupter wie die Ex-Prinzen sowie der "noch amtierende", weil nicht durch einen Nachfolger abgelöste, Prinz Peter I. "von Leiste und Sohle" samt Gefolge.
Die Tanzmariechen hatten mit Trainerin Daniela Patzker eine fetzige Choreografie auf einen Potpourri von BeeGees-Melodien einstudiert, die sie im gleißenden Scheinwerferlicht bravourös uraufführten. So schmissig präsentierten die Mädels den Tanz in der Hitze der Bürgerhalle, dass nach der Anstrengung an eine Zugabe nicht zu denken war.
Die kleinen Kadetten der SGMT zeigten zu einem Mix beliebter Kinder-Fernsehmelodien einen feschen Auftritt. Tolles Taktgefühl, schöne Formationen und eine gelungene Hebefigur zum Schluss präsentierten die jüngsten Gastgeberinnen dem begeisterten Publikum.
An einige junge Mädchen im Garde-Corps gab es tatsächlich schon Orden für elfjährige Zugehörigkeit zu verleihen: Julia Denker, Jasmin Boller, Sonja Irrgang und Rebekka Barbanus erhielten von Kotschwar den Sessionsorden der SGMT. Die Inschrift lautet "Mit Spaß und Humor Freundschaften wahren", und der Orden zeigt mit Blick auf die langjährigen Städtepartnerschaften, die die Kreisstadt mit Brackley (England), Tonnerre (Frankreich) und Sebnitz (Sachsen) verbindet, die Wappen aller vier Städte.
Vielen weiteren verdienten Helfern und Unterstützern der Schloss-Garde dankte Kotschwar in Form der Ordensverleihung. Allerdings zeigten sich manche Geehrte sehr schüchtern, so mussten beispielsweise die Hausmeister des Rathauses, Peter Bierenfeld, Josef Hecken und Volker Mies, von einem Gardisten "vorgeführt" werden, um ihren Orden in Empfang zu nehmen.
Zwei Gasttruppen waren der Einladung der SGMT gefolgt und bereicherten das Programm zum Fastnachtsauftakt: Der Spielmannszug des Karnevalvereins Eitelborn und die Montabaurer Sängergruppe Sudhaus-Boys. Der Spielmannszug brachte unter Leiterin Katja Szepanek mit beliebten Karnevalsschlagern Stimmung in die Bürgerhalle, Kotschwars Dank richtete sich auch an den Vorsitzenden Thomas Rothweiler. Die Sudhaus-Boys mit Dirk Heuser an der Spitze machten als Schlusslichter des Programms so richtig Lust auf die beginnende Kampagne.
Westerwälder Zeitung vom 16.11.2005
Vereine im Internet auf dem Prüfstand
Homepages aus den Bereichen Sport, Kultur, Karneval, Jugend und Tiere getestet - Kriterien warn unter anderem Übersicht, Gestaltung, Informationen und Bonusmaterial
WZ nahm die Montabaurer Online-Vereinswelt ganz genau unter die Lupe
Das Internet dient als "weltweiter Präsentierteller". Wer seine Angebote an den Mann (oder die Frau) bringen will, stellt diese auf einer Homepage ins Netz. Auch zahlreiche Westerwälder Vereine tummeln sich im www (world wide web). Die WZ hat eine kleine Auswahl der Homepages der Vereine - speziell der aus Montabaur und seiner Umgebung- ein mal ganz genau unter die Lupe genommen.
MONTABAUR. In den unendlichen Weiten des Internets gibt es allerlei kuriose Dinge, von A wie Austernexpress bis Z wie Zebrastreifenverlag. Nach langer Suche bei www.google.de und anderen Suchmaschinen fand die Westerwälder Zeitung die Internetpräsenzen der Montabaurer Vereine, Eine kleine Auswahl aus den insgesamt 2343 beim Montabaurer Amtsgericht eingetragenen Vereinen aus den Bereichen Sport, Kultur, Karneval, Jugend und Tiere musste sich einem WZ-Test unterziehen.
"..." Alle Jecken sollten einen Blick auf die Homepage des Männergesangvereins "Sudhaus-Boys" www.sudhaus-boys.de werfen. Die Seite ist sehr schrill gestaltet und trifft damit den Karnevalsstil sehr gut. Sie ist übersichtlich auf gebaut und bietet viele Möglichkeiten Informationen oder Fanartikel zu erhalten. Die Seite bietet sogar die Funktion, bei einem Auftritt der Band per E-Mail daran erinnert zu werden. Die Termindaten und Kontaktadresse sind vollständig vorhanden. Die Internetseite bietet leider wenig Linkmöglichkeiten zu anderen Bands mit der selben Musikrichtung. ".."
Westerwälder Zeitung vom 08.02.2005
Gut gelaunte Narren feierten in der Pfarrei Sankt Peter eine fröhliche Pfarrfastnacht ‑ Senioren rechneten sich mit Eiern froh
Fröhliche Narretei in Pfarrei St. Peter
Pfarrer Barthenheier empfing den Prinzen Peter
MONTABAUR. Nach einer Pause im letzten Jahr wurde bei Sankt Peter in Montabaur wieder zünftig Pfarrfastnacht gefeiert, und zwar unter dem Motto "Narretei in der Pfarrei". Eine gutgelaunte Narrenschar machte das katholische Pfarrzentrum auf dem Kalk in Montabaur zu Narrhalla: Büttenredner, Gruppen, Tänzerinnen und Sängern kamen gut an. Die Schlossgarde wurde empfangen und es wurde dem Prinzen gehuldigt. Patrick George brachte das närrische Auditorium in Schunkellaune und gab am Ende noch ausreichend Gelegenheit zum Tanz. Dirk Heuser führte gekonnt und abwechslungsreich durch das Programm. Als "Schotte Vinzens " wusste Günther Orthey viel Wissenswertes und Neues aus Stadt und Land zu berichten. Renate Schaaf-Ehrhardt hatte die GMK‑Pagen richtig eingestellt, und die Tänzerinnen ernteten viel Lob und Beifall für ihre tolle Tanzdarbietung. Ein Korb mit 28 Eiern machte der SRWG (Seniorenresidenzwohngemeinschaft) Elfriede, Alfred und Maria Koob, Petra Heimlich, Claudia Hülshörster, Brigitte Becker und Theresia Schmidt sehr viel Kopfzerbrechen: Die Eier sollten gerecht aufgeteilt werden , und man gab sich ans Rechnen. Viele (unmathematische) Rechenweisen wurden ausprobiert, und zum Schluss fand die Gemeinschaft zu einem alle überzeugenden und gerechten Ergebnis: Jeder der sieben Senioren bekommt von der 28 Eiern 13 Stück ‑ das ist gerecht! Bewiesen wurde das letztendlich mit der Probe auf 7 mal 13: Zwischenrechnungen 7 mal 1 gleich 7 und 7 mal 3 gleich 21; 7 plus 21 gleich 281 Stimmt! Lachsalven und Zugaberufe gab es für Christian Dillmann, der eine hervorragende Dieter‑Nuhr‑Parodie zum Programm beisteuerte. Gebührend wurde der Montabaurer Regent, der Prinz von Mons Tabor Peter 1. von Leiste und Sohle, mit seinem Gefolge empfangen und herzlich vom Hausherren Pfarrer Heinz Walter Barthenheier begrüßt. Mit dem eigens zur Fastnacht geschaffenen Lied "Hey Dau" stieg der Stimmungsbarometer gewaltig. Eine wahre Augenweide in der Erscheinung und ein Genuss an tänzerischer und akrobatischer Darbietung bot die Erste Schautanzgruppe von Rosi Holzenthal. Eine großartige Leistung, die Gruppe war zudem Mitausrichter der Veranstaltung und den ganzen Abend aktiv. Die Erlebnisse eines neuen Verwaltungsratsmitglieds in der Pfarrei Sankt Peter in Ketten und seine Erfahrungen im Umgang mit Montabaurern schilderte Michael Klersy sehr überzeugend.
Zum Abschluss trieben die Sudhaus-Boys aus Montabaur die Stimmung noch einmal hoch und brachten den Saal zum Brodeln. Sie begeisterten mit ihrem Gesang,
Ein gelungener Narretei Abend in der Pfarrei Sankt Peter; Mitorganisatorin Theresia Schmidt, Vorstandsmitglied des Pfarrgemeinderates dankte allen, die zum Erfolg des Abends beitrugen (gü)
Trierischen Volksfreund vom 03.02.2005
Ludmilla, Girlies und die Sudhausboys
Schwungvolle Sitzung der Küchenfeen in Prüm
Topstimmung herrschte schon vor Beginn der Veranstaltung in Prüms guter Stube. Gesänge mischten sich in "Helau-Rufe", und das fröhliche Ambiente im Haus sorgte für beste Stimmung unter den Feen. Hin und wieder sah man auch ein Mannsbild, so beispielsweise den Alleinunterhalter, den Techniker, Servicemänner und den TV -Mitarbeiter.
Besonders imponierte die Mischung im Programm, die sich Sitzungspräsidentin Rita Leufgen mit ihren Kolleginnen ausgedacht hatten. Da wechselten sich witzige Büttenreden mit stimmungsvollen Schunkelliedern, spritzigen Tanzeinlagen, eleganten Showdarbietungen und ulkigen Sketchen in bunter Folge ab. Ob Funkengarde, Nachtschwärmer, Girlis oder Schwimmkursteilnehmerinnen - alle Akteure hatten Überraschungen im Gepäck und brachten gute Laune mit.
Zwei Sketche sorgten für besondere Glanzpunkte: "Deutschland sucht das Superweib" und "Hoher Besuch im Jugendgästehaus". Auch Ludmilla aus Kölle hatte schnell die Lacher auf ihrer Seite.
Es wirkten mit: Margarete Rosenkranz als "Ludmilla Dünnebacke", die "Girlies", "Bäbchen un sen Heini", Tanzgruppe "Hot Shoes", Funkenmariechen, Volker Grimm aus Köln, die Sudhausboys aus Montabaur mit Thomas Eigner aus Prüm, Tanzgarde Rote Funken, eine Schwimmkursteilnehmerin, Sitzungspräsidentin Rita Leufgen als Sängerin, Gabi Finken und Anne Schmitz aus Hillesheim als Frida Flippig und Kiki Krause, die Küchenfeen von der Dausfelder Höhe (als Promis im Jugendgästehaus Prüm), die Tanzgruppe "Nachtschwärmer" aus Üttfeld als Känguruhs, der Elferrat der Prümer KG als Space-Taxi sowie das Prinzenpaar von Sellerich und die Prinzengarde von Prüm.
RZ Koblenz, Region Nord vom 01.02.2005
Männerballett überzeugte in schwingenden Baströckchen
Jede Menge Besucher und heiße Stimmung beim Tirolerball in Hillscheid
HILLSCHEID. Sonne, Strand und Meer - das alles gab es mitten im Winter und mitten im Westerwald. In Hillscheid lachte am Samstag trotz eisiger Temperaturen und später Stunde die Sonne, zumindest im Herzen der Narren. Denn die Kolpingsfamilie lockte mit dem Motto "Hot Summer Night" und einer - wie jedes Jahr - ausgeklügelten und treffenden Bühnendekoration in die heimische Oberwaldhalle.
Supervoll war es, und superheiß wurde es spätestens, als die Moderatoren Corinna Hotten und Marco Kleemann die Bühne in luftigen urlaubsmäßigen Stöffchen betraten, das Höhr-Grenzhausener Prinzenpaar die Narren im Saal begrüßte, und sie den ersten Programmpunkt ansagten: die Kirdorfer Kolpingjugend. Wie jedes Jahr beeindruckten die Jungs durch ihre gekonnt in Szene gesetzten Körper. Diesmal strippten sie hinter einer Schattenwand auf aktuelle (Dirty-)Christina- Aguilera-Musik und trieben ihren vornehmlich weiblichen Fans die Schweißperlen auf die Stirn.
Von Schweiß keine Spur zu sehen gabs bei Janine Lerchen und Sarah Buchholz. Die beiden zeigten, dass sich Geschwister trotz Zank gern haben und brachten das Publikum so zum Lachen. Die anschließenden Witze von Pfarrer Ulrich Scherer taten ihr Übriges, bevor die Tanzgruppe aus Montabaur mit feurig-roten Kostümen und faszinierender Choreografie glänzte. Ohne Zugabe wurden die Mädels nicht entlassen. Platz gemacht wurde so für den Sketch der vier Hillscheider Gruppenstundenkinder, bevor die Tanzgruppe der Frauengemeinschaft ihren Löwentanz mit Löwenmähnen zeigte und trotz des Fehlens einer Tänzerin eine Supershow bot.
Die Sudhaus Boys trällerten gemeinsam mit dem Publikum bekannte Lieder aus "Kölle" und andere Karnevalsklassiker zum Mitschunkeln, bevor die Mädels der befreundeten Kolpingjugend aus Frankfurt- Höchst mit einem bunten Musikmix und mitreißend guten Schritten die Narren auf die Stühle trieben. Viel gelacht wurde bei Traumschiff Surprise mit Marco Kleemann, Christian Dilling und Denis Holingshausen. Die drei brachten die angeheizte Stimmung zum Kochen; danach unterhielt der Schwarzlichttanz des Kolping-Jugendtreffs schwungvoll. Richtig lustig wurde es nochmals mit dem Kolping-Männerballett in bunten Hemden und schwingenden Baströcken. Das große Finale mit zahlreichen Gute-Laune-Hits wie "Ab in den Süden" und "Summer dreaming" leitete zur großen After-Sitzungs-Party bis in den frühen Morgen über. Claudia Theis
Jeweils ein Drittel des gesamten Sitzungserlöses kommt der Kolpingarbeit, dem Weltjugendtag und den Opfern der Flutkatastrophe zugute.
Westerwälder Zeitung vom 25.01.2005
Echte Freunde und der Teufel
Narrenschar feierte in „Mons Tabor" mit „Heiterkeit" bis zum Abwinken
MONTABAUR. Schwungvolle Tänze, heitere Büttenreden und regentlichen Besuch zauberte der Elferrat und Sitzungspräsident der Karnevalsgesellschaft „Heiterkeit" in Montabaur aus dem Hut.
Mit viel Helau zog der Elferrat in die Narrhalla, begleitet von den charmanten GKM-Pagen, die auch sogleich mit ihrem fetzigen Tanz den bunten Abend eröffneten, gefolgt von zwei echten Freunden` (Timo Maier und Armin Barbanus), die gemeinsam durch Dick und Dünn gingen und dabei Internes aus dem Nähkästchen plauderten.
Einen vorläufigen Glanzpunkt setzte Prinz Peter I. von Leiste und Sohle: Zusammen mit Hofmarschall Rainer Mies und dem Hofstaat eroberte er die Bühne, und ihr eigens für die Kampagne kreiertes Lied " Hej dau " erwies sich auch eine Woche nach der prunkvollen Proklamation als stimmungstauglich. Von verwirrenden Schwierigkeiten im Leben eines Bräutigams, der kurz vor der Hochzeit mit seiner Auserwählten steht, wusste Thomas Kespe im wahrsten Sinne des Wortes ein Lied zu singen. Innere Werte, bekannte er, gleichen so manchen Makel aus und machten ihn zum glücklichsten Menschen der Welt.
Zwischen den Welten waren Hubert Schwickert und Jörg Matern als Engel und Teufel zu Hause. Und wenn man beiden Glauben schenken darf, hält sich der Unterschied zwischen Himmel und Hölle in Grenzen. Wie sich ein Stadtstreicher in Montabaur fühlt, das weiß Friedel Wiesemeier und beleuchtete, sehr zum Gefallen des Publikums, das Leben dort einmal von einer anderen Seite. Als wahre Expertinnen erwiesen sich Rosi Holzenthal und Anni Tries, die als "Männerversteherinnen " ihre Erfahrungen weitergaben. Zuvor jedoch bekannte sich Anni Tries musikalisch, noch niemals in New York gewesen zu sein,
Was wäre die Montabaurer Fassenacht ohne die Schlossgarde Mons Tabor ? Schnelle, spritzige Tänze von Kadetten, Mariechen, Gardisten und Marketenderinnen hatten sie im Gepäck, ebenso wie die 1. Showtanzgruppe Montabaur und die Showtanzgruppe der KG Heiterkeit, die mit ausgefeilten Choreografien begeisterten und ohne Zugabe nicht von der Bühne durften,
„Kölsche Lieder" sind die Spezialität der Sudhaus-Boys immer ein Garant für ausgelassene Stimmung und Party pur. Mit" Viva Colonia", aber auch dem gar nicht kölschen "Holzmichel" sangen die Männer um Dirk Heuser sich im Sturm in die Herzen der Zuschauer.
Ein Medley aus Abba‑Melodien und Parodien bildete den Abschluss eine hervorragenden Heiterkeit Sitzung, was aber noch nicht das Ende dieses tollen Abends bedeutete. Ingrid Ferdinand
Westerwälder Zeitung v. 18.01.2005
Wild-West-TV sendet aus der Malberghalle
Kappensitzung des Leuteroder Karnevalsvereins mit viel Tanz - Präsident Hans-Rainer Koch hört auf
LEUTEROD. Das Leiderer Fernsehen aus dem Wilden Westen kam in der Malberghalle bombig an. Die diesjährige Kappensitzung des Leuteroder Karnevalsverein LKV stand unter dem Motto "Helau zur großen Fastnachtsschau im Leiderer Wild-West-TV". Dementsprechend hatte Harro Börst eine große Wild-West- Landschaft als Bühnenhintergrund in die Malberghalle gemalt: Wüste Hügel mit Kakteen, links ein schlafender Gemeinderat und rechts der wachsame Geier.
Neben der guten Karnevalsstimmung, dem Frohsinn und Schunkeln brachte die Kappensitzung des LKV auch eine saftige Spende für die Flutopfer in Südostasien, ein Euro von jeder Eintrittskarte und ein Zuschlag vom Verein. Alleinunterhalter Stefan Rohletter machte die Tuschs und die Musik zwischendurch. Sitzungspräsident Hans-Rainer Koch residierte bereits zum elften Mal. Er kam auch mit "Ich erzähl euch was" in die Bütt. Er reimte sich Anekdoten aus der Ehe und der Kneipe zusammen und erzählte von seinen Ausflügen mit dem ICE. Der liebevolle Seitenhieb auf das Nachbardorf Siershahn saß: Gott war bei der Schöpfung um eine gerechte Verteilung von Gutem und Schlechten bemüht: Hier das schöne, intelligente leuchtende Dorf Leuterod mit seiner herrlichen Landschaft und "hinner der Heck" halt Siershahn! Dennoch sorgte der Musikverein Siershahn mit flotter Blasmusik für Stimmung und Schwung auf der Leiderer Sitzung.
Traditionell wird auf der Leuteroder Karnevalsbühne viel getanzt: Die Blauen Funken von Elke Bösch begeisterten mit Gardetänzen, ebenso die Grünen Funken von Yvonne Görg. Der Tanznachwuchs kommt als "Little Angels" (Sandra Humpert), die Bannberscheider "Golden Girls" als Hexen vom Aubach und die Tänzerinnen der Frauengemeinschaft Leuterod (Alexandra Kurt) mit einer Dschungelparade des Königs der Löwen. Tanzmarie Fabienne Ferdinand vom LKV und das Wirgeser Mariechenpaar Sabrina und Tamara Bittner zeigten artistische Solotänze mit viel Schwung und Temperament.
Gemäß dem Wild-West- Motto der Kappensitzung fegten die "Traumtänzer" (Yvonne Görg) und "Sodom und Gomorra" in ihren Schautänzen als Kuh-Mädchen über die Bühne. Dagegen tanzte das Männerballett des Sportvereins Leuterod (Iris Gielsdorf) als Dschungel-Buben zu moderner Musik.
Einen Einblick in das trist- frohe Leben eines Strohwitwers gab Büttenredner Jörg Cermann. Er brachte viele Gags von der Armeidei und der Lust des Mannes, wenn sich das holde Weib auf Reisen begibt. Die "Sudhausboys" aus Montabaur heizten mit ihren Liedern die Stimmung im Saal heftig an und zum bunten großen Finale vereinigten sich die Aktivem froh mit ihrem dankbaren Publikum.
Einen doppelten Schlusspunkt setzte Sitzungspräsident Hans-Rainer Koch: Die Kappensitzung ist zu Ende und auch seine Amtszeit als Sitzungspräsident. Elf Sitzungen hat er geleitet und nun wird er nicht mehr präsidieren, wird aber noch Vorsitzender des Leuteroder Karnevalsverein bleiben.

Sudhaus-Boys
Westerwälder Zeitung v. 23.02.2004
Narren im "Moulin Rouge"
Mit viel Witz und Tanz Publikum in ausgelassene Stimmung versetzt
ALSBACH. Als der "Cancan" ertönte, betraten zwei bezaubernde Damen mit weitem Dekolleté, hoch geschlitztem Rock und neckischem Strumpfband die Bühne. Dorothee Albert und Tina Schulte eröffneten als charmante Moderatorinnen das "Moulin Rouge" auf der närrischen Bühne in Alsbach und hatten den Gästen in der ausverkauften Halle einen tollen Abend zu bieten.
Mit einer süßen Horde summender Bienen tanzten sich die "Alsbacher Tanzmäuse" in die Herzen aller und bereiteten Bastian Brüssow eine gute Grundlage für seine Erlebnisse aus der Fußballwelt. Der junge Narr, der sonst als Begleiter der Moderatorinnen half, glänzte mit souveränem Auftritt und viel Witz. Gleichsam glänzend aufgelegt war das Kindertanzpaar Dominik Fleuth-Streaten und Laura Eidenberg. Toll einstudiert und mit viel Tempo dargeboten, wirbelten sie mit Leichtigkeit über die Bühne. Genauso wie Lauras große Schwester Luisa als Solotänzerin, die ebenfalls von ihrem Vater ("ein Mann mit viel Taktgefühl", so Schulte) trainiert wird.
Dass man unter einem "Deck"offizier auch etwas anderes verstehen kann, trug Ulla Minnig als "Dat Dull" auf Schiffsreise amüsant vor, während Christel Hermann und Jörg Bolling zur Unterhaltung aller einer fatalen "Verwechslung" zum Opfer fielen. Der Babyfotograf wurde als der von der britischen Regierung entsandte Zwangserzeuger empfangen und mit seinen Fotoproben falsch verstanden. Eingerahmt von der zu Karnevalsmusik tanzenden Garde aus Oberhaid und den rockenden "Youngfeets" präsentierten Emma (Elke Müller) und Lina (Ulla Minnig) einen Frauentratsch auf Mallorca vom Feinsten. Tipps zur Brustvergrößerung inklusive: Man nehme Toilettenpapier, denn beim Hintern habe es ja auch geklappt. Wenn sich ein Dreigestirn einmal verfährt, landet es unter Umständen in Alsbach. Mit Bauer Wolfgang Klöckner, Jungfrau Heinz Bach und Prinz Uwe Brüssow stellte sich das erste Alsbacher Dreigestirn seiner närrischen Gefolgschaft auch musikalisch vor.
Bevor die "Heyhüpper" mit einer tollen Darbietung dem Saal tänzerisch einheizte, taten Etienne Ladee und Marco Schmaus dies verbal bei ihrem "Stammtisch", an dem pointenreich einiges besprochen wurde. Dass die Domstadt doch nicht so weit weg ist, merkte man an den phantastisch vorgetragenen Kölschen Lieder der "Sudhausboys". Aktuelles vom Tage erfährt man natürlich in der "Tagesschau". Dessen Sprecher Ralf Scheyer war diesmal live vor Ort und hatte alles andere als schlechte Nachrichten dabei.
Zwei Tänze, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, boten die "Theken~schlampen" und die "Alsbacher Herzbuben". Während die Damen in sexy Outfits zu "Lady Marmelade" tanzten, zauberten die Herren ein Ballett auf die Bühne. Was beide Gruppen jedoch wieder verband, war der berauschende Erfolg, den sie - aber auch alle anderen an diesem Abend - beim Publikum hatten. (mü)
Westerwälder Zeitung v. 16.02.2004
Herzblatthubschrauber samt Susi kreiste über Hillscheid
Kolping präsentierte Narrensitzung am Valentinstag - Motto war Programm
HILLSCHEID. "Love is in the air" - Mit diesem romantischen Motto lockte die Kolpingfamilie Hillscheid passenderweise am Valentinstag in die Oberwaldhalle, um eine knapp vierstündige Show aus lustigen Sketchen, flotten Tänzen und einer Extraportion närrischem Liebesgeflüster zu präsentieren.
Und wie jedes Jahr, kommt der Erlös auch diesmal Sinnvollem zu Gute: 50 Prozent gehen an die Kinderstation des Montabaurer Krankenhauses, die andere Hälfte wird in die heimische Jugendarbeit gesteckt. Und genauso herzlich wie diese Geste, gestalteten die Aktiven, allen voran Vorsitzender Christoph Barthel (26), die närrische Liebesnacht.
Um auch die letzten Muffel mit dem Pfeil der Narretei zu treffen, verwandelten sich die Moderatoren Marion Barthel (21) und Marco Kleemann (22) in Vermittler eindeutiger Botschaften: Aphrodite und Amor. Als Liebesgötter priesen sie auch den ersten Programmpunkt und damit die Kleinsten des Abends an: Die Jungs der Gruppenstunde brachten mit ihrem Sketch alle zum Lachen.
Richtige Lach-Profis zeigten sich dann auf der Bühne: Das Prinzenpaar aus Höhr-Grenzhausen schnupperte Liebesluft im Bärenland, bevor die traditionelle Kolping-Turnerriege dann selbige in hohen Mengen verbrauchte. Denn die sportlichen Einlagen heizten allein beim Anblick ein. Mithalten konnte da auch die Showtanzgruppe aus Montabaur, die mit bunten Kostümen und ausgetüftelter Choreografie auftrat.
Danach wurde es richtig romantisch: Ein Gast aus dem Zuschauerraum musste bei der legendären Kuppelshow "Herzblatt" aus drei weiblichen Grazien seine Traumfrau filtern. Andreas Rath hatte die Qual der Wahl zwischen der herben Hobby-Putze (Stefanie Rietz), der total coolen Hip-Hoperin (Stefanie Schindler) und der unterbelichteten Schönen (Sabrina Schubert). Er hörte auf die Zusammenfassung von Susi (Corinna Hotten) sowie sein Herz und entschied sich für die Coole mit dem Sprachfehler. Ausschlaggebend war die gemeinsame Vorliebe für die romantischen Indianerfelsen im Hillscheider Wald.
Nach soviel Herz-Schmerz gab's Partyhits der Sudhaus-Boys, bevor Christoph Barthel als Computerheini die Lacher abonnierte. Und auch die Showtanzgruppe der Frauengemeinschaft Hillscheid glänzte wie bereits auf der eigenen Sitzung (die WZ berichtete) mit ihrem animierenden Western-/Can-Can-Tanz.
Nach einer kurzen Sketcheinlage bewiesen die zwei neuen Pfarrer, Siegfried Modenbach und Bernhard Schelovske Humor. Verkleidet und im Reim verpackt, verkündeten sie: "Narren braucht's". Beide sind übrigens zudem die neuen Präsides.
Auch zu Kolping gehören die vier Mädels aus Höchst, die mit tänzerischem Können und knappen Kostümen ankamen. Ebenfalls an kam das Männerballett von Kolping: eine Horde wildgewordener männlicher Cheerleader in hautengen T-Shirts und feschen Röcken (Trainerin: Stefanie Schindler). Bevor die große After-Show-Party mit Hits aus der Konserve stieg, vereinte das große Finale nochmals alle Aktiven bei schmusig-fetzigen Klängen auf der Bühne.
Claudia Theis
Westerwälder Zeitung vom 9.02.2004
Blondes Gift nahm "wichtige Narren" aufs Korn
Heiterkeit in der Mons-Tabor-Bütt: Stadtstreicher hatte "Äschelbäscher" im Visier, Lieblingsthema der "doof Nüss" waren die Frauen, und Dorothe präsentierte ihren Ersatz-Prinz
Es dauerte ein Weilchen, bis die fast 555 Jecken im Mons- Tabor-Saal "aufgetaut" waren. Doch dann amüsierten sie sich köstlich. Und dazu gab die KG "Heiterkeit" ihnen jede Menge Gelegenheit: Ein rotzfrecher Stadtstreicher, ein früh-realistisches Brautpaar, singende Sudhausboys und akrobatische Tanzkorps waren ganz nach dem Geschmack der närrischen Schuster. Und dann war da noch die Sache mit dem Ersatz-Prinz...
MONTABAUR. Einen vergnüglichen Abend hatte "Heiterkeits"- und Sitzungspräsident Jens Weinriefer dem prinzenlosen Montabaurer Narrenvolk versprochen - und konnte Wort halten. Die Bühne eroberten die elf karnevalistischen Lichtgestalten der KG im Schutze der neuen Heiterkeits-Garde, einem "Einkauf" aus dem Buchfinkenland, wie KG-Chef "Weini" zugab: Besser gut gekauft als schlecht improvisiert! Dem Tanz-Talent des KG-Korps standen die kleinen Hüpfer der GKM-Pagen in nichts nach. Karl (Arnst) aus dem Bistro belohnte die Eleven, die vom Turnier in Lahnstein einen dicken Pokal mitgebracht hatten, mit einem Party-Gutschein und hatte auch für die Großen was im Gepäck: Für 2005, ließ er die Narren wissen, habe er schon einen Prinzen im Visier. In diesem Jahr gab's freilich nur einen Ersatz-Prinz...
Nach 17 Jahren Verlobungszeit hatten sie sich endlich getraut: Das zänkische Paar trug noch die Hochzeitsrobe, da hatte der Realismus Anni Tries und Hubert Schwickert schon fest im Griff.
Wäller Kittel und Zippelmütz': Das sind die "doof Nüss" Timo Maier und Armin Barbanus, bewährte Lachmuskeltrainer in der Mons- Tabor-Bütt. Armins Holde hatte gehaucht: "Schatz, sag mal was Dreckiges zu mir!" Darauf er, ganz Realist: "unsere Küche!". Und Freund Timo hat das Face-Lifting seiner Alten von der Steuer abgesetzt: als Altbau-Sanierung. Aber vom Ersatz-Prinzen ahnten auch diese beiden nichts...
Mit Trillerpfeife, Holzgewehren und "Ratsch-Bumm" zog die blau-weiß-rote Schlossgarde ein, parodierte zackig die Franzosen, die Preußen und alle anderen, die im Rheinland nichts zu suchen hatten, und hatte sonst nicht viel zu tun. Denn einen Prinzen gab's ja nicht...
Da mussten die Gardisten ihren Orden einem anderen Oberhaupt anhängen: Landrat PPW - im knallbunten Narrengewand - nahm das Blech und dankte artig.
Thomas (Kespe), der "närrische Undertaker von Montabaur", kam diesmal als rasender Rentner daher: Hätte er geahnt, dass seine Frau der schlimmere Chef ist, nie hätte er sich pensionieren lassen!
Absolut genial der Putzfrauen-Song, live und in Farbe von und mit Anni Babbisch- Tries. Liebevoll presste sie ihren Wischmopp an sich und schmetterte frei nach Andrea Berg: "Du hast mich 1000 Mal verbogen", um dennoch zu gestehen: "Ich würde wieder mit dir putzen - die ganze Nacht!". Der Saal tobte.
Optisch wie akrobatisch anspruchsvoll glänzten in spärlichem Blau die Damen der 1. Schautanzgruppe Montabaur. Auf leichten Sohlen flog der Exportschlager der Schusterstadt übers Parkett, wobei manche Hebe- und Wurffigur den Atem stocken ließ.
Elferrat Friedel Wiesenmayer, Kugelblitz und Blödel- Ass in der Schuster-Bütt, nahm als Stadtstreicher zunächst einmal die Brückenvorstadt aufs Korn: Wenn deren Einwohner, die Äschelbäscher, komplett vor der Himmelstür stünden, dann wäre das nicht nur ein Segen, meinte er, sondern auch "die größte Rückrufaktion der Geschichte".
Ganz in Rosa und sehr blond kam die selbst ernannte, betont emanzipierte Ersatz-Prinzessin Dorothe (Holly) daher: im Boller- statt im Prinzenwagen. Den "Großen" und den Gernegroßen, den "Wichtigen" und den Wichtigtuern der Montabaurer Fastnacht schenkte sie kräftig ein, lästerte über turmhohe Prinzenwagen, von denen herab man das niedere Volk nicht mehr sehen kann (oder muss?), über abgehobene Eintrittspreise, Orden gegen Geld und in Köln gekaufte Show-Programme. Doros Fazit: "Nicht Orden und Strass, Aktive sorgen für Spass auf der Gass!" Das saß.
Und weil die Self-Made- Prinzessin im Karneval der Schuster nicht länger "unbemannt" bleiben wollte, hatte sie die Überraschung des Abends parat: Wie aus dem Hut zauberte sie Prinz Edmund, den Blonden, hervor: Im Billigkostüm vom Pfennigpfeiffer ("wir müssen halt sparen"), mit dichter gelber Prinzen-Perücke und winziger Hühnerfeder "vom Ötzinger Hinkel" an der Kappe betrat ein Aushilfs-Monarch die Bühne, der sich erst an seiner Stimme zu erkennen gab: Niemand anderes als der VG- Chef persönlich hatte sich von Ihrer Lieblichkeit Dorothe rumkriegen lassen. Sein Bekenntnis in wohl gesetzten Versen: "Hier bin ich Prinz, hier darf ich's sein. Im Rathaus bin ich nur ein armes ... Schaaf!" Da stand die Narrhalla natürlich Kopf!
Stimmung pur gab's dann zur Mitternacht: Die Sudhausboys trugen Kölsche Tön in die Schusterstadt und alle sangen mit, die Schautanz-Formation der "Heiterkeit" faszinierte mit "Kreaturen der Nacht" im Fackelschein, und die KG- "Hitparade" ließ zum Finale große Stars lebendig werden: Marianne Rosenberg (KG- Chef Jens Weinriefer) mit "Er gehört zu mir", Ireen Sheer (Christof Kunoth) mit "Kopfweh" und Henry Valentino mit "Im Wagen vor mir...", live präsentiert vom vollbusigen Timo Maier und Verfolger Guido Hagemeyer auf Bobbi- Cars. Das gefiel auch dem Ersatz-Prinz! Horst Schaefer
Trierischer Volksfreund v. 08.02.2004
Weinkönigin in der Bütt
PRÜM. Viel Originalität, sprühender Witz, Sketche und Situationskomik: Beim "Küchenfeenball" in der Aula der Prümer Wandalbert-Hauptschule blieb am Freitag kein Auge trocken. Das weibliche Publikum hatte seine helle Freude, lachte, schunkelte und sang.
Nach dem festlichen Einzug des weiblichen Elferrats begrüßte Sitzungspräsidentin Rita Leufgen das närrische Volk, das sich in Scharen eingefunden hatte, zum traditionellen Ball aller feierfreudigen Damen. Nach dem Tanz der Funkengarde sorgte Margarete Rosenkranz für einen "Kracher". Als "Weinkönigin von der Mosel" war sie bestens informiert über das Tun der Männer, die örtlichen Weinlagen und die aktuelle Gesundheitsreform: "Warum Fritz sich gleich zehn Zähne ziehen ließ? - Der Zahnarzt konnte seinen Hunderter in der Praxis nicht wechseln." Die Rednerin selbst, so berichtete sie, fühle sich nach einer feucht-fröhlichen Nacht "wie eine Eiche, in die der Blitz hinein geschlagen hat". "Flotte Oma" ist fit im Digital-Bereich Für viel "Erfrischung" im schwungvollen Programm sorgten die Tanzgruppe "Bad Girls & Boys" aus Pronsfeld und die Prümer Showtanz-Formation "Hot Shoes" - freudig aufgenommen vom schunkelnden Publikum. Thea Seeliger erzählte als "flotte Oma" von den Neuerungen im Digitalbereich: Computer, E-Mails und Browser sind für die Seniorin "Alltäglichkeiten". Nach dem Einmarsch des Dreigestirns und des Sellericher Prinzenpaares legten die "Roten Funken" ihren Tanz auf das Parkett. "Ganz neue Erfahrungen" machten die Damen vom Katholischen Frauenbund auf einer Beauty-Farm. Ihr Sketch berichtet darüber. Die Üttfelder "Nachtschwärmerinnen" überraschten mit einer schwungvollen Tanzeinlage, bevor "Bäbchen und Heini" über ein eher ernstes Thema plauderten. Die Küchenfeen der "Dausfelder Höhe" präsentierten "Paul Panzer", der mal wieder heftig im Radio nervte: Prümer Lokalkolorit stand auf seinem Plan. Einen fulminanten Song präsentierten die "Sudhaus-Boys", ehe die Weinsheimer Tanzgruppe das Publikum mit einem schmissigen Showtanz begeisterte. Weitere Überraschungen ließen im kurzweiligen Programm nicht auf sich warten - so etwa der Tanz der KG oder ein Beitrag der Formation "Sockenschuss". Zum Finale fanden sich alle Akteure noch einmal auf der Bühne ein. Das Publikum dankte den Karnevalisten mit anhaltendem Jubel und ließ "Die Hände zum Himmel" gehen.
Westerwälder Zeitung v. 04.02.2004
Auch ohne Prinz: Heiterkeit ganz groß
Thron und Stadtkasse sind leer, doch die Halle wird ganz sicher voll - Die "Monster-Bühne"
MONTABAUR. "Jetzt ist wieder Narrenzeit: Seid zur Heiterkeit bereit." Für kommenden Samstag, 7. Februar, hat sich die Karnevalsgesellschaft (KG) "Heiterkeit" viel vorgenommen: Zu ihrer in diesem Jahr einzigen Kappensitzung im Haus Mons Tabor zünden die jungen Schuster-Narren um ihren KG- und Sitzungspräsidenten, Ex-Prinz Jens Weinriefer von Feuer und Flamme, ein närrisches Feuerwerk der Gefahrenklasse A, das selbst Weinriefers Kumpels von der Feuerwehr kaum gelöscht bekämen. Gefürchtete Lachmuskeltrainer wie Dorothee Holly, Friedel Wiesenmayer, Hubert Schwickert und die "doof Nüss" steigen in die Mons-Tabor-, kurz "Monster"-Bütt. Da bleibt kein Auge trocken!
Vor allem tänzerisch hat der fünfstündige Heiterkeits-Marathon viel zu bieten: Das prachtvoll uniformierte Heiterkeits-Tanzkorps und die spärlich kostümierte Heiterkeits-Schautanzformation wirbeln ebenso über die Stadthallenbühne wie die 1. Schautanzgruppe Montabaur, die Pagen der Großen Karnevalsgesellschaft Montabaur (GKM) und die Schlossgarde in den Stadtfarben Blau, Weiß, Rot, die mit preußischem Pflichtbewusstsein, Holzgewehr und Trillerpfeife über die Einhaltung der närrischen Gesetze wacht. Mit dieser Aufgabe steht sie alleine da, denn ein Prinzenpaar hat die Kreisstadt 2004 nicht. Der Stadtsäckel ist leer, da fand sich nicht einmal ein Narr, der den Stadtschlüssel übernehmen wollte.
Der Heiterkeit in Montabaurs guter Stube soll das am Samstag keinen Abbruch tun. Dafür sorgen nicht zuletzt die Gesangskünstler in der blau-weiß-roten Narrhalla: A capella sind die "Sudhausboys" nicht nur im Montabaurer Karneval ein Stimmungs-Garant. Und nach dem Riesenerfolg im Vorjahr präsentiert die "Heiterkeit" zum Finale auch am Samstag wieder ihre große Schlager-Hitparade: Alle Songs wurden garantiert irgendwann mal live gesungen.
Zur Heiterkeit bereit sind die närrischen Schuster im Haus Mons Tabor am Samstag ab 20.11 Uhr, Einlass 19 Uhr.
Vorverkauf (11 Euro): Zeitschriften Rolf Langshausen, Klostergasse, Montabaur, Tel. 02602/ 17 145. Restkarten falls vorhanden an der Abendkasse.
Westerwälder Zeitung v. 02.02.2004
Meudt macht's munter möglich
So viel Engagement und Qualität übersteht auch eine prinzenfreie Zeit
MEUDT. "Kurz und knapp, Meudt hebt ab!" - unter diesem Motto präsentierte sich am Samstag karnevalistischer Froh-, Blöd- und manchmal auch Tiefsinn in Meudts Gangolfushalle und das trotz akuter Prinzenlosigkeit. Angenehm hemmungslos entwickelte sich auch von Beginn an das Publikum zu einem wohlgelaunten Narrenvolk, das sich vom "Ersten Vorsitzenden seiner Möhnenfrau" (Carola Binder) gern mal die Leviten lesen ließ und den dargebotenen Crash-Kurs für künftige Tollitäten nur zu gern beklatschte. Applaus satt gab's für die insgesamt sieben (!) Büttenreden und verdient war er in jedem Fall.
Da ließen "Flinke Gazelle" (Ute Jung) und ihr ziemlich blauer Häuptling (Johannes Kloft) die Fetzen fliegen, obwohl doch alles so "romandesch ohgefonge hot". "Siska und Rosa" (Cillia Nattermann und Anne Leonardi), beides Urgestein des Meudter Karnevals, plauderten sich allem Mikrofon-Chaos zum Trotz über "Zysternen an der Galle" und ähnliche Unpässlichkeiten bis hin zu humorigem Gemecker über Meudts Lokalgrößen. Reservist und Bundesrambo Bernd Nattermann nahm gleichfalls den Kampf auf, allerdings waren es bei ihm herabstürzende Helme und diverse Widrigkeiten beim Barras. In gelungener Büttenredner-Manier ballerte er sich prompt in die Dienstbefreiung, denn "Nur met Humor es Deutschland noch zu rette".
Echtes Feeling für Aktualität und komödiantisches Können bewiesen Martin Schwickert, Wolfgang Kaiser und Egid Zeis als Dorfheilige. Überhaupt nicht heilig und mit spitzer närrischer Feder spießten sie als Luther, Harry Potter und Herr der Ringe (allein das Outfit: köstlich!) alles auf, was einen Lacher hergab: MGV, Ohrabschneider-Affäre, Ortspfarrer nebst Kaplan - nichts war vor diesen Könnern sicher.
Doch nicht allein närrisches Gequassel erheiterte das Publikum. Augen- und Ohrenweiden waren auch die Tanz-Darbietungen des Abends: Ob Kindertanzgruppe (tapfer, tapfer), TG Montabaur, TV Schwarz-Weiß, Möhnen oder Funken, alle hatten sie ihren Applaus verdient.
Stürmische Ovationen nahmen allerdings "In Takt" (mit "Criminale") und ihr männliches Pendant, die Bit-Boys entgegen: Knackig, zackig, richtig was für "scharfe" Augen zogen sie ihre prickelnde Tanznummer ab. Wie gern hätte hier so mancher die Leibesvisitation der "Kripo Meudt" übernommen. Endgültig abgehoben haben die Jecken schließlich mit den Sudhaus-Boys, einer Gesangsgruppe um Dirk Heuser und Thomas Raspel. Sie nahmen sie mit auf eine musikalische Endlosschleife rund um die Köln-Arena, und alles jubelte, als es hieß: "Ab in den Süden".
Den absoluten Leckerbissen hatte sich der Sitzungspräsident Kramer allerdings bis zum Schluss aufgehoben. "Fernsehkoch" Andreas Fuchs (im richtigen Leben katholischer Pfarrer) servierte neben Klappbett-Geschichten und vielsagenden hawaianischen Glücksgrüßen (Stinkefinger) ein exzellentes Truthahnrezept, bei dem es galt, das brutzelnde Federvieh regelmäßig "mit ein bis zwei Whisky auf gutes Gelingen" zu begießen. Kein Wunder, wenn es bei so viel Spiritus auch die gestandene Geistlichkeit aus den Socken haut.
Summa summarum: Bei so viel Engagement und Qualität brauchen sich die Meudter keine allzu großen Sorgen um die närrische Zukunft zu machen, das reicht auch für prinzenfreie Zeiten. Wie lautet das Motto für die nächste Session? Vielleicht so (leicht mänzerisch): Meudter - frech und fröhlich sin se, gleich ob mit, ob ohne Prinzež
Bettina Hoffmann-Günster
Ein märchenhafter Abend in Leuterod
Karnevalverein bot mit vielen Gästen ein ansprechendes Programm - Ortsbürgermeister in der Bütt
LEUTEROD. Wird Hosten durch die Umgehungsstraße zum paradiesischen Dörfchen aus 1001 Nacht? Das geniale Bühnenbild bei der Sitzung des Leuteroder Karnevalvereins (LKV) kündet jedenfalls schon davon: arabische Häuser, Minarett und Kuppeldom. Der LKV hatte das Motto gewählt: "Leuterod feiert, schunkelt und lacht wie ein Märchen aus 1001 Nacht!"
Stimmungsmusik machte die Band High Energy bis nachts um 3 Uhr, Stefan Ortmann und Tim Bösch kümmerten sich um Licht und Ton. Sitzungspräsident Hans-Rainer Koch führte durch das Programm, das für eine ausgelassene Stimmung in der Malbergnarrhalla sorgte. Viele auswärtige Stars sorgten dafür. Allen voran die Karnevalsfreunde aus Piesport an der Mosel. Ihr Dreigestirn hielt Hof, ihre Garde tanzte und das Männerballett "Stupinixen" torkelte. Enni aus Piesport führte ihren Mann Ewald als Darmolmännchen an der Leine in die Bütt - ein altes Ehepaar präsentierte sich offen: Die Glut ist raus, der Wurm ist drin; trotzdem liebt man sich noch jede Nacht (Weihnacht und Fassenacht!).
Zweimal zog der Musikverein Siershahn in bunten Kitteln auf und sorgte für Stimmung mit Trommelschall, Dicke-Backen-Wirbeln und Vögeln vom Titicacasee. Die beiden Tanzmariechen vom KV Wirges wirbelten über die Bühne, die Sudhausboys aus Montabaur sangen, die Golden Girls aus Bannberscheid und die Skydancers aus Dernbach zelebrierten die hohe Schule des Showtanzes.
Leuterods Ortsbürgermeister Hans Georg Baldus wagte sich als einziger Einheimischer in die Bütt. Er berichtete über seine qualvollen Versuche abzunehmen und über die Unterstützung, die er von seiner Frau dabei bekommt. Zwischendurch trieben Jörg und Michael als schwarze Rosenverkäufer im Publikum ihren versteckten Spaß, und das LKV-Tanzmariechen Fabienne Ferdinand war schon zum vierten Mal dabei; flink, gelenkig und temperamentvoll wirbelte sie über die Bühne. Anerkennung von allen Seiten!
Der Tanz wird in Leuterod groß geschrieben. Der LKV hat zwei Garden, die großen grünen Funken (Yvonne Görg) und die kleinen blauen Funken (Elke Bösch), beide absolvierten akkurate Gardetänze. Die Traumtänzer führten als Haremsdamen in den Orient und trafen dort das Männerballett des Elferrates, das sich in Sultanskluft präsentierte. Ben Hadschi Halef Omar ließ grüßen. Beide Gruppen werden von Yvonne Görg trainiert. Die "6y Boys" vom Sportverein tanzten eindrucksvoll im Leopardenfell einen Kannibalentanz am Fuße des Malbergs.
Die "Little Angels" (Nadine Bösch) zeigten, was die Leuteroder Kinder tänzerisch schon alles drauf haben, und die Tanzgruppe Sodom & Gomorrha (Annette Quirmbach) tanzte den Amadeus von Falco so flockig wie die "Little Angels" und führte damit ins farbenfrohe heitere Finale.

Sudhaus-Boys
News-Archiv 2003:
Wochenblatt v. 31.10.2003
Es geht wieder los - gemütlicher Senioren-Kaffee mit Kölsch und Tanz!
Die 1. Schautanzgruppe Montabaur, die Sudhaus-Boys und einige Schülerinnen des Mons-Tabor Gymnasiums veranstalten auf Einladung von Altbürger Josef Melchior am 09.11.2003 ab 15.30 Uhr einen bunten Nachmittag für die Senioren im Altenheim des Hospitalfonds auf der Alberthöhe.
Melchior möchte den Heimbewohnern eine kleine Freude machen und hat hierfür die beiden Vereine sowie die Schülerinnen gewinnen können. Bereits in den vergangenen Jahren haben die 1. Schautanzgruppe und die Sudhaus-Boys verschiedene unentgeltliche Auftritte für soziale und karitative Zwecke mit Erfolg durchgeführt. Wer Lust hat, kann gerne einmal vorbeischauen
WWZ v. 26.08.2003
Demo für den Traum vom Fliegen
Flugplatzfest in Montabaur mit Helikopterflügen und russischer Antonov - Spiel von Feuer und Farben beim Ballonglühen
Fliegende Dinge haben immer etwas Überirdisches. Sie rufen Staunen hervor. So ging am Wochenende Tausenden von Besuchern des Montabaurer Flugplatzfestes.
MONTABAUR. Zwei Tage fliegerische Höhepunkte bis zum Motor- und Segelkunstflug, Geselligkeit, zwei Tage "In-die-Luftgehen" und Antworten für Flugbegeisterte - das Flugplatzfest des LSC Westerwald Montabaur auf dem "Körlen" zog am Wochenende Tausende in seinen Bann..
"..."
Einer der Höhepunkte: Das romantische Spiel von Feuer und Farben beim Ballonglühen am Samstagabend, das mehrere tausend Zuschauer hingerissen verfolgten. Diesem Großereignis waren Ballonfahrten vorangegangen, die am Sonntagabend fortgesetzt wurden.
"..."
Am Samstagabend erfreuten die Livemusik der Girl Band "Miss Sunday" und der Ensemblegesang der Sudhaus-Boys; am Sonntag dehnte der Musikverein Holler (Leitung: Marco Müller) sein Frühschoppenkonzert bis weit nach Mittag aus. Hüpfburg und Schminktisch zogen die Jüngsten an - das Flugplatzfest wurde auch zu einem Familienfest. Unermüdlich sorgten die Mitglieder, darunter die engagierte Jugendgruppe des Montabaurer Luftsportclubs, für Essen und Trinken bis zu Kaffee und Kuchen, stand die Feuerwehr Montabaur für einen Notfall, der nicht eintrat, wachsam bereit.An die zehntausend Besucher waren an beiden Tagen Gäste der Montabaurer Flieger. Hunderte verfolgten zum Schluss den Start zweier Ballone mit den Gewinnern der Tombola im Korb, eine spontane Spende des französischen Balloneigners Jean-Charles Siry aus Uffholz/Elsaß.(JOS)
18.08.2003 WWZ
Segler bieten hohe Kunst des Fliegens
LSC Westerwald organisiert wieder Flugplatzfest - Ballonfahrt zu gewinnen
Ballons fahren, Segler gleiten, und tollkühne Männer zeigen, was ihre fliegenden Kisten alles zu leisten vermögen: Das Flugplatzfest des Luftsportclubs Montabaur lockt mit einem faszinierenden Programm.
MONTABAUR. Sie streben nicht nur nach hohen sportlichen Leistungen, lernen Verantwortung zu tragen, pflegen Gemeinschaft und unbedingte Verlässlichkeit - einmal im Jahr laden sie auch die Bevölkerung ein, an ihrem Fliegeralltag teilzunehmen: Die Mitglieder des LSC Westerwald feiern am Wochenende wieder ihr Flugplatzfest.
Auftakt ist am Samstag, 23. August, wenn der Bundeswehrhubschrauber Bo 105 gegen 12.30 Uhr auf dem Flugplatz "Körlen" eintrifft und besichtigt werden kann. Schirmherrin Ulla Schmidt (MdL) sowie LSC-Vorsitzender Wolfgang Raths heißen um 13 Uhr die Besucher willkommen. Und dann reiht sich in den nächsten Stunden bis zum "Ballonglühen" der Heißluftballone um 21 Uhr eine (Luft-)Attraktion an die andere.
Dabei ist das bunte Programm an beiden Tagen in etwa das Gleiche. An der Spitze stehen natürlich Vorführungen fliegerischer Programme, die mit dem Überflug der Oldtimer-Formation um 13.15 Uhr beginnen und durch Kunstflug mit meist "legendären" Maschinen wie auch heimischen Segelflugzeugen fortgesetzt wird. So gehen unter anderem eine "Yak 52", der Militär- und Kunstflugtrainer der Roten Armee, die Oldtimer "Stampe" (Pilot: Thomas Rathmann), "Bücker 131" (Georg Wäschenbach), Boeing "Stearman" PT 17 (Pilot: Klaus Busch) und eine heimische ASK 21 mit den Piloten Christoph Schräder und Herbert Höhn an den Start.
Gleitschirmflieger werden ihre Künste ebenso vorführen wie die Modellfluggruppe Heiligenroth ihre wendigen Flitzer; die Herzen höher schlagen lässt der Flug des Oldtimer-Segelflugzeugs "Spatz". Und wenn gegen 18.30 Uhr die Heißluftballone starten, wird auch die Sehnsucht in die Ferne gleich mitfahren. Anschließend gibt's Livemusik mit der Gruppe Sudhaus-Boys und Girl-Band, und dann heißt es ab etwa 21 Uhr "Ballonglühen" als Abschluss der Attraktionen des ersten Tages.
Das Sonntagsprogramm beginnt um 10.30 Uhr mit der Ankunft der Bundeswehr-Hubschrauber aus Mendig und setzt sich mit zahlreichen Vorführungen bis 18 Uhr, dem offiziellen Ende, fort. Zwischendurch führen die Piloten Dürrkopf/Mathes Motorsegler-Kunstflüge vor, auch ein Polizeihubschrauber wird "auftreten" und zu besichtigen sein.
Für Essen und Trinken ist den ganzen Tag über gesorgt. Bei einer Tombola gibt es Rundflüge wie auch eine Ballonfahrt zu gewinnen. LSC-Vorsitzender Raths versichert: "Wir haben das Flugplatzfest, das auch eine Werbung für den Flugsport sein soll, bestens vorbereitet und freuen uns auf viele Gäste."(jos)
Wochenblatt v. 6.06.2003 + 13.06.2003

Dorffest der Freiwilligen Feuerwehr
Kommen Sie am Samstag, 14. Juni 2003, zum diesjährigen Dorffest hinter dem Rathaus und treffen Sie Nachbarn, Freunde und Bekannte. Verbringen Sie bei uns einen fröhlichen, unterhaltsamen Abend mit den Sudhaus-Boys aus Montabaur und DJ Christian. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr freuen sich ab 18.30 Uhr auf Ihren Besuch.
Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt, und ein Zelt garantiert auch bei schlechter Witterung gute Stimmung.
WW Zeitung v. 03.03.2003
Exorbitanter Spaß erwies sich als äußerst ansteckend - Humor-Epidemie verbreitete sich in Montabaur in Windeseile
Außerirdische Gäste im Pfarrzentrum
"Narretei in der Pfarrei" zog Feierfreudige an
MONTABAUR. Die auch vom "Bazillus Carnevalis" befallene Pfarrei St. Peter in Ketten zeigte sich wenig resistent: Am Samstagabend nämlich erlagen im festlich dekorierten Pfarrzentrum zahlreiche Pfarrangehörige der derzeit grassierenden, als Epidemie auftretenden und daher höchst ansteckenden Krankheit, denn sie tagten in bester Laune.
Dazu trugen die guten Vorträge bei, die in langer Arbeit vorbereitet worden waren und von Theresia Schmidt und Karl Ortseifen (beide aus der Montabaurer "Dependance" Ettersdorf) wortgewandt serviert wurden. Günter Orthey als Kellner vom "Gasthaus zum schmutzigen Löffel" suchte mit dem Daumen in der Brühe einen Teller Suppe ausgerechnet bei Pfarrer Barthenheier los zu werden. In der Person von Marianne Wagner versteckte sich eine eifrige Kirchenbesucherin, deren Gedanken jedoch nicht im Himmel, sondern ständig daheim beim möglicherweise nicht abgeschalteten Elektroherd weilten.
Die Sudhausboys, seit Jahren Mitwirkende bei der Pfarrfastnacht, erfreuten mit einer ganzen Serie von Kölschen Ohrwürmern. Anders als eine Gesangsgruppe von "Cäcilianern", die, am Flügel begleitet von Alfred Koob, im Nachtgewand als "Frostbeulen von St. Cäcilia" die gute, alte Bettflasche als unverzichtbares Utensil für die Nacht besangen. Diakon Michael Pauly war in die Rolle eines "Fastnachters" geschlüpft und gehörte mit Heinz-Walter Barthenheier und Kaplan Klaus Nebel zu einem Dreier-Sketch, bei dem ein Pfarrer wegen seiner Wettleidenschaft Ärger mit dem Bischof bekam.
Karl Ortseifen, im Zivilberuf Polizist, berichtete als Angehöriger der "Weltraumpolizei" von einem Einsatz, bei dem er auf Streife einige Verstöße der prinzlichen "Außerirdischen" festgestellt und zu ahnden hatte. Einen überschäumend herzlichen Empfang bereiteten die Feiernden Prinz Charly I. und seinem Anhang. Die Tollität, stets redegewandt, eroberte die Herzen seiner Untertanen im Sturm. Die 1. Schautanzgruppe Montabaur und die Schloss Garde erfreuten mit Tänzen, und das Kinderprinzenpaar vertrat mit einem begeisternden Auftritt den prinzlichen Nachwuchs der Stadt - auch St. Peter versteht närrisch zu feiern. (jos)
Mit Kondomen vor Salmonellen geschützt
Thekenschlampen, Heyhüpper und Alsbacher Herzbuben brachten die Stimmung zum Kochen
ALSBACH. Gute Laune, ein volles Haus und tolle Stimmung: Im Alsbacher Dorfgemeinschaftshaus war am Freitag richtig was los. Bis nach Mitternacht feierte der Frauen- und Männerclub die Fastnacht. Mit viel Witz und Charme führten Dorothee Albert und Tina Scholle durch ein abwechslungsreiches Programm, bei dem ein Höhepunkt den nächsten jagte.
Schon zu Beginn legte der Nachwuchs die Messlatte hoch: Unter der Leitung von Lydia Knifka-Scheyer begeisterte die Kindertanzgruppe "Youngfeet" mit einem tollen Auftritt. Vom närrischen Alltag in einer Irrenanstalt wussten Marco Schmaus und Heike Christmann zu berichten. Kind zu sein, ist manchmal hart. Für alle schönen Dinge im Leben ist man entweder zu klein oder zu groß, beklagte der neunjährige Bastian Brüssow. Professionell wirbelte das Kindertanzpaar aus Weißenthurm, Laura Eidenberg und Dominik Fleuth-Streaten, über die Bühne. Und danach zeigte Luisa Eidenberg einen tollen Solotanz.
In das Krankenhaus musste ihre Mutter erst beim Anblick der Tochter nach der Geburt: "Tussnelchen" Ulla Minnig kaufte für ihren Gatten Kondome, damit sie sich "bei den alten Eiern" keine Salmonellenvergiftung holt. Mitsamt Gefolge besuchte Kräutscheskönig Jörg I. die Alsbacher. Unter Mitwirkung des Publikums stellte die närrische Malerin Christel Hermann berühmte Gemälde nach, attestiert von Elvira Waschbüsch. Dem Sportwahn verfallen trieb Ortsbürgermeister Ralf Scheyer den Jecken Lachtränen in die Augen. Begleitet von Obermöhn Evelin und trainiert von Manuela Mydla-Kachler zog die Garde aus Oberhaid das Publikum auf ihre Seite.
Als "Wildecker Herzbuben" heizten die Seniorinnen Christine Stotz und Ilse Schnack die Stimmung an. Nicht ganz jugendfrei war der Kaffeetratsch mit Emma und Lina alias Ulla Minnig und Elke Müller. Unheimlich ging es beim Tanz der Vampire zu: Die Sunshinegirls zeigten einen kreativen Showtanz. Ein besonderes Lob verdienten sich Trainerin Andrea Stauch-De Friendt und die Kostümschöpferinnen Claudia Noga und Dagmar Kröber. Als Putzweiber Hilde und Ilse tauschten Etienne Ladee und Marco Schmaus närrische Neuigkeiten aus. Nach der Kostümprämierung sorgte Schlafwandler Alfons Weber für Aufregung beim Kaffeetratsch von Elke Müller und Ute Weber. Im ausgefallenen Leoparden-Look brachten die Heyhüpper als Bongo-Girls die Halle zum Beben. Trainerin Elvira Waschbüsch und Kostümschöpferin Bettina Nikolai konnten stolz auf ihre Truppe sein. Mit Live-Gesang sorgten "Die Sudhausboys" für ausgelassene Stimmung.
Ein Höhepunkt war wieder die Tagesschau von Ralf Scheyer: Mit Hilfe von Diabildern erinnerte der Ortsbürgermeister an närrische Missgeschicke seiner Alsbacher. Rock'n'Roll in Bestform boten die Alsbacher Thekenschlampen mit ihrem Tanz zum Musical-Hit Greased Lightnin'. Mit dabei waren Julia Beckhaus, Stefanie Kilian, Barbara Treinen sowie die Trainerinnen Dorothee Albert und Tina Scholle. Bei einer echten Karnevalssitzung darf das finale Männerballett nicht fehlen: Angelehnt an den Kinohit "Schuh des Manitu" zeigten die "Alsbacher Herzbuben", was in ihnen steckt. Trainerin Simone Eidenberg und Kostümdesignerin Anja Brüssow hatten den Herren der Schöpfung alles abverlangt. (tf)
WW Zeitung v. 01.03.2003
Bis zum Abwinken
Möhnen sorgten sieben Stunden lang für Spaß
GIMMIGEN. "Kaffee und Kuchen bis zum Abwinken", so wurde der Weiberdonnerstag bei den Gimmiger Möhnen um Obermöhn Petra Schneider eingeläutet. Bei der anschließenden Kappensitzung im Bürgerhaus warteten die Möhnen mit einem siebenstündigen Unterhaltungsprogramm auf. Neben den Mainzer Hofsängern aus Gimmigen sorgten die Ahrtalblömche und die neue Tanzgruppe Enchiladas für ausgelassene Stimmung. Der nächste Hit: Die Vorsitzende des Bürgervereins, Christel Breuer, widmete sich "Einer verwöhnten Ehefrau".
Die Proklamation des Dreigestirns fürs nächste Jahr war auch schon Thema - Prinz Pezeh, Bauer Linux und die Jungfrau Windosia führen in die nächste Session. Zum Abschluss des Abends waren die Sudhausboys aus dem Westerwald angereist zur Freude der meisten Möhnen: 122 Mitglieder zählt der Verein, 30 sind aktiv.(jg)
WW Zeitung v. 24.02.2003
Neues Disneyland entdeckt?
Narrensitzung der Kolpingfamilie Hillscheid ließ Oberwaldhalle erbeben - Erlös ist für guten Zweck
Spaß und Spenden - die Kolpingfamilie Hillscheid weiß dies zu verbinden. So geht die Hälfte des Erlöses ihrer närrischen Sitzung vom Samstag in das Projekt zum Bau eines Spielplatzes im rumänischen Tasnad und die anderen 50 Prozent kommen der Jugendarbeit zugute. Mehrheitlich Jugendliche waren es auch, die auf der Show unter dem Motto "Disney" erschienen.
HILLSCHEID. Bislang ging man richtig der Annahme, Disneyland liegt nicht in Deutschland und schon gar nicht im Westerwald. Die Kolpingfamilie Hillscheid lüftete aber jetzt ihr kleines Geheimnis und präsentierte auf ihrer Fastnachtssitzung am Samstag in der Oberwaldhalle ihren ganz persönlichen Vergnügungspark. Das Motto der Show "Disney" war Programm. Deshalb führten auch echte Mickymäuse (Corinna Hotten und Marion Barthel) durch dieses.
Die Kolping-Kids aus dem befreundeten Kirdorf starteten die Gute-Laune-Show und heizten den Narren mit ihrem Tanz so richtig ein, um Platz für die "sexieste Tanzmaus östlich des Rheins" zu machen: Christoph Barthel. Der stellte in der Bütt seine Qualitäten als "grazile" Primaballerina unter Beweis und brachte die Meute damit zum Gröhlen. Im Anschluss daran entführten vier kleine "Königinnen der Löwen" der Kolpingfamilie aus Höchst ins ferne Afrika (Leitung: Anke Deul). Echt deutsch, beziehungsweise kölsch, trällerten die famosen "Sudhaus Boys" aus Montabaur Klassiker zum Mitkreischen. Gekrischen wurde auch bei den Jungs der Kindertanzgruppe aus Kirdorf, die die Spaßhungrigen zu begeistern wussten. Das haben die jungen Männer der legendären Turnerriege aus Hillscheid ohnehin drauf. Professionell stählten Christoph Barthel, Denis Hollingshausen, Dennis Platen, Stefan Philippi, Christian Dilling, Manuel Kloger, Christian Keßler und Andre Kleemann in Goofy-Kostümen ihre Prachtkörper auf der Bühne und hatten damit die Aufmerksamkeit sicher.
Sicher war die auch den tanzenden Jugendlichen der befreundeten Kirdorfer Kolpingfamilie. Die Clique des Jugendtreffs aus Hillscheid (Nina und Inken Böse, Miriam Jansen, Denis Hollingshausen, Dennis Platen, Andre Kleemann) legte da sofort nach und rockte, trotz Ausfall einer Tänzerin, profi-mäßig zu bekannten Hits.
Ohne Zugabe wurden die Jungs und Mädels nicht entlassen. Als ein Highlight wurde das "Männerballett" angekündigt und das nicht zu Unrecht: Christian Keßler, Andre Kleemann, Denis Hollingshausen, Dennis Platen, Stefan Philippi und Chrisitian Dilling schwebten graziös als knapp-bekleidete Meerjungfrauen samt Flosse, Schuppen und langhaarigen Perrücken von einer in die andere Ecke und wurden von Arielle-Papa Christoph Barthel kritisch beäugt.
Nachdem die Lachmuskeln derart in Anspruch genommen wurden, hieß es beim finalen Abschlussbild: Entspannen und einfach nur genießen. Corinna Hotten und Denis Hollingshausen bezauberten nämlich als "Die Schöne und das Biest" mit Live-Gesang, bei Chill-Out-Musik wie "Probiers-mal-mit-Gemütlichkeit" konnte man sich selbst im Singen üben und die Elefantenparade brachte den Saal zum Beben.
Gemeinsam geschmachtet wurde beim Superstar-Hit "We have a dream". Nachdem die Wunderkerzen erloschen und die Polonäse durch den Saal beendet waren, eroberte das tanzwütige Publikum die Bühne bis in die frühen Morgenstunden.
WW Zeitung v. 03.02.2003
Stadthalle als Narrenfestung
Bombige Stimmung bei der Karnevalsgesellschaft Heiterkeit Montabaur
MONTABAUR. Bei der Kappensitzung der Montabaurer Karnevalsgesellschaft "Heiterkeit", die die Stadthalle einen Samstagabend lang in eine wahre Narrenfestung verwandelte, war Hochstimmung angesagt. Unter die rund 550 Gäste hatte sich auch politische Prominenz in Person von Bügermeister Edmund Schaaf, Stadtbürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken und MdL Ulla Schmidt gemischt, die von Sitzungspräsident Jens Weinriefer begrüßt wurden.
Nachdem die Pagen der Großen Karnevalsgesellschaft Montabaur mit ihrem Tanz für einen gelungenen Einstand gesorgt hatten, räsonierte Hubert Schwickert von der Heiterkeit als "geplagter Karnevalist" über die Sorgen und Mühen der Fastnachtszeit. Der Ansprache des Kinderprinzenpaares, Katharina I. und Benedikt I. von der Schlossgarde Montabaur, lauschten sogar Gäste aus dem fernen Osaka in Japan, die Weinriefer als das Paar mit der weitesten Anreise willkommen hieß.
Der Tanz der Schlossgarde und die begeisternde Akrobatik ihrer Mariechen setzten Heiterkeits-Mitglied Thomas Kespe dann hohen Erwartungen aus, die er - als Marinesoldat und Nichtschwimmer - in der Bütt aber voll zu erfüllen wusste.
Wahre Begeisterungsstürme keimten auf, als Prinz Charly I. mit seinem Gefolge anrückte und den Elferrat erstmal zum kollektiven "Rope-Skipping" (Seilhüpfen) animierte. Als Überraschung präsentierte er die Tanzgruppe "Monday Dancers" aus Oberelbert.
Mit einer ausdrucksstarken Performance begeisterten dann die "Last Minute Dancer's" aus Heiligenroth, bevor S.A.M.T. als männerfeindliches Tratsch-Quartett für Erheiterung sorgte.
Den bis dahin größten Beifall und zahllose Tuschs des Musikvereins Dernbach ernteten Dorothe Holly-Hoffmann und Christiane Lehnert, die als freche Teenager kräftig Kritik an der Montabaurer Sadtentwicklungspolitik übten. "Bald wird uns sogar Ryanair anfliegen" - spottete das Duo etwa über die "Visionen des Stadtrats", dessentwegen "im teuersten Verkehrskreisel der Stadt jetzt Disteln wachsen".
Kaum wieder herunter von der Bühne kamen die Sud-Haus-Boys aus der Schusterstadt, die mit alten und neuen Karnevalsschlagern das begeisterte Publikum auf Stühle und Tische trieben. Bevor "Rich and Famous" aus dem Buchfinkenland mit ihrer Schautanzdarbietung glänzen durften, wussten Heiterkeitsmitglied Timo Maier und sein Feuerwehrkamerad Armin Barbanus als "Westerwälder Jungs" viel über alltägliche Probleme wie Ehekrisen oder Haarausfall zu erzählen.
Den absoluten Bütten-Knaller des Abends landete jedoch der "städtische Spaziergänger" Friedel Wiesenmayer von der Heiterkeit, der versiert und treffsicher nicht nur die Politiker, sondern auch den Elferrat und sogar seine Majestät Prinz Charly I. nicht verschonte. Dieser Spitzenvorstellung schloss sich die wohl waghalsigste Tanzdarbietung des Abends von der Schautanzgruppe Montabaur an, bevor die Sitzung mit einer "Hitparade" ihren krönenden Abschluss fand: Unter dem Johlen des Publikums imitierte der Elferrat Prominenz wie den Bundeskanzler, Bernd Stelter oder Wolfgang Petry und sorgten so für einen angemessen gewaltigen Abschluss des Abends.(vog)
Sudhaus-Boys
News-Archiv 2002:
Wochenblatt v. 17.05.2002

| Dorffest der Freiwilligen Feuerwehr |
| Liebe Niederelberter Bürger, |
| kommen Sie am Samstag, 18.05.2002, zum diesjährigen Dorffest hinter dem Rathaus und treffen Sie Nachbarn, Freunde und Bekannte. Verbringen Sie bei der freiwilligen Feuerwehr einen fröhlichen unterhaltsamen Abend mit dem Gesangverein Niederelbert, den Sudhaus-Boys aus Montabaur und DJ Christian. Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr freuen sich ab 18.30 Uhr auf Ihren Besuch. Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt und ein beheiztes Zelt garantiert auch bei kühler Witterung gute Stimmung. |
| Aus diesem Anlass muss der Parkplatz hinter dem Rathaus ab Donnerstag, 16.05.2002, ab 16.00 Uhr bis Sonntag, 19.05.2002, 13.00 Uhr voll gesperrt werden. Auch ich lade die Dorfbevölkerung zu diesem Fest ein. |
WW-Zeitung v. 11.02.2002
"St. Peter" närrisch vereint
Im Pfarrzentrum gab es Heiterkeit pur - Auch Jürgen I. gab sich die Ehre
MONTABAUR. Das Narrenschiff "St. Peter" glitt auch in dieser Session mit vollen Segeln über das Meer der Freude und des Frohsinns. Die muntere Reise, die im Pfarrzentrum begann und endete, hatte der Ausschuss Pfarrfastnacht des Pfarrgemeinderats ausgerichtet. Die Moderation lag in den bewährten Händen von Karl Ortseifen und Theresia Schmidt.
Alle Plätze an Deck waren besetzt, als Kinderprinzessin Denise I. von der Alberthöhe mit Gefolge einzog. Die Kinderpagen der GKM erfreuten zunächst mit einem schwungvollen Tanz. Dann wartete die Schloss-Garde Mons Tabor, angeführt von der Vorsitzenden Susanne Kotschwar und Kommandant Carsten Irrgang, mit prächtigen Garde- und Schautänzen, darunter ein Solotanz von Rebekka Barbanus, auf. Als erster Redner bezog Karl Ortseifen die Bütt, der als Knabe auf seinem "ersten Kirchgang" vom sakralen Geschehen in der Kirche völlig verkehrte Eindrücke empfangen hatte.
Einen tosenden Empfang bereitete die Narrengesellschaft Tollität Jürgen I., Europrinz und Clinicus, der, begleitet von Hofmarschall Manfred Reifenberger und großem Hofstaat, den Untertanen seine närrischen Grüße entbot. Doch blieb es leider nur bei einem Kurzbesuch, denn Tollität befanden sich auf einer Reise durch ihr Narrenreich und wurden noch auf weiteren Veranstaltungen erwartet.
Danach verzauberten die Gruppenleiter der Messdiener, allen voran Kaplan Klaus Nebel, ihr Publikum mit einem überaus lachhaftigen "Zwergentanz", der in Ausstattung und Komik helle Begeisterung im Saale auslöste. Was ein Computer so alles anzurichten vermag, wenn er den Sachbearbeiter in einem Arbeitsamt "ersetzen" muss, demonstrierten Theresia Schmidt mit ihrer Schwester Doris Weingarten in einem Sketch, der schließlich in unmöglichem Wirrwarr endete.
Der Familienkreis "Gaudeamus" (Friedel und Ingo Ortseifen, Wilfried und Jutta Dickopf) wusste über heiter-ungereimte Ereignisse im Stadtgeschehen zu berichten, führte ein Interview mit Dr. Drossel-Pölken über "Barthenhai" und "Nebelkrähe" und verbreitete Spottnachrichten über "Eintracht Kamphaus" und Kirchenfußball. Die Jugend- wie auch die Erwachsenenformation der Ersten Schautanzgruppe Montabaur erfreute mit präzise einstudierten Tänzen, bevor Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier treffliche Geschichten aus dem Leben der Kirche unters Volk streute. Die Gesangsgruppe "Sudhausboys" setzte mit Stimmungsliedern den Schlusspunkt des Abends, der musikalisch von "Take two" gestaltet wurde und anschließend zum Tanzen einlud.
WW-Zeitung v. 06.02.2002
Glänzende Oscarverleihung in "Hillywood"
Großes Staraufgebot auf der Fastnachtssitzung der Kolpingfamilie Hillscheid - 13 Gewinner
HILLSCHEID. "And the winner is" - großes Staraufgebot gab es am Samstag in Hillscheid. Das beschauliche Dörfchen verwandelte sich für eine Nacht in die große Traumfabrik "Hillywood". Die Kolpingfamilie Hillscheid scheute keine Kosten und Mühen, um insgesamt 13 Acts mit dem heiß begehrten Oscar auszuzeichnen.
Das beste an dem Gala-Abend: 50 Prozent der Einnahmen fließen in die "Rumänienhilfe", und die andere Hälfte geht an die Kolpingfamilie.
Nachdem der erste Vorsitzende Christoph Barthel das Publikum begrüßt und Produzent Werner Kessler Ehrungen vorgenommen hatte, entführten gestylte Moderatoren - Marco Kleemann und Marion Barthel - in die glitzernde Welt der Stars und Sternchen und machten die Illusion "Hillywood" perfekt. "Nominiert für den ersten Oscar in der Kategorie am weitesten entfernte Tanzgruppe sind die Jungs und Mädels der Kolpingfamilie Kirdorf", entnahm es der 20-jährige Moderator dem stilechten Umschlag. Kurz danach zeigten die Teenies dem Publikum die abwechslungsreiche Phantasiewelt von Asterix und Obelix.
Der zweite Oscar ging an die "Sportlichsten des Abends". Diesen Titel sackten die Männer der "Turnerriege" ein, die mit ihrer "Dick und Doof-Show" die Lachmuskeln des Publikums strapazierten.
Applaus gab es auch für die Nominierung der "jüngsten Tanzgruppe". Andre Kleemann, Dennis Platen, Manuel Gloger, Judith Theis, Miriam Jansen und Nina Böse heizten dem Saal richtig ein, um danach die Bühne für den "Hobby-Esser" Christoph Barthel freizugeben. Der 24-Jährige glänzte mit seinen Essgewohnheiten und Vorlieben für Pizza, womit er sich den Oscar für die "schönste Versuchung der Welt" verdiente.
Die nächsten Gewinner waren die "Sudhaus Boys" in der Sparte: beste Musikpräsentation. Die Stimmwunder trällerten Party-Knüller und "ölten" ihre Goldkehlchen zwischendurch immer wieder mit Bier.
"Karli" Ritzel-Deul verzichtete als Marylin Monroe auf das "Wundermittel" und bewies seine Stimme für die "männlichste Frau der Verleihung".
Richtige "Vollblutweiber" der Frauen- und Müttergemeinschaft brachten anschließend mit ihrem oscarreifen Tanz das Publikum zum Kochen. Selbst der letzte Karnevalsmüde wurde durch den "Heidi-Bass" aufgeweckt und war spätestens beim Strip der feschen "Madeln" auf "Anton aus Tirol" hellwach.
Bewegungsärmer, dafür wortreicher stimmte Werner Kessler als Nikolaus mit Weihnachtsliedern im Gepäck auf die entfernte Adventszeit ein.
Sommerlicher ging es da schon bei der Tanzgruppe "Ü-A-Teens" zu. Die acht Jungs und Mädels verbreiteten mit einem frischen Tanz und bunten Kostümen gute Laune. Unter diesem Motto lösten die Tänzerinnen der Kolpingfamilie Höchst die Ü-A-Teens ab und zeigten mit einem fetzigen Auftritt ihre Art Karneval zu feiern.
Perfekt war das "Gute-Laune-Programm" aber erst mit dem Männerballett. Die fünf "Polizisten" spielten die berühmte "Striptease-Szene" der Komödie "Ganz oder gar nicht" nach und hatten damit die Lacher absolut auf ihrer Seite.
Das abschließende Finale bot für jeden Geschmack etwas. Corinna Hotten schmachtete romantisch als Celine Dion und Georg Schwall trumpfte als Bee Gee auf. Weitere Filmmusik, wie "Pulp Fiction", "Dirty Dancing" und "Movie Star" riss dann vollends das Publikum von den Stühlen.
WW-Zeitung v. 22.01.2002
Närrischer Mix aus buntem Allerlei
Sitzung der KG Heiterkeit im Haus Mons Tabor war klasse, aber mäßig besucht - In der Bütt war das FOC ein Thema
Der Prinz kommt - doch das Volk verweigert ihm seine Aufwartung. Die erste Narrensitzung der KG Heiterkeit in der Kampagne bot ein buntes Programm für ein exklusives Publikum, war aber mäßig besucht.
MONTABAUR. Der Zuschauerraum im Haus Mons Tabor ließ eher eine gut besuchte Generalprobe vermuten. Nur knapp 150 Besucher wollten bei der ersten von zwei Narrensitzungen der Karnevals-Gesellschaft Heiterkeit dabei sein. Der Rest der Sitzplätze füllte sich leidlich mit Aktiven.
"So setzt man die Fastnacht wieder matt", warnte auch der Sheriff dieser Schusterstadt alias Hubert Schwickert. Er machte sich in Versform stark für die Montabaurer Fastnacht. Doch nicht überall kam die Botschaft an: Die Bierbar im Haus Mons Tabor blieb nach der Sitzung geschlossen. Das stimmte die KG Heiterkeit alles andere als heiter.
Das beherrschende Thema dieser Session? Ralph Dommermuth und das FOC waren wiederholt Thema in der Bütt. Und nicht zuletzt das Krankenhaus. Das Krankenhaus? Das hat es dem Prinzen zu verdanken. Der erste Mann der fünften Jahreszeit, Karnevalsprinz Jürgen Simon, entstammt dem Geschlecht der barmherzigen Brüder und ist in deren Klinik als Kaufmännischer Direktor tätig. Mit seinem närrischen Gefolge sorgte er für einen farbenfrohen Auftakt. Narren in blau-goldenen Kostümen und glitzernde Clowns in prächtiger Aufmachung standen ihm zur Seite, als er mit seiner Antrittsrede Geschichten rund ums Krankenhaus erzählte.
Der Elferrat unter dem Präsidium von Jens Weinriefer hatte einen bunten Programmkorb vorbereitet, voll mit abwechslungsreichem Allerlei. Die Kinderprinzessin Denise Hoffmann mit ihren Pagen eröffnete tanzend den Abend. Ein gut aufgelegter Musikverein Dernbach begleitete die Sitzung musikalisch. Mit einem amerikanischen Militärmarsch spielte er zum Einmarsch der Schlossgarde Montabaur - einer der Höhepunkte des Abends.
Schwungvoll und temporeich eröffnete der Nachwuchs den Tanzreigen, gefolgt von schwungvollen Mädchen, denen die Freude am Auftritt anzusehen war. Beim Gesellschaftstanz der Älteren in ihren blau-weißen Garde~uniformen klatschte das Publikum mit: "Mariechen, tanz!", hieß es schließlich für Rebecca Barbanus, die als Funkenmariechen mit einem artistischen Schautanz begeisterte. In der Bütt präsentierte sich Thomas Kespe als "geplagter Mann im Advent" und kultivierte die stimmliche Monotonie, um schlüpfrige Pointen an den Mann zu bringen.
Elferratsmitglied Friedel Wiesenmayer schilderte seine Erlebnisse in Montabaur als Stadtstreicher.
Rotzfrech und resolut: Dorothe Holly ist der "Schusterjung`" und entwickelte mit Verve und ordentlich Pferdestärken eine phantasiereiche Vision: Die Formel Eins kommt nach Montabaur, und Lokalmatador Willi Löwenguth ist am Start!
Ein brillanter Erzähler und Conférencier war "Protokoller" Arnold Lindner. Mit zynischem Scharfsinn und Wortwitz parlierte er über Politik, Sport, Kultur und Lokales. Sein Blick in den Narrenspiegel war so deutlich und enthüllend wie der morgendliche Blick in den Badezimmerspiegel unter grellem Neonlicht. "Gugge mer ma."
Der Musikverein aus Bad Ems holte das Publikum von den Sitzen. Mit Kostümen aus Tausendundeiner Nacht quirlte die Gruppe auf der Bühne. Brasilianische Rhythmen, Stimmungslieder - das Repertoire war groß, laut, mitreißend. Ein Kracher. Weitere Schautanzgruppen rahmten das Programm. Die Nachwuchs-Riege der Ersten Schautanzgruppe Montabaur stand nabelfrei auf der Bühne. "What a feeling!" Dreizehn Boxenluder brachten Mädchenphantasien aus der Formel Eins nach Montabaur. Damit machte die erste Schautanzgruppe Montabaur das Rennen.
Bei den Last-Minute-Dancers kamen auch die Damen zu ihrem Recht: Auch Männer tanzten mit. "Zugabe"-Rufe waren nicht immer zwingend deutlich zu vernehmen. Das störte den Präsidenten Jens Weinriefer wenig. Er ließ die Puppen zweimal tanzen. Vielleicht weil er am nächsten dran saß.
Kölsches und sonstiges Stimmungs-Liedgut von den Sud-House-Boys ließ den bunten Abend ausklingen. In der zweiten Sitzung am Samstag, 26. Januar, hoffen die ideenreichen Montabaurer Narren dann aber ein volles Narrenhaus zu haben, wenn es wieder heißt: Der Prinz kommt.
Markus Mille
WW-Zeitung v. 12.01.2002
Hin zur Heiterkeit: Es gibt noch Eintrittskarten
MONTABAUR.Mit vollen Segeln geht die KG Heiterkeit in die kurze Session. Die Besucher der Kappensitzung dürfen sich auf verschiedene Tanzgruppen, die "Sudhaus-Boys", die "Guggemusik" Bad Ems und ein Protokoll mit "heißen" Themen freuen. Während die zweite Sitzung am 26. Januar fast ausverkauft ist, gibt es für die erste Sitzung am 19. Januar noch Eintrittskarten bei Toto- und Lotto Langshausen in Montabaur.

Sudhaus-Boys
News-Archiv 2001:
Lokalanzeiger "Westerwald Post" vom 31.10.2001
Westerwälder Zeitung vom 27.02.2001
Narrenschiff segelte in stürmischer See
Montabaurer Pfarrgemeinde zeigte sich emanzipiert auf bewegender karnevalistischer Kreuzfahrt
MONTABAUR. Hoch schlugen die Stimmungswellen im voll besetzten Saal des Pfarrzentrums "Am Kalk" bei der Pfarrfastnacht der Pfarrei "St. Peter in Ketten". Doch Kapitän Karl Ortseifen und Bootsfrau Theresia Schmidt (beide Ettersdorf) steuerten das Unternehmen "Narretei in der Pfarrei" nicht nur gekonnt und in launiger Doppel-Conference durch die närrische Brandung - sie verschafften auch deutlich den entlegenen Gestaden der Pfarrei im "südlichen Gelbachtal" Gehör.
Aber damit nicht genug - dem orthodox-katholischen Prinzip "In der Kirche schweigt das Weib" wollten sich neben der Co-Moderation auch zahlreiche weibliche Besatzungsmitglieder und Passagiere keinesfalls fügen.
Tatkräftige Unterstützung fanden sie mit ihrer Überzeugung gleich zu Beginn bei Kinderprinzessin Rebecca und ihrem ebenfalls mehrheitlich weiblichen Gefolge aus der Schlossgarde (Leitung: Daniela Patzker, Irmtrid Thome sowie den GKM-Pagen mit ihrer Trainerin Renate Schaaf-Ehrhardt.
Als eine Braut (Theresia Schmidt) - nach 17-jähriger Verlobungszeit - zunächst weniger emanzipierte Töne anschlug, konnte Kommandant Ortseifen auch nur kurzfristig auf männliche Unterstützung hoffen, denn auch die Rolle des streitbaren Bräutigams war mit Elke Mövius weiblich besetzt.
Ein solches Umfeld war dann auch Nährboden für Überraschungen anderer Art: Mitten hinein in die prinzenlose Montabaurer Session präsentierte sich "(Ersatz-)Prinz Kurzentschlossen" (Günther Orthey) mit Malerhut, Müllsack-Umhang und Schuhcremedosendeckel-Orden, dessen Amtszeit aber wohl von ähnlich kurzer Dauer sein dürfte, wie die Seifenblasen, die er seiner närrischen Gefolgschaft schenkte.
Dass man nicht auf Weltumseglung gehen muss und mit dem neuen Pfarrer auch lokale Kandidaten finden kann, die "auf dem richtigen Wege" (von Schmitten nach Montabaur) sind und einen goldenen Spiegel verdienen, mussten sich Dr. Fuchs und seine Exprinzen von diesem Pfarrprinzen ins Stammbuch schreiben lassen. Das kreative Potenzial des südlichsten Gemeindeteils stellte dann Karl Ortseifen einmal mehr in einem eigenen Vortrag unter Beweis, als er überraschende Einblicke gab in das Vereinsleben seines gemischten ("die einen können singen, die anderen nicht") Chores "Wohlgemut Ettersdorf".
Nach einer kurzen Pause sorgten die Messdiener-Gruppenleiter zusammen mit Kaplan Hans Mayer mit einer gekonnten musikalischen Handpuppen-Darbietung für neuen Schwung, der sich im "Kirchenhit" nach Tiroler Art (Sie ist so schön, sie ist so toll und manchmal ist sie sogar voll") von Jutta und Wilfried Dickkopf/Inge und Friedel Ortseifen fortsetzte.
Den nächsten Eintrag ins karnevalistische Bordbuch sicherte sich Thomas Kespe, der seine Reiseerlebnisse im "Botterblömche"-Stil zum Besten gab. Wohl dosiert waren die optischen Akzente, die Natalie Schmidt und Nadja Sprenger mit der jungen Formation der ersten Schautanzgruppe Montabaur und Rosa Holzenthal - in bewährter Perfektion - mit der älteren Gruppe darboten.
Ein wahres Wunder, das zweifellos die besonderen "Beziehungen nach oben" der Veranstalter beweist, hatte sich die Reederei verständlicherweise für das Programmende vorbehalten, als sie den närrischen Passagieren Karel Gott und dem wiederbelebten Roy Black in Personalunion (Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier), von Matthias Müller musikalisch unterstützt, präsentierte. Dieser konnte sich ebenfalls nicht der weiblichen Übermacht und Zuneigung in den Personen von "Ganz-in-weiß"-Braut Käthe Steindorf und Duettpartnerin Bettina Ortseifen erwehren.
Mit den Sudhaus-Boys zum Dessert des Käptn`s Dinner legte die "MS-Narretei" dann deutlich nach Mitternacht zu den Klängen der bestens eingestellten Bordkapelle "Take Two" (Rainer Mies/Axel Tuscher) im Heimathafen an und schickte ihre Gäste auf einen ausgedehnten Landgang (Polonaise).
WW-Zeitung v. 29.01.2001
Heiterkeit herrschte auch ohne Herrscher
Ob mit oder ohne Prinz: Montabaurer lassen sich beim Sitzungskarneval nicht vom Feiern abhalten
MONTABAUR. Dass man zur gelungen Kappensitzung nicht unbedingt "Seine Tollität" an Bord braucht, das bewiesen die Freunde der Montabaurer "Heiterkeit" bei ihrer Sitzung in der Mons-Tabor-Narhalla. Gute Stimmung, Tanz, Gesang und Witz gab's zur Genüge.
"Ein deftiges, ein kräftiges, ein donnerndes Helau" schallte durch die Narrengemeinde in Montabaur, die auch in diesem Jahr ein gelungenes närrisches Programm geliefert bekam. Und auch wenn nicht jeder Platz besetzt war, so war man sich hier in der prinzenfreien Zone sicher, dass sich die Heiterkeit auf dem richtigen Weg befindet. Bunt, komisch, aber auch spitzfindig, kritisch und aktuell war das abwechslungsreiche Programm.
Kräftig eingeheizt wurde dem Saal gleich zu Beginn mit den "Siegheulern" aus Scheuerfeld, die mit großem Aufgebot und ihrem löwenstarken Stimmungsmacher das Publikum begeisterten. Auch die Gardetänze der Großen Karnevalsgesellschaft und der Schloss-Garde Mons Tabor, ebenso wie die Schautanzgruppen und die Last Minute Dancers aus Heiligenroth bewiesen Klasse und Perfektion. Gekonnt, cool und artistisch war die Nummer der Schautanzjunioren, deren erster öffentlicher Auftritt vom Publikum mit Zugaberufen und jeder Menge Applaus belohnt wurde.
Nach dreijähriger Babypause meldete sich für diese Session Montabaurs Schusterjunge zurück, der zu allem, was in Montabaur vonstatten geht, etwas zu sagen wußte. So gab es viel Zuspruch für seine Anspielungen auf Steuern, Ampeln und auch die neue "Autofahrer-Melkmaschine" im Parkhaus. Denn auf der närrischen Bühne gilt: Feuer frei! Rein verbal natürlich, wie auch Sitzungspräsident Jens Weinriefer betonte.
Das machte sich vor allem "Der verhinderte Prinz" alias Hubert Schwickert zu eigen, der sich mit spitzer Zunge und scharfem Verstand in der Bütt immer wieder fragte: "Wie das wohl wär', wenn er Mons Tabors Prinz mal wär". Denn ganz unberührt ist man in den Reihen der Narren doch nicht, ohne närrischen Adel in die Session 2001 zu ziehen. So fragte sich Elferratsmitglied Schwickert: "Soll das hier Schusterfassnacht sein?"
Auch "Bürgermeisterkandidat" Gerd Schlemmer wußte: "Schlimmer kann es nun nicht mehr werden." Seine tollkühnen Wahlversprechen dankten ihm die Jecken mit viel Beifall. Unter dem Motto "Unser Stadttratsch ist doch der Beste" zog auch Josefine Guckemoser, alias Gabi Wieland, Bilanz. Ob große oder kleine Politik, ob BSE, Bundesbahn oder lokale Presse, hier bekam jeder sein Fett weg. Als echte Freunde im Leben präsentierten sich Timo und Armin ebenso wie Rosi und Anja auf der närrischen Bühne.
Mit karnevalistischer Energie und zur Freude des Publikums spazierte Friedel Wisenmayer durch die Kreisstadt und deren Ereignisse.
Für jede Menge Stimmung sorgten auch die Feuerwehrfrauen mit ihrer Playback-Nummer, so dass sich im ganzen Saal die Hände zum Himmel reckten.
Gesangliche Qualitäten schließlich bewiesen wieder einmal die Sudhaus Boys, die, zum guten Schluß abgelöst von den Siegheulern, den Saal noch einmal so richtig aufkochen ließen. (mat)

Sudhaus-Boys
News-Archiv 2000:
WW-Zeitung v. 14.11.2000
Die närrischen Signale auf "freie Fahrt" gestellt
Schloss Garde gab in der Bürgerhalle den Startschuss für die Montabaurer Fastnacht - SGMT ohne Nachwuchssorgen
Von Josef Otto Schneider
MONTABAUR. Die Kreisstädter haben zwar vier aktive Karnevalsgesellschaften, doch einen Prinzen haben sie noch nicht. Das wurde deutlich beim Fastnachtsauftakt am Elften im Elften, zu dem die Schloss Garde Mons Tabor (SGMT) in die Bürgerhalle eingeladen hatte.Hier hieß der stellvertretende SGMT-Vorsitzende Thomas Denker unter anderem Vertreter der Bruderschaft der Exprinzen, der Großen Karnevalsgesellschaft und der "Heiterkeit" zu einem bunten Programm willkommen, an dessen Gestaltung sowohl die SGMT als auch befreundete Gesellschaften beteiligt waren. Denker, der auch durch den Abend führte, ließ keinen Zweifel aufkommen: Die SGMT hat keine Nachwuchssorgen. Das bestätigte auch die Verleihung des Sternenordens an neun Jugendliche, die in Zukunft in der schicken SGMT-Montur als Mariechen oder Kadetten ihren tänzerischen Dienst tun werden. Die Tanzmariechen und Kadetten der Schloss Garde begannen mit schönem Tanz, gefolgt vom Stimmung verbreitenden Spielmannszug des Karnevalsvereins Eitelborn (Vorsitzender: Thomas Rothweiler). Rockrhythmen bot die hinreißend agierende "Boygroup" von Grau-Blau Höhr-Grenzhausen (Einstudierung: Katja Reiter, Annette Blatt, Svenja Heine), denen sich die "Dancing Kids" Nentershausen, seit September Junioren-Landesmeister Rheinland-Pfalz, als "Vogelscheuchen" mit einem tollen Schautanz anschlossen (Trainerin: Tanja Matke).
Formationstanz in entzückender Kostümierung, in der sich auch alle anderen Mitwirkenden präsentierten, bot danach die Erste Schautanzgruppe Montabaur, eine "Institution" im heimischen Karneval, trainiert von der Vorsitzenden Resi Holzenthal.
Prinzessin tanzte
Atemberaubend auch das rasante, akrobatische Solo von SGMT-Tanzmariechen Rebekka Barbanus. Sie beglückwünschte der noch amtierende Prinz Michael II. zum Amt der Kinderprinzessin 2001 und verabschiedete ihre Vorgängerin Alina II. mit herzlichen Worten. Den Abschluss des offiziellen Teils, in dessen Verlauf sich ein wahrer Ordenssegen auf "edle Spender" und alte Freunde ergoss, bildeten mit trefflichem Gesang die "Sudhouse Boys" Montabaur unter Dirk Heuser. Thomas Denker ehrte Helmut Weinriefer, der seit elf Jahren als Kommandant die Schloss Garde befehligt. Das Duo "Take two" erfreute mit Hits aus der närrischen Schlagerkiste, Josef Hecken am Schaltpult sorgte für den guten Ton.WW-Zeitung v. 6.03.2000
Programm so bunt wie die Kostüme
Montabaurer Pfarrfastnacht fast nur mit "Eigengewächsen" bestritten - Majestäten und Tänzer vervollständigten den Abend
So bunt wie der Stoff für das Gewand des Narren war auch das Programm des Fastnachtsabends gewebt, der unter dem Motto "Narretei in der Pfarrei" stand. Das Montabaurer Pfarrzentrum "St. Peter" platzte schier aus den Nähten.Von Josef Otto Schneider
MONTABAUR. Der Ausschuss "Pfarrfastnacht" der alten Pfarrei hatte sich erfolgreich um heimische Narren bemüht, die zum großen Teil aus der Reihen der Pfarrangehörigen selbst kamen, über gute Ideen und Bütten- und Bühnenerfahrung verfügten.
Die Bühne war das Podest, es gab keinen Vorhang. Dafür aber war die Stätte närrischen Tuns fein dekoriert. Durch den Abend führte mit schönen Reimen Karl Ortseifen aus Ettersdorf; er begrüßte ein volles Haus und einige Ehrengäste, darunter Pfarrverwalter Kaplan Hans Mayer und Pater Pablo.
Zuverlässiger Partner war auch diesmal wieder die Schloss Garde Mons Tabor, die mit Klatschmarsch einzog und tänzerisch, darunter mit einem Solotanz von Rebekka Barbanus, erfreute. Ein herzliches Willkommen galt Kinderprinzessin Alina II. von der tanzenden Zunft, begleitet von der Gruppe der GKM-Pagen, die einen schönen Tanz darboten. Da hielt es Prinz Michael II. und sein Gefolge nicht länger vor der Tür - er zog ein, stürmisch begrüßt von seinen Untertanen, die seine Ansprache und den Tanz seiner "Last-Minute-Dancers" mit viel Beifall bedachten.
Monika Hoffmann, seit Jahr und Tag Pfarrprotokollerin, blickte weit in die Politik, kritisierte aber auch den verkaufsoffenen Sonntag. Die Erste Schautanzgruppe Montabaur unter Rosi Holzenthal bot mit zwei Ensembles hervorragende Tanzleistungen, was die Narhalla mit großem Applaus bedachte. Aus dem Pfarr-Familienkreis "Gaudeamus" stellten sich Inge und Friedel Ortseifen und Jutta und Wilfried Dickopf im Dreiteiler "St. Peter News" als heiter-versierte Insider vor. Das Thema "Schwarzgeldkonten" persiflierten gekonnt Frank Haberstock und Karl Ortseifen in lockerem Lied, während "Meister Silberlocke", Günter Feilen, als Figaro "Haarsträubendes" zu erzählen wusste.
Günter Orthey erlaubte seinen Zuhörern einen tiefen Einblick in seine "Polizistenlaufbahn", und Gabi Wieland löste sich aus dem Publikum, um in der Bütt bei einem Gang durch die Stadt - "Unser Tratsch ist der Beste!" - allerlei Ungereimtheiten preis zu geben. Die Gesangsgruppe "Sudhausboys" (Klavier: Dirk Günster) brachte den Saal zum Ausklang der Schau mit Spitzensongs des Kölner Karnevals zum Kochen. Die Kapelle "Take two" sorgte für Schwung und bat mehrfach zum Schunkeln und dann zum Tanz.
WW-Zeitung v. 27.02.2000
Narrenschiff segelte in stürmischer See
Montabaurer Pfarrgemeinde zeigte sich emanzipiert auf bewegender karnevalistischer Kreuzfahrt
MONTABAUR. Hoch schlugen die Stimmungswellen im voll besetzten Saal des Pfarrzentrums "Am Kalk" bei der Pfarrfastnacht der Pfarrei "St. Peter in Ketten". Doch Kapitän Karl Ortseifen und Bootsfrau Theresia Schmidt (beide Ettersdorf) steuerten das Unternehmen "Narretei in der Pfarrei" nicht nur gekonnt und in launiger Doppel-Conference durch die närrische Brandung - sie verschafften auch deutlich den entlegenen Gestaden der Pfarrei im "südlichen Gelbachtal" Gehör.
Aber damit nicht genug - dem orthodox-katholischen Prinzip "In der Kirche schweigt das Weib" wollten sich neben der Co-Moderation auch zahlreiche weibliche Besatzungsmitglieder und Passagiere keinesfalls fügen.
Tatkräftige Unterstützung fanden sie mit ihrer Überzeugung gleich zu Beginn bei Kinderprinzessin Rebecca und ihrem ebenfalls mehrheitlich weiblichen Gefolge aus der Schlossgarde (Leitung: Daniela Patzker, Irmtrid Thome sowie den GKM-Pagen mit ihrer Trainerin Renate Schaaf-Ehrhardt.
Als eine Braut (Theresia Schmidt) - nach 17-jähriger Verlobungszeit - zunächst weniger emanzipierte Töne anschlug, konnte Kommandant Ortseifen auch nur kurzfristig auf männliche Unterstützung hoffen, denn auch die Rolle des streitbaren Bräutigams war mit Elke Mövius weiblich besetzt.
Ein solches Umfeld war dann auch Nährboden für Überraschungen anderer Art: Mitten hinein in die prinzenlose Montabaurer Session präsentierte sich "(Ersatz-)Prinz Kurzentschlossen" (Günther Orthey) mit Malerhut, Müllsack-Umhang und Schuhcremedosendeckel-Orden, dessen Amtszeit aber wohl von ähnlich kurzer Dauer sein dürfte, wie die Seifenblasen, die er seiner närrischen Gefolgschaft schenkte.
Dass man nicht auf Weltumseglung gehen muss und mit dem neuen Pfarrer auch lokale Kandidaten finden kann, die "auf dem richtigen Wege" (von Schmitten nach Montabaur) sind und einen goldenen Spiegel verdienen, mussten sich Dr. Fuchs und seine Exprinzen von diesem Pfarrprinzen ins Stammbuch schreiben lassen. Das kreative Potenzial des südlichsten Gemeindeteils stellte dann Karl Ortseifen einmal mehr in einem eigenen Vortrag unter Beweis, als er überraschende Einblicke gab in das Vereinsleben seines gemischten ("die einen können singen, die anderen nicht") Chores "Wohlgemut Ettersdorf".
Nach einer kurzen Pause sorgten die Messdiener-Gruppenleiter zusammen mit Kaplan Hans Mayer mit einer gekonnten musikalischen Handpuppen-Darbietung für neuen Schwung, der sich im "Kirchenhit" nach Tiroler Art (Sie ist so schön, sie ist so toll und manchmal ist sie sogar voll") von Jutta und Wilfried Dickkopf/Inge und Friedel Ortseifen fortsetzte.
Den nächsten Eintrag ins karnevalistische Bordbuch sicherte sich Thomas Kespe, der seine Reiseerlebnisse im "Botterblömche"-Stil zum Besten gab. Wohl dosiert waren die optischen Akzente, die Natalie Schmidt und Nadja Sprenger mit der jungen Formation der ersten Schautanzgruppe Montabaur und Rosa Holzenthal - in bewährter Perfektion - mit der älteren Gruppe darboten.
Ein wahres Wunder, das zweifellos die besonderen "Beziehungen nach oben" der Veranstalter beweist, hatte sich die Reederei verständlicherweise für das Programm~ende vorbehalten, als sie den närrischen Passagieren Karel Gott und dem wiederbelebten Roy Black in Personalunion (Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier), von Matthias Müller musikalisch unterstützt, präsentierte. Dieser konnte sich ebenfalls nicht der weiblichen Übermacht und Zuneigung in den Personen von "Ganz-in-weiß"-Braut Käthe Steindorf und Duettpartnerin Bettina Ortseifen erwehren.
Mit den Sudhaus-Boys zum Dessert des Käptn`s Dinner legte die "MS-Narretei" dann deutlich nach Mitternacht zu den Klängen der bestens eingestellten Bordkapelle "Take Two" (Rainer Mies/Axel Tuscher) im Heimathafen an und schickte ihre Gäste auf einen ausgedehnten Landgang (Polonaise).
WW-Zeitung v. 14.11.2000
Die närrischen Signale auf "freie Fahrt" gestellt
Schloss Garde gab in der Bürgerhalle den Startschuss für die Montabaurer Fastnacht - SGMT ohne Nachwuchssorgen
Von Josef Otto Schneider
MONTABAUR. Die Kreisstädter haben zwar vier aktive Karnevalsgesellschaften, doch einen Prinzen haben sie noch nicht. Das wurde deutlich beim Fastnachtsauftakt am Elften im Elften, zu dem die Schloss Garde Mons Tabor (SGMT) in die Bürgerhalle eingeladen hatte.
Hier hieß der stellvertretende SGMT-Vorsitzende Thomas Denker unter anderem Vertreter der Bruderschaft der Exprinzen, der Großen Karnevalsgesellschaft und der "Heiterkeit" zu einem bunten Programm willkommen, an dessen Gestaltung sowohl die SGMT als auch befreundete Gesellschaften beteiligt waren. Denker, der auch durch den Abend führte, ließ keinen Zweifel aufkommen: Die SGMT hat keine Nachwuchssorgen. Das bestätigte auch die Verleihung des Sternenordens an neun Jugendliche, die in Zukunft in der schicken SGMT-Montur als Mariechen oder Kadetten ihren tänzerischen Dienst tun werden. Die Tanzmariechen und Kadetten der Schloss Garde begannen mit schönem Tanz, gefolgt vom Stimmung verbreitenden Spielmannszug des Karnevalsvereins Eitelborn (Vorsitzender: Thomas Rothweiler). Rockrhythmen bot die hinreißend agierende "Boygroup" von Grau-Blau Höhr-Grenzhausen (Einstudierung: Katja Reiter, Annette Blatt, Svenja Heine), denen sich die "Dancing Kids" Nentershausen, seit September Junioren-Landesmeister Rheinland-Pfalz, als "Vogelscheuchen" mit einem tollen Schautanz anschlossen (Trainerin: Tanja Matke).
Formationstanz in entzückender Kostümierung, in der sich auch alle anderen Mitwirkenden präsentierten, bot danach die Erste Schautanzgruppe Montabaur, eine "Institution" im heimischen Karneval, trainiert von der Vorsitzenden Resi Holzenthal.
Prinzessin tanzte
Atemberaubend auch das rasante, akrobatische Solo von SGMT-Tanzmariechen Rebekka Barbanus. Sie beglückwünschte der noch amtierende Prinz Michael II. zum Amt der Kinderprinzessin 2001 und verabschiedete ihre Vorgängerin Alina II. mit herzlichen Worten. Den Abschluss des offiziellen Teils, in dessen Verlauf sich ein wahrer Ordenssegen auf "edle Spender" und alte Freunde ergoss, bildeten mit trefflichem Gesang die "Sudhouse Boys" Montabaur unter Dirk Heuser. Thomas Denker ehrte Helmut Weinriefer, der seit elf Jahren als Kommandant die Schloss Garde befehligt. Das Duo "Take two" erfreute mit Hits aus der närrischen Schlagerkiste, Josef Hecken am Schaltpult sorgte für den guten Ton.
WW-Zeitung v. 07.02.2000
Vier Stunden abwechslungsreiches Programm bot Jubiläums-Kappensitzung der KG Heiterkeit - Erwartungen des Publikums wurden mehr als erfüllt
Untote voller Lebenslust
Perfekte Mischung aus Tanz, Gesang und Witz
"Von den Toten auferstanden": Das beschreibt den Zustand der Montabaurer KG Heiterkeit nur unzureichend. Denn rekonvaleszent präsentierten sich die Fassenachter beileibe nicht - und die Stimmung, die sogleich aufs Publikum übersprang, zeigte den 111-jährigen Rot-Gelben: Ihr seid auf dem richtigen Weg.
Von Katrin Maue
MONTABAUR. Erwartungsvoll besetzte das Publikum im Haus Mons Tabor fast jeden Platz. Und das Programm bot alles, was eine gute Kappensitzung braucht - Tanz, Gesang und Witz, eine hellwache Kapelle sowie einen motivierten Elferrat unter Sitzungspräsident Jens Weinriefer.
Schon die "Sudhaus-Boys" jagten alle von den Sitzen, zum Potpourri beliebter Fastnachtslieder hakten sich Fremde wie Freunde unter und schunkelten los.
Nimmt man die Generationen zusammen, bringt es Montabaur 2000 zwar lediglich auf ein Prinzenpaar: Wie Michael II. die weibliche Tollität, so fehlt Kinderprinzessin Alina I. das männliche Pendant. Doch das machten beide mit ihren souveränen Auftritten rasch vergessen.
Die kleinen Gardetänzerinnen bewiesen gleich zu Beginn Klasse. Auch die Last Minute Dancers aus Heiligenroth, die Schlossgarde sowie Schautanz-Junioren und -Senioren zeigten zu aktuellen Hits ihr ganzes Können: perfekte Bewegungsgleichheit, tolle Artistik und Abstimmung auf die Musik.
Für einen Höhepunkt der Sitzung sorgte Besuch aus Bad Ems: "Gugge mer" platzten als Stimmungsbombe in die Sitzung. Perfekt vom Kostüm übers Spiel bis zur Auswahl der Musik war ihr Auftritt - tosender Applaus war ihr Lohn.
Der halbe Elferrat musste dran glauben, als sich Rosi und Anja auf Talentsuche begaben: Sie testeten männliche Kandidaten für den Schautanz - und wer könnte dafür besser geeignet sein als die "tollen Hechte" auf dem Podium
Montabaurs 99er Wechselfälle nahmen die "Moritatensänger" unter die Lupe. Pachtwucher und "Senioren-Tower", der erfolgreich ausgedehnte Adventsmarkt und das zu teure Millenniums-Feuerwerk kamen aufs Tapet.
Stimmlich glänzten gleich zweimal die Herren unter den Freunden der Narretei: Gleich zu Beginn die Sudhaus-Boys und als Schlusspunkt die Eitelborner Sänger von der Augst. Während die "Einsteiger" am Piano begleitet wurden, sangen die Eitelborner à capella. Evergreens brachten Stimmung und Applaus.
"Tripps und Drilles" sowie die "Zwei Chaoten" machten die Bütt' unsicher - dass sie dabei kaum die Politik, dafür jedoch allzu Menschliches aufs Korn nahmen, wussten die Gäste bei allen tagtäglichen Skandalen zu würdigen.
Wie es Landfrauen in der "Großstadt" Montabaur ergehen kann, zeigten die Frauen der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr. Trotz aller Verständigungsprobleme gingen die Damen vom Dorf schließlich glücklich heim - wie, erst lange nach "Programmschluss", auch die Zuschauer.

Sudhaus-Boys
News-Archiv 90er:
WW-Zeitung v. 18.02.1998
Alte Bürger der Stadt unterhalten
Montabaurer Fastnachter gestalteten bunten Nachmittag im Pfarrzentrum
MONTABAUR. Im überfüllten Pfarrzentrum St. Peter servierten die Aktiven der Montabaurer Fastnacht den Altbürgern der Stadt ein begeisterndes Bütten-, Tanz- und Gesangsprogramm.
Pfarrer Georg Niederberger führte durch den Nachmittag, hieß die Senioren, das Präsidium der Großen Karnevalsgesellschaft, den Vorstand der neuen "Heiterkeit" sowie Dr. Paul Hütte, Beigeordneter der Stadt, willkommen.
An der Gestaltung der bunten Stunden waren die GKM-Kindertanzgruppe, die Erste Schautanzgruppe und deren Junioren, die Sudhaus-Boys und die Schloß Garde Mons Tabor mit all ihren Gruppen beteiligt. Jubelnd empfingen die Senioren den Prinzen Karl Heinz I. Botanicus zu Mons Tabor mit seinem Hofstaat.
Eva Dillmann, erstmals in der Bütt, wußte höchst Amüsantes über die Midlife-crisis ihres Vaters zu berichten, Dorothee Holly begeisterte als "Schusterjung". Mit der Gesangsgruppe "Sudhaus-Boys" feierte die kreisstädtische Nationalhymne vom "Mondebäirer Schäßje" fröhliche Urständ'. Kaffee, "Krebbelcher" und ein Gläschen Wein sorgten für ein "Rundum-Wohlbehagen". Der Dank des Pfarrers galt dem Sachausschuß Altenarbeit sowie Thomas Jeschke, in dessen Händen die Organisation des Nachmittags lag. (jos)
WW-Zeitung v. 02.02.1998
Die erste Sitzung der "Neuen Heiterkeit" in Montabaur war ein Erfolg - Viele der 600 Besucher im ausverkauften Haus Mons Tabor freuten sich: Das war Fassenacht wie früher
Endlich wieder Stimmung im Saal
Narren-Schiff der Kreisstadt nahm nach Generationswechsel wieder Kurs auf volkstümlichen Frohsinn
Montabaur hat sich den Sitzungskarneval zurückerobert: Die erste Kappensitzung der "Neuen Heiterkeit" bot nach Meinung vieler der 600 Besucher endlich einmal wieder "Fassenacht wie früher".
Von Christian Lindner
MONTABAUR. "Vorhang auf für die Neue Heiterkeit" - unter diesem Motto stand die Premierensitzung der traditionsreichen Karnevalsgesellschaft von 1889 nach ihrem Generationswechsel. Und was auf der Bühne des ausverkauften Hauses Mons Tabor zu sehen war, das machte fünf Stunden lang (fast immer) Spaß.
Pluspunkt 1: Jens Weinriefer leitete sympatisch-locker durch die Sitzung. Alles kam von Herzen. Auch der junge Elferrat sorgte, teils selbst aktiv, für närrischen Schwung. Dabei vergessen die Jungen auch ihre "Vorfahren" nicht: Weinriefer ernannte Wilfried Christe, Walter Kunoth und Josef Hermes zu Ehrenmitgliedern der "Heiterkeit". Christe wiederum vermachte Weinriefer die Präsidentenkette der Traditions-KG.
Pluspunkt 2: Prinz Karl-Heinz I. von Botanicus und sein munteres Gefolge verbreiteten gleich zu Beginn festlichen Glanz. Karl Arnst, Hofmarschall i. V., verlas seine launige Proklamation. Demnach genießt jetzt jeder Baum in der Kreisstadt Bürgerrecht, alle Blumen sind zu grüßen.
Pluspunkt 3: Viele Tänze unterhielten bestens, angefangen mit den anmutigen Pagen der GKM (einstudiert von Renate Erhard). Gleich vier Tänze steuerte die Schloß-Garde Mons Tabor bei. Herrliche Bilder boten die Kadetten (Angelika Oster), die Funkenmariechen (Tanja Diefenbach) und die Gardisten (Irmtrud Thome), in diesem Jahr wieder mit tanzenden Männern, sowie Solo-Tänzerin Nina Karaski. Die 1. Schautanzgruppe Montabaur (Rosi Holzenthal) entführte in die 60er Jahre. Ihr Schwung und ihre komplizierten Figuren kamen gut an - im Gegensatz zur schmerzend lauten Musik. Ebenso temperament- wie effektvoll war der Auftritt der Last Minute Dancers aus Heiligenroth. Den Vogel aber schoß eine ganz neue Formation ab: Die Feuerwehrfrauen brachten den Saal mit ihrem urkomischen Klöppeltanz zum Kreischen. . .
Pluspunkt 4: Etliche Reden, von erprobtem Blödsinn bis zu geistvollen Eigenkreationen, erfreuten die Narren. Hubert Schwickert und Friedel Wiesemeyer witzelten sich wieder als Pat und Patachon durch die Welt der Männer. Martina Paul las den Männern als "Geplagte Tochter" die Leviten. Auch Jörg Klinger und Timo Meier boten teils köstliche Witze. Kostprobe: "Der ,Mendelssohn` ist ein Gemischter Chor. Die haben welche, die können singen. . ." Für einen der Höhepunkte der Sitzung sorgte Protokoller Markus Hebgen. Mit Witz, Geist und Mut zum offenen Wort sprach er in bester Narrentradition vieles an, was Montabäurer fuchst - vom "ICE-Wahn" über den Müll in der Stadt und dem knöllchenverteilenden "City-Hai" bis hin zur Vorherrschaft der Stadtteile. Publikums-Liebling aber wurde Dorothe Holly: Als Schusterbub trug sie eine brillant getextete Rede ebenso brillant vor. Skurrile Gruß-Anzeigen der WZ, das Mülheim-Kärlich-Fiasko, das grün-rote Ampelregiment in Montabaur - alles wurde herrlich aufgespießt und effektvoll durch "ein kräftiges, ein deftiges, ein donnerndes Helau" verbunden.
Pluspunkt 5: Auch die Freunde des heiteren Gesangs kamen auf ihre Kosten. Die "Sudhausboys" marschierten erst höchst militärisch ein, um dann durch das kölsche Liedgut zu streifen und am Schluß endlich die "Schösschen"-Hymne anzustimmen. An gute, alte Zeiten erinnerte der Moritatengesang von Christoph Kuhl und Christof Kunoth. Sie zogen Themen wie die immer noch geschlossene Waldesruh und die Schnellbahn-Kosten durch den Kakao.
Pluspunkt 6: Das Finale war mitreißend wie noch nie: Die "Gugge mer mol-Musik" aus Bad Ems, eine lautstarke Truppe von zwei Dutzend abenteuerlich kostümierten Bläsern und Percussionisten, heizte nach Mitternacht gekonnt und ausdauernd ein. Super-Idee!
Pluspunkt 7: Das Publikum war, für Montabaurer Verhältnisse, munter wie selten. Sehr viele waren verkleidet und ausgelassen, schon früh standen viele auf den Stühlen, (fast) alle sangen mit.
Einziger Meckerpunkt: Das Verleihen von Orden, das Danken und das Überreichen von Geschenken raubt immer noch zu viel Zeit. Lieber im kleineren Kreise danken und dafür zwei Beiträge mehr - das würde die Heiterkeit steigern.
WW-Zeitung v. 28.11.1997
Eine neue "Heiterkeit" geboren
Vorbereitungen für die neue Fastnachtskampagne in Montabaur sind so gut wie abgeschlossen
". . . und allen dann voran, die ,Heiterkeit' tritt an!" Vielleicht haben diese Verse des einmal berühmten "Heiterkeits-Marsches" schon bald wieder Gültigkeit; denn junge Männer aus Montabaur fanden sich zusammen, um die traditionsreiche Karnevalsgesellschaft mit neuem Leben zu erfüllen.
Von Josef Otto Schneider
Montabaur. Jens Weinriefer, Montabaurer Prinz 1997, und sein Hofmarschall Willi Löwenguth faßten den Entschluß, "es bei uns nochmal zu versuchen", der Gleichgesinnte in Montabaur "total begeisterte". Die kleine Gruppe kam mehrere Male zusammen; was sich anfänglich noch schemenhaft gab, wurde von Mal zu Mal konkreter. Am Ende der Kampagne 1997 "stand" sogar der Elferrat.
"Erst dann luden wir, sozusagen als Privatpersonen, den Vorsitzenden der noch bestehenden "alten Heiterkeit", Christe, ein und informierten ihn über unsere Absicht. 13 Anwesende, darunter von der GKM deren langjähriger Präsident Karl Arnst, waren sich einig, daß es weitergehen müsse. Die Bruderschaft war ebenso für unser Vorhaben wie auch die Schloß-Garde", stellte Weinriefer fest.
In der Jahresversammlung der "Heiterkeit" am 16. Oktober wurde der alte Vorstand verabschiedet, der neue Vorstand gewählt. Vorsitzender und Sitzungspräsident ist Jens Weinriefer, 2. Vorsitzender Christof Kunoth, Schatzmeister Christoph Kuhl, Schriftführer Ralf Felix Kespe. Beisitzer sind Willi Löwenguth, Gerd Schlemmer, Thomas Schmitt und Timo Maier. Einhelliger Wunsch aller Beteiligten: Die Karnevalsgesellschaft "Heiterkeit" bleibt bestehen und wird wieder Kappensitzungen in der Kreisstadt veranstalten. Vom alten Elferrat ist niemand mehr dabei, das jetzige Narrenkomitee wird von jungen Männern aus Montabaur gebildet, die aktiv auch in den Vereinen der Stadt mitmachen.
Für 1998 ist zunächst nur eine Kappensitzung am Samstag, 31. Januar, 20.11 Uhr, im Haus Mons Tabor mit Büttenreden und Sketchen, Tanz- und Gesangsgruppen vorgesehen. Musikalisch begleitet das Ensemble Werner Jünger, Montabaur. Der Elferrat trägt neue Uniformen und Kappen. Prinz Karl Heinz I., Botanicus zu Mons Tabor, wird den Narren die Ehre geben und Sitzungspräsident Jens kündigte eine musikalische Überraschung großen Ausmaßes an.
Weinriefer: "Wir bitten die Montabaurer, uns durch guten Besuch der Sitzung zu unterstützen. Wir setzen alles daran, daß die in Jahrzehnten bewährte, gute Tradition hervorragender Sitzungen wieder auflebt."
WW-Zeitung v. 10.02.1997
Die zehnte Montabaurer Pfarrfastnacht bot ihren Besuchern drei Stunden lang ein kurzweiliges Programm
Vielfältige Freude an Gäste verteilt
Treffliche Büttenreden und schöne Tänze sorgten für Volltreffer
MONTABAUR. JOS. Heiligenscheine wurden bei der zehnten Pfarrfastnacht im vollbesetzten Pfarrzentrum St. Peter zwar nicht verteilt, aber Freude in närrischer Vielfalt. Das war auch schon so bei der Seniorenfastnacht der Pfarrei vor einigen Tagen gewesen.Ein über dreistündiges buntes Programm, das von vielen für viele gestaltet worden war, zog die Narrhalla in seinen Bann, darunter Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken und die Gäste aus der Partnerstadt Brackley, Town Mayor Geoff Wilkins, Tochter Heather, sowie die Vorsitzenden der Brackley European Association, Chris Cartmell und Neville Halford.
Für einen prächtigen Auftakt sorgte das Kinderprinzenpaar Michael VII. und Gesa-Fee I., die, umjubelt, mit der Kinderprinzengarde einzogen. Die Antwort auf die Frage von Moderator Dirk Heuser, nach ihrem bislang schönsten Erlebnis lautete entwaffnend einfach: "Die Leute hatten viel Spaß und wir konnten mit ihnen feiern!" Kaplan Dr. Johannes Arnold, in Soutane und "römischem" Hut, bedachte die Jungtollitäten mit Geschenken, und dann tanzte die Kindergarde (Einstudierung: Renate Ehrhardt).
Einen begeisterten Auftritt, dazu herrliche Solotänze von Rebekka Barbanus und Nina Karaski (Einstudierung: Angelika Oster), absolvierte auch die Schloß-Garde Mons Tabor, deren Vorsitzender Wilfried Schardt in launigen Worten für die Einladung dankte. In Monika Hoffmanns Protokoll vereinigten sich zeitkritische, heiter-besinnliche Beobachtungen zu einer närrischen Symbiose. Der Einzug von Prinz Jens I. mit Hofstaat und der Ersten Schautanzgruppe Montabaur, voran die deftig aufspielende Blaskapelle "Halbe Lunge Schmitt", war eine einzige Ovation. Der Prinz, mit Hofmarschall Willi Löwenguth an die Stätte seiner "Geburt" am 11.11. zurückgekehrt: "Ich hab' die Fastnacht im Herzen und hoffe, daß wir 1998 in Mons Tabor einiges wiederaufleben lassen, das Brauchtum und Tradition war." Sprach's und reihte sich als "Hebemann" in die Tänzerinnengruppe ein, ohne die er "nicht hier im Rampenlicht stehen würde."
Treffliche Büttenreden mit Käthe Steindorf, Kaplan Johannes und Detlef Dillmann folgten, die "Sudhausboys und friends" ließen Altmontabaurer Mundartlieder hören, zwischendurch "garnierten" die prächtigen Tänze der Juniorinnen der Ersten Schautanzgruppe (Einstudierung: Rosemarie Holzenthal) und erstmals der Schautanzgruppe "Sunflower" Heiligenroth (Leitung: Sonja Münz) das trefflich mundende Narrenmenü, "Narretei in der Pfarrei" - auch diesmal wieder ein Volltreffer.
WW-Zeitung v. 20.01.1997
Prinz von Montabaur wirkte bei seiner Kürung als Feuerwehrmann, Tänzer und Trommler mit - Zeichen seiner Würde launig übergeben
Mit Jens I. regiert
ein Multi-Talent
Freunde und Gäste gratulierten Regenten
MONTABAUR. JOS. In einem über vierstündigen Programm, dem es nicht an Überraschungen fehlte, hoben im fahnen- und emblemgeschmückten Haus Mons Tabor die Gecken der Kreisstadt den Prinzen 1997, Jens I. von Feuer und Flamme, auf den Narrenschild.Die gut besuchte Kürung war eingebettet in Rede, Gesang und Schunkeln, vor allem aber beherrschte das tänzerische Element die Szene. Und da waren die Erste Schautanzgruppe Montabaur und die Schautanzgruppe der Schloß-Garde Mons Tabor mit Superdarbietungen in prächtigen Kostümen mit von der Partie - zwei Ensembles, die Karl Arnst, der närrische Moderator, stolz als "einmalig" in der Stadt bezeichnete. Hohes Lob stattete er den Trainerinnen Rosi Holzenthal und Irmtrud Thome ab.
Der Ersten Schautanzgruppe gehört der junge Prinz als Tänzer, der Schloß-Garde als Trommler an. Trotz seiner Kürung ließ er sich nicht davon abhalten, in beiden Gruppen mitzuwirken. Ein drittes Prinzen-"Standbein" wurde durch die Freunde von der Feuerwehr Montabaur offenbar, die 1997 ihr 125jähriges Bestehen feiert: In einer närrischen Löschübung kam der Löschzug schnell zur Sache. Auch entbot die Kapelle "Halbe Lunge Schmitt" in Feuerwehrmontur ein Ständchen. Josef Schmitt übergab die Prinzenketten, Wehrführer Manfred Heinz das Prinzengewand.
Die "Sudhouse-Boys" mit Susanne Kunoth am Klavier brachten durch alte Montabaurer Lieder, darunter das "Schäßjeslied", höchst willkommene Nostalgie mit. Rosi Holzenthal würdigte den sehr sympathisch und natürlich auftretenden Prinzen als Tänzer, Redner, Trommler und Feuerwehrmann
Schäßjeslied und Garde
und händigte ihm die Prinzenschuhe aus. Die Schloß-Garde erfreute mit einem Gardetanz, dem ein berauschendes Solo von Nina Karaski folgte, und dann wartete Garde-Vorsitzender Wilfried Schardt mit dem Prinzenhut auf. Langen Beifall erntete die Juniorentanzgruppe der Ersten Schautanzgruppe, die zu heißen Discoklängen und Laserlicht ihre Premiere glänzend absolvierte.Der Einzug des Prinzen, nun in vollem Ornat, wurde zu einem triumphalen Ereignis. Hofmarschall Willi Löwenguth verlas die abermals von Joseph Velten kunstvoll ausgeführte Proklamation, und dann ergoß sich ein wahrer Ordenssegen über zahllose Mitwirkende, Offizielle, Gäste, darunter die Freunde aus Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen mit Prinzenpaar - allesamt verdiente Fastnachter. Prinz Rainer I., Amtsvorgänger 1995 und sein Hofmarschall Gerhard Krohmann, luden Prinz, Hofmarschall, Bürgermeister und Karl Arnst zum historischen Löffeltrunk ein und Willi Löwenguth erhielt zur Amtswürde eine rote Schärpe.
Dr. Possel-Dölken gratulierte namens der Bürgerschaft, Präsident Dr. Reinhold Fuchs, den in einer brillanten Rede viele verschiedenfarbige Schläuche zu trefflichen (politischen) Vergleichen anregte, entbot die Grüße der Bruderschaft der Exprinzen. Eine "einmalige" Tanzgruppe, in der auch des Prinzen Eltern mitwirkten, sorgte für saalweites Aufsehen. Thilo Daubach vom EC Eschelbach kalauerte als Feuerwehrmann und dann beendete die Schautanzgruppe der Schloß-Garde in entzückendem orientalischen Outfit den Abend, den die Tanzkapelle SunSet musikalisch begleitete.
Begonnen hatte das Programm mit einem exzellenten Auftritt des überaus liebenswerten Kinderprinzenpaares Michael VII. und Gesa-Fee I. samt Hofstaat. Beide wünschten dem Prinzen Glück, ließen das Korps der Kinderpagen der GKM tanzen und Künstler ihres Gefolges, darunter Schlangenbeschwörer, Fakir, Jongleur und Feuerspucker, auftreten - ein "Märchen aus 1001 Nacht" wurde zum Kindertraum.
WW-Zeitung v. 20.02.1996
Feuerwehr mit GKM-Orden geehrt
Für ihr treues Mitwirken am Karnevalszug ehrte die GKM gestern beim Rosenmontagsbankett die Montabaurer Feuerwehr mit ihrem Hausorden. GKM-Chef Karl Arnst dankte Manfred Heinz und Gerhard Holzenthal, daß die Wehr seit vielen Jahren für die Sicherheit beim Zug sorgt, Wagen baut und sich mit Fußgruppen beteiligt. Beim Bankett dabei waren auch das Kinderprinzenpaar, die Schloßgarde, die Tanzgruppe Nordhofen, die 1. Showtanzgruppe Montabaur und die Sudhausboys. In die Bütt gingen Josef Melchior, Thilo Daubach, Friedel Wiesemeyer, Hubert Schwickert und Markus Hebgen - und, ganz spontan Ulli Schlosser, der über den Karneval in Stadt und Umland sinnierte. Dabei appellierte er an die Montabäurer, sich stärker als bisher am Karneval zu beteiligen.
WW-Zeitung v. 19.02.1996
Pfarrei hat närrisches Potential
St. Peter in Ketten unterhielt mit einem munteren Programm
MONTABAUR. JOS. Über ein solides närrisches Potential verfügt die Pfarrei St. Peter in Ketten bei der Pfarrfastnacht. Da werden "stille" Reserven mit einem Mal putzmunter, lassen sich Pfarrer Niederbergers "Schäflein" aber auch nicht zweimal bitten.
So am Samstag abend, als es im trefflich geschmückten Pfarrzentrum "Narretei in der Pfarrei" hieß. Närrischer Moderator mit flotten Sprüchen war abermals Dirk Heuser, der zum Auftakt das Kinderprinzenpaar David I. und Alexandra II. mit der Kindergarde der GKM begrüßte und gleich danach die Schloß-Garde Mons Tabor mit Mariechentanz- und dem Kadettenkorps zu Gardetänzen ankündigte - eine blitzsaubere Truppe, deren exakte Darbietungen begeisterten.
Monika Hoffmann als Protokollerin unterzog so manches närrischer Kritik. Dann erfreute die 1. Showtanzgruppe Montabaur (Rosemarie Holzenthal) die Narhallesen. Beim Schneewittchen-Spiel der Kinderprinzen assistierten einige Sitzungsteilnehmer als "Zwerge" und als Zwerge assisistiert dann nahmen Thomas und Ilona Jeschke und Andrea Kortus den Klerus mit dem Grönemeier-Hit "Männer" nach einem aktualisierten Text unter die närrische Lupe. Lucie Marx betätigte sich rednerisch mit ihren Erlebnissen als "Tapezierer" und die Frauengemeinschaft bezog als "Putzteufel" das Publikum in ihren Auftritt singenderweise mit ein.
Das "ewige" Thema "Abnehmen und Diät" hatte Günter Feilen närrisch verarbeitet, dem auf dem Fuße ein aus Pfarrjugendlichen bestehendes Prinzenkürungskomitee folgte, ohne jedoch eine Tollität vorweisen zu können. Das gelang dann Elfriede Koob und Detlef Dillmann, die als "Gickel und Petrus" bei ihrem Sketch weit über den Kirchturm hinaus- und einen Prinzen erblickten. Der zog als Alfredo I. mit Hofmarschall und Gefolge in den Saal ein, um nach der Offenbach-Melodie "Als ich noch Prinz war in Arkadien" in seinem Liedlein den Narren "einen Marsch zu blasen." Die "Sudhaus-Boys" beendeten das bunte Programm, das mühelos in ein von allen Narhallesen ohne Zögern angenommenes Tanzereignis mündete
WW-Zeitung v. 13.02.1996
Schöne Fastnacht mit 300 Senioren
WW-Zeitung v. 12.02.1996
Trotz fehlendem Prinz bot CSC Montabaur im Haus Mons Tabor eine herrliche Sitzung
Ballonfahrer landete in der Bütt'
Kecke Zwiegespräche, Tänze und Stimmungslieder für rund 400 unverdrossene Narren
MONTABAUR. CLI. Mehr Zuschauer und auch eine Wiederholung hätte die Kappensitzung des CSC Montabaur verdient gehabt. Davon konnten sich rund 400 unverdrossene Narren überzeugen, die am Freitag zur einzigen öffentlichen Sitzung dieser Session im Montabaurer Karneval kamen.Sitzungspräsident Karl Arnst kehrte die Probleme des Kreisstadt-Karnevals in seiner launigen Begrüßung auf der geschmackvoll dekorierten Bühne des Hauses Mons Tabor nicht unter den Teppich. "Wir fangen an mit Sitzung Zwei", ulkte er - um dann zum Fehlen eines Prinzen bzw. Hofmarschalls klarzustellen: "Es geht nur, wenn man will - und den, der will, den fand ich nicht." Dafür gab es wieder ein Kinderprinzenpaar: Alexandra II. (Marx) und David I. (Meuer) "vom gemeinsamen Pfad" präsentierten sich in einem gereimten Zwiegespräch erfrischend keck. Begleitet wurden sie von sieben liebevoll verkleideten Zwergen sowie von den neun Kinderpagen der GKM, die einen von Renate Ebert sehr gut einstudierten Tanz zeigten.
"Hoppe, hoppe, Reiter . . ."
Protokoller Arnold Lindner beschäftigte sich anfangs mit großen Themen wie dem China-Besuch Kohls, den Atom-Tests der Franzosen und dem Heiratsverbot für Priester. Erst danach ließ er es lokal knistern, indem er etwa die Geheimpapiere von CDU, SPD und FDP, das Kandidaten-Gerangel bei der CDU ("Hoppe, hoppe, Reiter . . ") und die kundenunfreundlichen Öffnungszeiten der Sparkassen, des Finanzamtes und der Post aufspießte.Danach beeindruckte die Schloßgarde Mons Tabor die vielfach kostümierten Narren mit einem bühnenfüllenden Auftritt. "Fips" Schardt konnte stolz berichten, daß die von Olaf Höbelt kommandierte Garde damit schon den elften Auftritt der Session absolvierte. Die drei Tänze der Kadetten, der Mariechen und von Solistin Nina Karaski (einstudiert von Angelika Oster und Irmtrud Thome) kamen sehr gut an - ebenso wie die Musik der karnevalserprobten Kapelle Venezia (Leitung Herbert Thome).
Auch die Büttenreden konnten sich hören lassen: Markus Hebgen landete als Ballonfahrer in der Bütt'. Er saugte aus dem Ballonspektakel der Exprinzen viel närrischen Honig ("ein Ballon sah wie Fuchse Reinhold aus"). Zudem entdeckte er Parallelen zwischen Politik und Ballonsport: "Je mehr heiße Luft, desto schneller bist Du oben!"
Josef Melchior (76) erinnerte an alte Müllabfuhrzeiten, als der Hennes in Montabaur noch alles abholte. Heute hingegen müsse jeder zum Füllen der diversen Tonnen das Sortieren studieren. Mitgebracht hatte er die Sudhausboys, die den Saal rasch zum Singen brachten. Herrlichen Blödsinn präsentierten "Trips und Trilles" (Herbert Schwickert und Friedel Wiesemeyer). Kostprobe: "Was ist Liebe? - Das Licht des Lebens. Und was die Ehe? - Die
Was ist Liebe?
Stromrechnung." Sehr gut war einmal mehr Thilo Daubach. Diesmal reiste er als "Tegtmeier" durch die Welt, Franz-Josef Strauß und Julio Iglesias imitierend und Kalauer der Güteklasse 1 präsentierend.Viel bewundert wurden die zwei Showtänze. Sehr effektvoll war der Auftritt der 1. Montabaurer Schautanzgruppe (Leitung Rosi Holzenthal), die mit Leuchtstäben einzog und auf der Bühne in glitzernden Kostümen herrliche Tanzbilder zeigte. Mit einer ausgefallenen Choreographie zu verschiedenen Musiktiteln überraschte die Showtanzgruppe der Schloßgarde (Leitung Irmtrud Thome).
Mut für die Zukunft des Sitzungskarnevals in Montabaur machte auch der Auftritt der Sudhausboys. Unter dem tiefgründigen Motto "Die Prinzenrolle" bezogen sie den Saal (am Klavier: Susanne Kunoth) auf sehr lockere und launige Weise in fünf Stimmungslieder ein - darunter natürlich die Montabaurer Nationalhymne von den "Schlösscher".
Alles in allem war es ein doch gelungener Abend - bei dem mehrfach bemängelt wurde, daß die Exprinzen bis auf Willi Löwenguth und natürlich Karl Arnst zu einer Sitzung nach Mainz ausgeflogen waren. So brachten sich die Gefiederten selbst um einen Premierengenuß: Nach langem gab's nämlich erstmals wieder Bier bei einer Kappensitzung im Haus Mons Tabor.
Leuterod: Sänger präsentierten sich erstmals - Konzert für guten Zweck
LEUTEROD/HOSTEN. "Die Teichhühner" machen den Angelpark Leuterod/Hosten seit Ende vergangenen Jahres unsicher. Dort "zwitschern" sie jeden Mittwoch ihre Lieder und proben, proben, proben. Jetzt haben sich die Sängerinnen und Sänger zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert - und das mit dem guten Zweck verbunden. Ein ganzes Wochenende feierten sie mit vielen Freunden und Musikfans aus der Region das Sommerfest der Teichhühner am Angelpark.
Am Freitag sorgten die Teichhühner und die Gruppe "Samba pa ti" mit heißen Rhythmen für gute Stimmung. Auch die "Dancing Eagles Westerwald" heizten dem Publikum mit ihrem Line-Dance ein. Mit den "Sudhaus Boys, den "Lake Brothers" und Michael & Klaus gab es weiterhin ein tolles Programm. Benefiz hieß es nicht, wenn es nicht auch etwas zu Spenden gäbe.
Der Erlös der Veranstaltung kommt krebskranken Kindern zugute. "..."
Westerwälder Zeitung vom 01.09.2008
Den Teufel losgelassen
Alsbacher Ortsbürgermeister Ralf Scheyer vertrat das "Tussnellchen" in würdiger Art und Weise
Gute Stimmung und allerhand zu lachen gab es in Alsbach. Auch der Ortsbürgermeister ließ sich nicht lumpen.
ALSBACH. "Wenn nicht jetzt, wann dann?" - mit diesem Stimmungshit begrüßte der Möhnenvorstand des FMC (Christel Hermann, Iris Sander, Kerstin Görlitz, Sabine Ehl-Höwer, Inge Hein) die rund 200 Besucher der Alsbacher Fastnacht und stimmte das Publikum auf ein teuflisch gutes Abendprogramm ein.
Westerwälder Zeitung vom 04.02.2008
Karneval-Frühschoppen der Sudhaus-Boys ging bis in den Abend
Bahnhof, um dort zusammen mit den Sudhaus-Boys fünf heitere Stunden zu erleben. Bereits zu Beginn um 11.33 Uhr war die Wirtschaft gut besucht, als die Sänger ihre ersten Karnevalslieder schmetterten. Im Anschluß hielten Christof Kunoth als Tanzmariechen und Gerd
Haunschild aus Wirges als Mantafahrer zwei tolle Büttenreden mit viel Witz und Humor. Aus den Reihen der Sänger wurde dann Thomas Kespe als Ehrensänger von seinen Mitsängern verabschiedet. Zum Abschluß wurden noch die besten Karnevalshits gesungen und gemeinsam unter anderem auf „das rote Pferd" getanzt, wobei der gastgebende Wirt kräftig auf der Theke mitwirkte. Somit hatten die Montabaurer Sudhaus-Boys auch in diesem Jahr wieder einen gelungenen Sessionsabschluß. Bilder gibts hier .Very Simple Image Gallery:
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