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Alsbach. Super Stimmung und rasenden Applaus – das gab es bei der Möhnensitzung im Dorfgemeinschaftshaus von Alsbach. Ein bunt gespicktes Programm aus Sketchen, Büttenreden, Gesangseinlagen, Musik von den Sudhaus-Boys und Tänzen riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Da blieb kein Auge trocken. Während etwa Obermöhn Ulla Minnig als Bauchrednerin überraschte, begeisterte die erstmals von Farah Görlitz trainierte Möhnentanzgruppe „Ladykracher“ das Publikum mit ihrem Mexiko-Tanz.

Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 21. Februar 2012

Karnevalsverein Alte Herren Siershahn feierten als „Legenden der Filmgeschichte“

WWZ-15-02-2011Siershahn. Das Motto des diesjährigen Karnevals bei der fünften Prunksitzung, veranstaltet vom Karnevalsverein Alte Herren Siershahn, brachte Hollywoodfeeling in die Overberghalle Siershahn. Ein bunter Mix aus Büttenreden, stimmungsvollen Gesangseinlagen sowie tollen musikalischen und tänzerischen Darbietungen begeisterte die Narren.  "..."

Nach der Pause eröffneten die „Weissen Funken“ (trainiert von Christina Dupp und Susanne Weiand-Schlotter) mit einem Gardetanz. Anschließend brachten die „Sudhausboys“ aus Montabaur die Halle mit kölschen Liedern zum Toben. Eine Nominierung in der Kategorie „Integrationsfigur“ verdiente sich Bernd Weyand. Als „Ahmed Özdemir“ berichtete er von seinen Erfahrungen mit seiner Asylsuche in Siershahn. Darüber hinaus erzählte er von seinem Auftritt bei der Sendung „Wer wird Millionär“. Düster wurde es mit dem Einmarsch der „United Dancers“, die als asiatische Kampfsportler von sich reden machten. Regie führte bei diesem Showtanz Petra Stumpf. Musikalisch wurde es anschließend beim Auftritt von Martin Schneider. Der Oberwesterwälder entlockte seinem Saxofon „heiße“ Töne.

Das heimische „Sierscher Sixpack“ präsentierte Schlager im Partysound. Beim letzten Programmpunkt, dem Männerballett, war die Stimmung auf dem absoluten Höhepunkt. Die perfekten Körper der „jungen“ Siershahner zeigten sich zu Tönen der Sängerin Pink von ihrer wild-erotischen Seite. Wie auch 2011 fungierten Petra Stumpf und als Claudia Günster als Produzentinnen.

Westerwälder Zeitung vom Mittwoch, 15. Februar 2012

Kölscher Kneipenkarneval lädt mit einigen Aktionen zum Feiern ein

WWZ-20120204Montabaur. Am Freitag, 10. Februar, ist es wieder so weit: Montabaur verwandelt sich zur größten Kölner Partymeile im Westerwald. An der Neuauflage des 2011 erstmals angebotenen Kneipenkarnevals beteiligen sich in diesem Jahr insgesamt elf gastronomische Betriebe aus Montabaur. Die Organisation übernimmt die Schloss-Garde Mons Tabor 1986.

Montabaurs Gastronomie wird an diesem Abend typisch kölsche Speisen, Live-Musik und fassfrisches Kölsch anbieten. Schon die Eröffnung um 19.33 Uhr am Rathaus der Stadt wartet mit einigen Schmankerln auf, versprechen die Veranstalter. So werden die Jecken mit kölschen Tön von den Sudhaus-Boys, der Samba-Gruppe Monta Batida, den Binnbach-Boostern und der rheinischen Frohnatur Rudi Klaus in Stimmung versetzt. Anschließend wird in die verschiedenen Lokalitäten gezogen und nach kölscher Art gefeiert – getreu dem Motto „Kölsche Tön un noh mieh!“

Folgende Lokale sind dieses Mal dabei: Steakhaus „el Rancho“, American Sportsbar, Em Ählchen, Alt Montabaur, „Victors“ im Hotel Schlemmer, Scala am Markt, Restaurant „Classic“, Sion am Markt, Theke am Rebstock, Roswitas Schlupfwinkel sowie Roundabout. Ein eigens eingerichteter Shuttle-Service ermöglicht den Besuchern das einfache Erreichen der Lokale außerhalb der Kernstadt. Im 25-Minuten-Takt werden insgesamt fünf Haltepunkte angefahren. Wer möglichst viele Lokalitäten besucht und sich dort einen Stempel abholt, kann einen Kurzurlaub für zwei Personen gewinnen.

Weitere Infos und den Flyer zum Download auf: www.schlossgardemonstabor.de

Westerwälder Zeitung vom Samstag, 4. Februar 2012

Die Simmerner Sitzung des KCSK 1973 ließ wieder alle Narrenherzen höher schlagen

WW-Zeitung v. 19.01.2012Simmern. „Die Simmerner Käs’cher on tour“ ist das Sessionsmotto des Karnevalsclubs Simmerner Käs'cher (KCSK). Und das Motto ist Programm: Egal ob in der Luft, auf dem Wasser oder auf der Skipiste – für jeden war bei der Sitzung etwas dabei. Durchs Programm führte zum ersten Mal Florian Thiel, der spätestens nach seiner Gesangseinlage die Narren für sich gewonnen hatte.

Tolle Tanzdarbietungen sind bei den Simmerner Käs’cher immer zu sehen. Den Auftakt machten die Kleinsten mit einem Showtanz über Fußball und Cheerleading. Weitere Tanzgruppen wie die gemischte Juniorengarde und die Mädchengarde folgten. Ein Höhepunkt waren das Tanzpaar Sarah Meise und Calvin Knopp und die gemischte Seniorengarde. Der Nachwuchs der Funkenmariechen, Fabienne Neumer, Klara Kern und Mara Lüdecke, zeigten wie das Seniorenmariechen Katja Dickopf ihr Können.

Die Lachmuskeln strapazierten die Büttenredner Sven Geilen, der sein Debüt gab, Jenny als dusselige Sekretärin, Klaus Jäger als Detlef sowie Jupp und Juppchen. Auf jeder Sitzung der Simmerner Käs’ cher dürfen auch die Sudhaus Boys nicht fehlen: Sie brachten die Halle wieder zum Beben. Absoluter Höhepunkt war die Abschlussshow des Vereins: Wieder einmal herausragend choreografiert von Katja Diefenbach und Carolin Ternes flogen die Simmerner mit coolen Stewardessen, süßen Matrosen und bayerischen Bobfahrern durch die Siebenbornhalle.

Westerwälder Zeitung vom Donnerstag, 19. Januar 2012

Zum 60-jährigen Bestehen der Kirche war Kölns Karnevalsgröße Willibert Pauels zu Gast

Geburtstag Zum 60-jährigen Bestehen der Kirche war Kölns Karnevalsgröße Willibert Pauels zu Gast

WWZ vom 05.10.2011Moschheim. Das Fest zum 60-jährigen Bestehen der Filialkirche St. Paulus Moschheim war klassisch, komisch und nachdenklich. Es bot Volkslieder, kölsche Lieder und einen Kabarettisten, der sein Programm in eine Art Predigt gleiten ließ. Die Gäste in der Dorfgemeinschaftshalle spendeten Willibert Pauels, im Kölner Karneval besser bekannt als „Ne bergische Jung“, stehende Ovationen.

Vor 60 Jahren wurde die katholische Kirche in Moscheim in Eigenleistung erbaut. Die Einwohner von Moschheim sind zu circa 70 Prozent römisch-katholisch. Und so sorgte der Förderverein der Kirche St. Paulus dafür, dass dieser Geburtstag zünftig gefeiert wurde. Im Anschluss an die Messe ging es geschlossen zur Festhalle. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Fördervereins, Eva-Maria Müller, gab Bürgermeister Thomas Fein einen kurzen Abriss über die Historie der Dorfkirche. Die Moschheimer Sängervereinigung unter der Leitung von Gerhard Christmann präsentierte drei volkstümliche Lieder.

Für ein „kirchliches“ Fest ging es dann eher ungewöhnlich weiter. Die Sudhaus Boys aus Montabaur singen seit 20 Jahren kölsche Lieder. Mit ihrem „Karneval aus der Mitte des Westerwaldes“ brachte die Band die Gäste zum Schunkeln. Doch das war nur der Brückenschlag zum Höhepunkt des Abends. Der Förderverein hatte „Ne bergische Jung“ für die Feier engagiert. „Wir wollen zeigen, dass Kirche auch fröhlich sein kann. Willibert Pauels vereint beides, Kirche und Humor“, erklärte Maria Müller. "..."


Westerwälder Zeitung vom 5.10.2011